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Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.

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Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sind Voraussetzung für aktive Bürgerschaft? Wie können durch eTwinning aktives Engagement und Teilhabe in Europa gefördert werden? Das 60-seitige eTwinning-Buch 2016 stellt beispielhafte Projekte aus ganz Europa vor, die sich über eTwinning mit Themen wie Werteerziehung, Frieden, Demokratie und Migration befasst haben. Lassen Sie sich inspirieren!

Zusammenfassung: Die an

Zusammenfassung: Die an diesem Projekt beteiligten SchülerInnen arbeiten ehrenamtlich und teilen ihre Erfahrungen und die geleistete Arbeit in einem virtuellen TwinSpace. Derzeit beenden sie ihre Zielprodukte: Ein Büchlein mit Erinnerungen älterer Menschen aus allen teilnehmenden Ländern und einen Dokumentarfilm. In allen Länder unterstützen die SchülerInnen gemeinnützige Organisationen entweder finanziell oder durch Mitarbeit. Die SchülerInnen lernen nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch, was helfen bedeutet. Sie organisieren Veranstaltungen, drehen Videos und verfassen Artikel über die Organisationen und veröffentlichen diese auf der Internetseite der Schule oder in der lokalen Presse. Das tschechische Team dreht ein Video über das Leben von Jugendlichen mit Behinderung. Beispielsweise entschloss sich eines der tschechischen Teams, Kinder und junge Menschen mit Behinderung, insbesondere RollstuhlfahrerInnen, zu unterstützen. Sie kontaktierten die lokale Organisation „Gesellschaft für soziale Dienste“, die unter andrem den Integrationsclub GATE für RollstuhlfahrerInnen betreibt. Das tschechische Team lernt den sicheren Umgang mit RollstuhlfahrerInnen Miteinander statt nebeneinander eTwinning-Lehrkraft, Schule: Bożena Cudak, Dorota Szafraniec Partnerschulen (Länder): 24 Partnerschulen (PL, DE, SE, BG, IT, TR) Alter der SchülerInnen: 16-19 TwinSpace: http://new-twinspace.etwinning.net/web/p97573/welcome Zusammenfassung: Zusammenfassung: Im Rahmen des Projekts wurde das Schülermagazin „Miteinander“ gegründet, das über die gemeinschaftliche Arbeit der SchülerInnen 38

an sozialen Themen wie gesellschaftliche Ausgrenzung, Integration von Minderheiten und Verständnis für die Situation von Flüchtlingen berichtet. Das Projekt war in fünf Bereiche unterteilt, von denen sich jeder mit einem bestimmten sozialen Thema befasste: „Verständnis statt Mitleid“, „Hilfe statt gesellschaftliche Ausgrenzung“, „Zusammenarbeit statt Konkurrenz”, „Integration statt Assimilation“ Die SchülerInnen arbeiteten mit verschiedenen Methoden gemeinsam an diesen Themen: Diskussionen, Online-Meetings, Umfragen, Poster und Artikel für das Schülermagazin. Aufgrund der modernen Technologien und der ständig weiter fortschreitenden Digitalisierung hat sich die Art und Weise, wie Menschen als aktive BürgerInnen an der Gesellschaft teilhaben, verändert. Der Zugang ist heute einfacher, niederschwelliger und transparenter, erfordert aber bestimmte Kompetenzen und Ideen, die sich in eTwinning perfektionieren lassen. eTwinning vermittelt unter anderem, wie man mithilfe moderner Technik kommuniziert und zusammenarbeitet – unverzichtbar in der digitalen Gesellschaft. Erfahrungen der SchülerInnen – Woran habe ich mich persönlich engagiert und welche Erfahrungen habe ich dabei gesammelt? „Mein Projekt begann damit, dass sich eine Frau bei der Schule meldete und um Nachhilfe für einen kleinen Jungen bat. Eine Woche später trafen wir uns und von da an half ich dem Jungen bei seinen Hausaufgaben. Mehmet ist 10 Jahre alt und geht in die 4. Klasse der Grundschule. Wir trafen uns jeden Montag, jeweils für eine Stunde, von 16 bis 17 Uhr im Fabiz, dem neuen Familienzentrum in Buxtehude. Ich half ihm bei den Hausaufgaben, meistens in Mathematik und in Deutsch. Zwei Wochen später brachte er seinen Mitschüler und besten Freund Sehrat mit, sodass ich dann beiden Jungen Nachhilfe gab. Wir schlugen dem Koordinator vor, dass ich mit Sehrat und Mehmet das laute Lesen, besonders das deutliche Sprechen und das Erkennen der Pausen, üben sollte, wenn wir die Hausaufgaben fertig hatten und immer noch Zeit war. Das fiel ihnen nicht immer leicht. An einem Montag kamen die beiden Jungen und hinter ihnen waren noch zwei kleinere Mädchen, die mich fragten, ob sie mitmachen dürften! Da sie so lieb fragten und mich darum baten, zugucken zu dürfen, konnte ich nicht Nein sagen. Es stellte sich heraus, dass eines der Mädchen die jüngere Schwester eines der Jungen war. Gegen Ende des Schuljahres hatten die Grundschüler nur wenige Hausaufgaben auf, von daher musste ich mir selbst überlegen, was wir machen könnten. Mir kam die Idee, dass wir eine Mindmap anfertigen könnten, zu einem vorgegebenen Thema. Diese Idee bereitete ihnen viel Spaß, denn sie kannten diese Methode gar nicht. Als nächstes spielten wir dann mit den Begriffen, die sie in ihrer Mindmap aufgeschrieben hatten, Pantomime.“ Julia, Halepaghen-Schule (DE) 39

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