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Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.

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Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sind Voraussetzung für aktive Bürgerschaft? Wie können durch eTwinning aktives Engagement und Teilhabe in Europa gefördert werden? Das 60-seitige eTwinning-Buch 2016 stellt beispielhafte Projekte aus ganz Europa vor, die sich über eTwinning mit Themen wie Werteerziehung, Frieden, Demokratie und Migration befasst haben. Lassen Sie sich inspirieren!

Projekte zum Oberthema

Projekte zum Oberthema Migration WE ARE MAD eTwinning-Lehrkraft, Schule: Begoña Rey, Colegio de la Inmaculada Concepción (ES) „Aktive digitale Bürgerschaft kann etwas bewegen: Sie kann dazu führen, dass SchülerInnen aus unterschiedlichen Ländern über aktuelle europäische Themen nachdenken und versuchen, Lösungen zu finden.“ Begoña Rey, Colegio de la Inmaculada Concepción (ES) Partnerschulen (Länder): 10 Partnerschulen (CZ, ES, TR, PT, NO, IT, NL) Alter der SchülerInnen: 14-18 TwinSpace: https://twinspace.etwinning.net/11715/home Zusammenfassung: Der Projekttitel ist WE ARE MAD (Making A Difference). Die Studierenden denken über aktuelle europäische Themen nach und versuchen, Lösungen zu finden. Aktuelle Themen wie die Flüchtlingssituation werden unter der Überschrift „Die Veränderung Europas“ angesprochen. Sie arbeiten in Gruppen, diskutieren und kontaktieren verschiedene Organisationen, die in dem Bereich tätig sind. Verschiedene Web- 2.0-Tools wurden verwendet, um die Ergebnisse zu teilen, zu kommunizieren und darzustellen. Zum Schluss unterzeichneten die SchülerInnen die Vorschläge, auf die sie sich geeinigt hatten. Über das Vorgehen und die Ergebnisse wird in einem Blog berichtet. Erfahrungen der SchülerInnen – Diskussion und Abstimmen eines Vorschlags zur Flüchtlingssituation „Zunächst einmal sollte man die Flüchtlinge nicht als Zahlen behandeln. Deswegen vermeiden wir den Begriff „verteilen“. Die Flüchtlinge sind Menschen wie wir. Der einzige Unterschied ist, dass diese Menschen aus Kriegsgebieten flüchten und unsere Hilfe brauchen. Sie verdienen dieselben Menschenrechte wie die EinwohnerInnen der Europäischen Union. Insgesamt wollen wir nicht, dass die Grenzen geschlossen werden und setzen uns für die Einhaltung der Schengener Abkommen ein. Zuerst enthielt der Vorschlag, auf den wir uns geeinigt hatten, die Formulierung, die Zahl der Flüchtlinge müsse in Abhängigkeit vom Wohlstand des jeweiligen Landes auf die einzelnen Staaten „aufgeteilt“ werden. Uns ist bewusst, dass man die Flüchtlinge nicht als Nummern behandeln sollte, aber sie kommen in großer Zahl zu uns, und die Debatte darüber, ob wir jedem Flüchtling das Recht einräumen sollten, selbst zu entscheiden, in welchem Land er leben möchte, ist schwierig. Die Länder mit der schwierigsten Wirtschaftslage werden Geld von den reicheren Ländern mit einer mehr oder weniger stabilen Wirtschaft erhalten. Wir wollen jedem Flüchtling die Möglichkeit geben, in sein Land zurückzukehren, wenn der Krieg zu Ende ist. Der vorliegende Vorschlag ist ein allgemeines Fazit, die Einzelheiten müssen noch weiter diskutiert werden. Es handelt sich daher um eine Grundsatzvereinbarung.“ Ignacio Alonso Vigil (ES) und Jaimy (NL) http://thechangingfaceeurope.blogspot.com.es/ 40

SchülerInnen des Colegio de la Inmaculada Concepción (ES) sprechen mit ihren KameradInnen über aktuelle Themen Das Neue Was denkst du, wer du bist – Entdecke mit uns deine Wurzeln eTwinning-Lehrkraft, Schule: Birgitta Flodén, Hässelbygårdsskolan, SE Partnerschulen (Länder): 5 Partnerschulen (SE, DE, UK) Alter der SchülerInnen: 11-16 TwinSpace: https://twinspace.etwinning.net/244/home Zusammenfassung: Es handelt sich um ein fächerübergreifendes Projekt mit den Schwerpunkten Migration und Toleranz. Das Engagement der SchülerInnen und die Bandbreite der verwendeten IT-Tools sind beeindruckend. Die SchülerInnen haben zusammengearbeitet, die Arbeiten der Anderen kommentiert und das Zielprodukt gemeinsam erstellt und ausgewertet. Im Rahmen dieses Projekts haben die Lehrkräfte der Museumspädagogin vom Migration Museum in London einen Besuch abgestattet, der die Lernerfahrungen und die von den SchülerInnen durchgeführten Aktivitäten sehr bereichert hat. Auch ein Besuch der Lehrkräfte bei der Museumspädagogin im Migration Museum in London war Teil der guten Zusammenarbeit, der die Lernerfahrungen und die von den SchülerInnen durchgeführten Aktivitäten sehr bereichert hat. Emily Miller, Museumspädagogin, Migration Museum (London), im Gespräch mit SchülerInnen 41

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