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Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning

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Das Buch stellt eine Auswahl herausragender eTwinning-Projekte vor, die sich mit dem kulturellen Erbe befassen. Es zeigt, wie sich Lehrkräfte und Schüler aller Altersgruppen auf kreative Weise mit diesem Thema beschäftigten.

60 Aus

60 Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning Schule: ITCG Enrico Fermi, Tivoli, Italien Schulleiterin: Laura Giovannelli Lehrkraft: Grazia Del Tito Wann ist Ihre Schule dem Netzwerk der UNESCO-Projektschulen beigetreten? Unsere Schule hat sich dem Netzwerk der UNESCO-Projektschulen im Jahr 2013 angeschlossen. Welche Art von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe haben Sie an Ihrer Schule organisiert und wer ist Laura Giovannelli Grazia Del Tito daran beteiligt? Wir haben ein Projekt mit dem Namen „Salvaguardia dei beni materiali e immateriali di Tivoli e della Valle dell’Aniene“ durchgeführt. Das Projekt begann vor zwei Jahren und endet im Oktober 2018. Ziel ist es, das Bewusstsein der Schüler für das künstlerische und kulturelle Erbe zu schärfen. Das Projekt umfasste verschiedene Aktivitäten, um das Wissen und den Wert der beiden UNESCO-Stätten in Tivoli (Villa D'este und Villa Adriana) sowie der traditionellen Musik- und Tanzformen, die für unser Gebiet charakteristisch sind und von den jungen Schülern nicht mehr gepflegt werden, zu fördern. Unsere Schule, die ITCG Fermi (Berufsschule), hat dieses Projekt in Zusammenarbeit mit 2 Bildungseinrichtungen in Tivoli ausgearbeitet, IC Tivoli II Baccelli (Mittelschule) und Liceo Spallanzani (Gymnasium), sowie der Schule Notre Dame des Anges in Saint Amand-les-Eaux, Frankreich (dieser Schulkomplex umfasst Vorschulen, Grundschulen, Sekundarschulen und Hochschulen). An dem Projekt waren auch die Gemeinde Tivoli und lokale Verbände wie der Leo Club Tivoli und die Kooperative „Visite guidate Tivoli“ beteiligt. Glauben Sie, dass Ihre Schule als eTwinning-Schule mehr Lehrkräfte in diese Aktivitäten einbeziehen kann? An den Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt beteiligte sich bereits eine große Anzahl von Lehrkräften. Der Erfolg der Aktivitäten hatte positive und starke Auswirkungen und weckte das Interesse an einer aktiven Teilnahme an anderen Aktivitäten und Projekten. Können Sie eine Aktivität aus dem UNESCO-Netzwerk empfehlen, die im Rahmen des Konzepts der eTwinning-Schulen umgesetzt werden kann? Wir können den künftigen Generationen das Kulturerbe durch eTwinning-Projekte nahebringen, die die Erziehung zum globalen Bürgern fördern, und wir können unsere Aktivitäten an das Netzwerk der eTwinning-Schulen weitergeben. Als eTwinning-Schule können wir auch Online- und Vor-Ort-Veranstaltungen organisieren, um unsere Aktivitäten anderen Schulen in unserer Region vorzustellen und dafür zu werben.

4. Die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe Europas – weitere Lernressourcen 61 Schule: Gymnasium Pentapolis, Griechenland Schulleiterin: Nikolina Stathaki Lehrkraft: Theodora Gkeniou Wann ist Ihre Schule dem Netzwerk der UNESCO-Projektschulen beigetreten und warum? Unsere Schule ist seit vier Jahren Mitglied des Netzwerks der UNESCO- Projektschulen, das 11.500 Schulen aus 182 Ländern verbindet, um Frieden, humanitäre Bildung und interkulturellen Dialog auf der ganzen Welt zu fördern. Kreativität, Kommunikation Nikolina Stathaki Theodora Gkeniou und Innovation sind die drei Säulen dieses Netzwerks – Ideale, die meiner Meinung nach auch von der eTwinning-Community geteilt werden. Welche Art von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem kulturellen Erbe haben Sie an Ihrer Schule organisiert und wer ist daran beteiligt? In Griechenland veranstalten wir jedes Jahr Schülersymposien sowohl im Norden, in Thessaloniki, als auch im Süden, in Athen. Für die Teilnahme an diesen Veranstaltungen inszenieren wir Theaterstücke und wir bereiten unsere Schüler auf Diskussionen und Rundtischgespräche zu Themen vor, die jedes Jahr neu festgelegt werden. Im Jahr 2014, dem ersten Jahr, in dem dieses Symposium in Thessaloniki stattfand, haben wir ein Stück mit dem Titel „Begegnung mit den byzantinischen Denkmälern von Thessaloniki“ gespielt. Im Jahr 2017, auf dem dritten Symposium, konzentrierten wir uns auf unser immaterielles Erbe, d. h. auf die lokalen Bräuche und Traditionen, und wir führten ein anderes Stück mit dem Titel „Im Schatten des Menikio“ auf, das ist der Berg in der Nähe unserer Schule. Diese Aktivitäten werden hauptsächlich von der Mathematik-Lehrkraft unserer Schule durchgeführt und geleitet, die sich auf Dramapädagogik spezialisiert hat und mit Schülergruppen zusammenarbeitet, die an den Theaterstücken mitwirken und an den Diskussionen teilnehmen. Die Schulleiterin unterstützt uns, die Eltern fördern den gesamten Prozess finanziell und emotional und es beteiligen sich auch andere Lehrkräfte, die ihre Ideen einbringen und bei Bedarf mithelfen. Glauben Sie, dass Ihre Schule als eTwinning-Schule mehr Lehrkräfte in solche Aktivitäten einbeziehen kann? Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es an unserer Schule eine Gruppe von Lehrkräften, mit denen eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit besteht. Diese Gruppe besteht hauptsächlich aus Sprachlehrern, aber wir würden gerne Kunst- und Musiklehrer, IKT- und Fremdsprachenlehrer hinzuziehen, die ihr Fachwissen einbringen und den reibungslosen Ablauf der Projekte unterstützen können.

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