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Austausch bildet 2015

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In der zweiten Ausgabe 2015 lesen Sie im Schwerpunkt "Austausch mit Afrika" Beiträge über Erfahrungen aus der Bildungszusammenarbeit mit afrikanischen Staaten. Weitere Themen sind u. a. der Schüleraustausch über Erasmus+, ökonomische Bildung mit eTwinning und der interkulturelle Austausch mit China.

Schwerpunkt

Schwerpunkt »Austausch mit Afrika« 11 Frisch motiviert ghana Anregungen für den eigenen Deutschunterricht und landeskundliche Einblicke - zwei Hospitantinnen fassen ihre Eindrücke zusammen. Mabel Boye austausch bildet 10 zusammengefasst von jan dönges, pad > 32 Jahre > Unterrichtete an der Rusinga School in Lavington und jetzt an der Strathmore Universität in Nairobi Deshalb habe ich mich beworben Besonders haben mich die Unterschiede zwischen den einzelnen Schulformen und zwischen dem deutschen und dem kenianischen Schulsystem interessiert. Zudem erschien mir der Einblick in eine fremde Arbeits- und Alltagskultur spannend. Meine gastgebende Schule Die Freiherr-vom-Stein-Schule, ein Gymnasium, hat 961 Schülerinnen und Schüler, die von 98 Lehrkräften unterrichtet werden. Ich hatte außerdem die Möglichkeit an verschiedenen anderen Schulen zu hospitieren. kenia Elizabeth Okemwa > Zur Hospitation an der Freiherr-vom-Stein-Schule, Gymnasium der Stadt Rösrath (Nordrhein- Westfalen) Das habe ich beobachtet Bemerkenswert für mich war, dass die Grundschule vier Jahre und die Sekundarschule 8 Jahre dauert – in Kenia ist es andersherum. An der Realschule, an der ich hospitieren konnte, ist mir zudem die längere Übungsphase bei einzelnen Themen im Vergleich zum Gymnasium aufgefallen. Mich hat auch überrascht, dass die Schülerinnen und Schüler nachmittags und abends Jugend- und Sportzentren besuchen, um dort Sport zu treiben oder ein Musikinstrument zu lernen. Das wird bei mir in Kenia alles in der Schule gemacht. Eine Hospitation an der Grundschule Rösrath war ebenfalls sehr bereichernd. Die Lernformen, Aktivitäten, Materialien und Klassenausstattung haben mir viele Anregungen für meinen eigenen Unterricht gegeben. Ebenso hat mir die technische Berufsschule Porz ein tieferes Verständnis für das Duale System Deutschlands gegeben. Das konnte ich beitragen Es gab in vielen Klassen Fragestunden zu meinem Land und meiner Kultur. Manche Schüler wollten auch einen Eindruck von meiner Sprache bekommen und ich habe ihnen einige Wörter beigebracht. Ich konnte auch Fotos zeigen und Musik vorspielen. Mit meiner sehr netten Gastfamilie habe ich kenianisches Essen gekocht und ihnen Tee und Leso, einen besonders gemusterten Stoff aus Kenia, mitgebracht. Mein Resümee Ich konnte viele motivierende und interessante Lernmethoden beobachten und Spiele lernen, die ich in meinem eigenen Unterricht einsetzen möchte. Ebenso habe ich einen vielseitigen Einblick in das deutsche Bildungssystem bekommen. Ich hätte mir außerdem keine bessere Gastfamilie wünschen können – sie haben mich zu einem Teil ihrer Familie gemacht, in der ich mit ihnen Karneval, Sankt Martin und private Feste feiern durfte. Foto: EXXX Deshalb habe ich mich beworben Ich wollte aus erster Hand einen Einblick in die deutsche Kultur bekommen und mehr über das deutsche Bildungssystem und die Lehr- und Lernprozesse erfahren. Meine gastgebende Schule Am Gymnasium Rheindahlen werden über 650 Schülerinnen und Schüler von 55 Lehrkräften unterrichtet. Das Gymnasium ist Sportschule NRW und Eliteschule des Fußballs. Außerdem pflegt es eine Partnerschaft mit der St. Jerome Senior High School im Distrikt Offinso in Ghana. Das habe ich beobachtet Mir ist aufgefallen, dass die deutschen Klassen viel kleiner sind als in Ghana und dass Schülerinnen und Schüler keine Uniform tragen müssen. Zudem wird der Unterricht systematischer geplant als an meiner Schule und die Stoffmenge, die in einer Stunde vermittelt wird, ist kleiner. Viele Informationen werden ausgedruckt, anstatt sie an die Tafel zu schreiben. So wird die Zeit effektiver genutzt. Das kann ich bestimmt in meinen Unterricht einfließen lassen. Ich habe auch gemerkt, dass Disziplin am Gymnasium Rheindahlen groß geschrieben und Fehlverhalten schnell geahndet wird. > 40 Jahre > Unterrichtet an der Accra Academy in der ghanaischen Hauptstadt Accra > Zur Hospitation am Gymnasium Rheindahlen (Nordrhein-Westfalen) Das konnte ich beitragen Ich sprach in allen Klassen, die ich besucht habe, über Afrika, mein Heimatland Ghana und meine Schule. Außerdem beantwortete ich Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich interessiert an der afrikanischen Kultur gezeigt haben. Ich konnte ihnen auch einige Wörter und Phrasen in der ghanaischen Ga-Sprache beibringen – die Schülerinnen und Schüler hatten mich darum gebeten. Mein Resümee Ich konnte viel über das deutsche Bildungssystem, die Ausbildung von Lehrkräften und das Unterrichtsgeschehen in Deutschland lernen. Auch die Zeit außerhalb der Schule habe ich genossen – ich konnte die wunderbaren Weihnachtsmärkte und viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung bewundern. Sehr gefreut habe ich mich über das große Interesse an der afrikanischen Kultur, da ich eigentlich dachte, dass viele Deutsche kaum Interesse daran hätten. Mit Rassismus wurde ich nicht konfrontiert. Das hat mich wirklich überrascht und sehr gefreut. Über das Hospitationsprogramm Rund 330 Deutschlehrkräfte aus aller Welt, die ihr methodisch-didaktisches Wissen erweitern und ihre landeskundlichen Kenntnisse auffrischen wollen, lädt der PAD jedes Jahr zu dreiwöchigen Hospitationen ein. Die Deutschlehrkräfte erhalten ihre Reisekosten erstattet und sind während des Aufenthaltes kranken-, unfall- und haftpflichtversichert. Die Schulen und Gastfamilien, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untergebracht sind, erhalten zusätzlich eine Aufwandsentschädigung. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtiges Amtes und der Länder.

Publikationen

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