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Austausch bildet Dezember 2017

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Ob COMENIUS, Erasmus+ Schulbildung oder eTwinning, die europäische Projektarbeit ist an vielen Schulen fest verankert. Zum 30. Erasmus-Jubiläum stellt das Magazin engagierte Schulen und beispielhafte Projekte vor. Weitere Beiträge lassen Menschen zu Wort kommen, die sich zum Beispiel als "kulturweit"-Freiwillige, als "Young voices" der Initiative "UK-German Connection" oder in verschiedenen anderen Austauschprogrammen engagiert haben.

Erfahrungen 25 Fotos:

Erfahrungen 25 Fotos: esfera, William Perugini, canadastock/shutterstock.com Jenny, warum engagierst du dich im deutschbritischen Austausch? Als Schülerin haben mich Menschen beeindruckt, die mehr als eine Sprache beherrscht haben. An einem Austausch teilzunehmen ist meine Möglichkeit, Deutsch zu sprechen und stolz darauf zu sein, dass ich diese schöne Sprache gut beherrsche. Es ist so ein wunderbares Gefühl, eine andere Kultur und Sprache zu verstehen. Hinzu kommt, dass ich glaube, Großbritannien und Deutschland sollten eine gemeinsame Zukunft haben. Ich halte es für wichtig, dass junge Leute aus beiden Ländern Erfahrungen austauschen und teilen, um so neue Perspektiven entdecken zu können – ich denke zum Beispiel an Bereiche wie Umwelt oder Technik. uk-german connection Dem »Brexit« trotzen Zur Person Jenny Fox, Jahrgang 1994, hat Deutsch und Französisch an der Universität Durham studiert und anschließend ein Masterstudium in Dolmetschen und Übersetzung an der Universität Bath absolviert. Heute arbeitet sie in London bei einer Firma für Übersetzung, Synchronisation und Untertitelung. Welche Themen sind dir ein besonderes Anliegen? Im Moment steht natürlich der »Brexit« oben auf der Tagesordnung. Meiner Meinung nach ist es wichtig, sich offen darüber auszutauschen, wie diese Entscheidung unsere beiden Länder in Zukunft verändert. Darüber hinaus ist Kultur für mich das wichtigste Thema. Literatur und Kunst können helfen, die Kultur und Geschichte eines anderen Landes zu verstehen. Als Sprachassistentin in Deutschland habe ich gesehen, wie engagiert Schülerinnen und Schüler in einer Theater-AG mitgemacht haben. Solche Proben waren für sie oft interessanter, als im Klassenzimmer zu sitzen und Shakespeare zu lesen. austausch bildet Außenminister Sigmar Gabriel und sein britischer Amtskollege Boris Johnson waren sich einig, als sie im Juli eine gemeinsame Erklärung veröffentlichten: Der Schüler- und Jugendaustausch zwischen beiden Ländern soll gestärkt werden, um weiterhin »Dialog und Austausch zwischen jungen Menschen beider Länder zu gewährleisten«. Jenny Fox (London) und Alaida Hobbing (Hamburg) engagieren sich schon heute als »Young Voices« der Austauschinitiative »UK-German Connection«, dafür. Was erhoffst du dir für die deutsch-britischen Jugendbeziehungen? Sie sollten weiterhin einen großen Stellenwert haben, denn durch das Verständnis einer anderen Kultur kann man viel auch über seine eigene Kultur lernen. Und durch Austausche können Schülerinnen und Schüler erfahren, dass es nicht darum geht, Sprache abstrakt zu lernen, sondern in Kontakt mit anderen jungen Leuten zu kommen. 24

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