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Austausch bildet – Dezember 2018

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Schule und Unterricht sollen junge Menschen dazu befähigen, eine demokratische Gesellschaft mitzugestalten. "Demokratische Bildung fördern" - das ist im Rahmen von internationalen Austauschprojekten im Schulbereich möglich. Die Dezember-Ausgabe stellt gelungene Beispiele aus dem Bereich Erasmus+, eTwinning, PASCH und dem Weiterbildungsprogramm vor. Ein zweiter Schwerpunkt sind Zahlen und Hintergründe zum deutsch-französischen Austausch. Erfahrungen aus Deutschland Plus, dem Programm für Fremdsprachenassistenz und die Geschichte einer langjährigen GAPP-Schulpartnerschaft zwischen Saarland und Iowa runden das Heft ab.

Erfahrungen 41

Erfahrungen 41 deutschland plus Fairnesspreis für Øyvind austausch bildet Hörsälen säßen nur Männer, kommentiert sie mit einem Schmunzeln: »Die Verbindung mit „Wirtschaft“ lockt einige Frauen an. Aber wir sind eine Minderheit«, stellt sie fest. Nach dem erfolgreichen Bachelor befindet sie sich gerade auf der Zielgeraden ihres Masterstudiums. Die Prüfungen, die demnächst anstehen, halten sie jedoch nicht von Aktivitäten außerhalb des Hörsaals ab. Studierenden aus anderen Staaten etwa hilft sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin der akademischen Flüchtlingshilfe bei ihrer Orientierung an der RWTH. Auch mit dem Internationalen Preisträgerprogramm steht sie weiterhin eng in Verbindung: In diesem Sommer begleitete sie als Reiseleiterin eine der PAD-Gruppen bei ihrer Tour durch Deutschland. Und Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorjahre, die mit dem Gedanken spielen, in Deutschland zu studieren oder hier frisch immatrikuliert sind, unterstützt sie als Mentorin per Skype bei ihrem Über das Internationale Preisträgerprogramm Sie kommen aus rund 90 Staaten aller Kontinente und vertreten ihr Land unter den »Weltmeistern« im Deutschlernen. Das Internationale Preisträgerprogramm des PAD ermöglicht jedes Jahr rund 450 besonders begabten Schülerinnen und Schülern einen vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland. Qualifiziert haben sie sich in Auswahlwettbewerben, bei denen sie ihre exzellenten Deutschkenntnisse unter Beweis stellen konnten. In internationalen Gruppen erleben die Schülerinnen und Schüler ein umfangreiches Exkursions- und Kulturprogramm Studienstart. Einer von ihnen, einem Mädchen aus Peru, das inzwischen Produktdesign an der Bauhausuniversität in Weimar studiert, gab sie unter anderem ihre Erfahrungen im Umgang mit Behörden, mit denen Studierende aus Staaten außerhalb der EU unweigerlich konfrontiert werden, weiter. »Ich weiß selber, wie schwer der Studienanfang in einem fremden Land sein kann, und würde gerne dabei helfen, diesen einfacher zu gestalten«, erläutert sie ihre Motive. Ihr Tipp für alle anderen ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger, die zum Studium wieder nach Deutschland kommen, ist deshalb ebenso einfach wie leicht zu beherzigen: »Ihr solltet keine Angst haben, rauszugehen und neue Menschen kennenzulernen.« mit Gastschulaufenthalt, das ein authentisches und modernes Bild Deutschlands zwischen Rügen und der Zugspitze vermitteln soll. Viele von ihnen kommen auch später wieder nach Deutschland wie etwa John Tumusiime (Uganda) und Aleksandra Rezunova (Russland) zum Studium. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Viele Geschichten und Eindrücke früherer Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es auch in unserem Jubiläumsblog zum 60. Geburtstag des Programms unter https://60jahrepraemienprogramm. Foto: Goethe-Institut / Andree Kaiser Die Internationale Deutscholympiade ist der weltweit größte Wettbewerb für die Deutsche Sprache. Der 17-jährige Øyvind Pedersen aus Norwegen hat es diesmal in Freiburg unter die Gewinner geschafft nicht (nur) wegen seiner Deutschkenntnisse. von maria birkmeir, pad Øyvind, du warst der einzige Teilnehmer aus Norwegen bei der Internationalen Deutscholympiade. Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, diese Sprache zu lernen? Deutsch ist schon eine Herausforderung. Aber es hat viele Ähnlichkeiten mit dem Norwegischen. Zum Beispiel »Hund« das Wort bedeutet auf Norwegisch genau dasselbe. Ich finde auch, dass Deutsch schön klingt. Die meisten Schüler lernen als zweite Fremdsprache nach Englisch lieber Spanisch oder Französisch. Aber meine Eltern haben selbst in der Schule Deutsch gelernt. Die Sprache hat also in meiner Familie eine schöne Tradition. Das ist cool! Du hast in Freiburg den Sonderpreis für Fairness erhalten. Warst du enttäuscht, dass du nicht wegen deiner Deutschkenntnisse gewonnen hast? Überhaupt nicht! Ich bin sogar sehr froh darüber. Ich habe mein Bestes gegeben, aber die Gewinner haben es wirklich verdient. Es war ein sehr schönes Erlebnis in Freiburg, die Stimmung war super. Aber die Wettbewerbe sind schwer weil eben viele Leute richtig gut Deutsch sprechen. In der Kategorie »Sprachniveau B1« sollten wir eine Präsentation zum Thema »Wasser« halten. Alle haben das gut gemacht, finde ich. Meine Großeltern, meine Tanten und meine ganze restliche Familie haben mir schon zu dem Preis gratuliert, das macht mich sehr glücklich. Auch meine Deutschlehrerin sie war es übrigens, die mich gefragt hatte, ob ich mich nicht für die IDO bewerben möchte. Du warst 2017 schon einmal in Deutschland, bei einer Gastfamilie in Bayern. Was ist deine schönste Erinnerung daran? Das Hopfenfest das war wie ein kleines Oktoberfest. Da waren viele Leute und wir hatten viel Spaß. Außer mir waren noch elf andere Norweger in meiner Gruppe. Mit denen bin ich jetzt noch befreundet. Ein Mädchen will dieses Jahr sogar zum Studium nach Deutschland ziehen. Ich werde in zwei Wochen auch noch mal nach Mainburg kommen, um dort einen Freund zu treffen, den ich am Gabelsberger-Gymnasium kennengelernt habe. Und hoffentlich ist meine Gastfamilie da ich würde ihr gerne mal »Hallo« sagen. Wir haben noch einen lockeren Kontakt und schreiben uns gelegentlich. Was sind deine Pläne für die Zukunft? Ich werde demnächst 18 Jahre alt. Darauf freue ich mich, weil ich unbedingt Auto fahren möchte. Ich gehe noch ein Jahr zur Schule und überlege, danach vielleicht in Deutschland zu studieren. Ich denke, das wäre eine schöne Möglichkeit so könnte ich die Sprache noch besser lernen. 40 Zur Person Øyvind Pedersen hat 2017 am Sprachkursprogramm »Deutschland Plus« teilgenommen, lebte in einer Gastfamilie in Mainburg (Bayern) und besuchte am Gabelsberger-Gymnasium den Unterricht. Das Prämienprogramm hat dort Tradition: Seit über 20 Jahren kommen im Sommer immer zwölf norwegische Jugendliche in die Stadt.

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