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Austausch bildet - Juni 2018

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Das Europäische Kulturerbejahr, ein deutsch-türkisches "Traumprojekt" und angehende Erzieherinnen und Erzieher, die tschechische Sagen als Kindertheaterstück umsetzen – in der neuen Ausgabe des Magazins "Austausch bildet" liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Kulturelle Bildung im internationalen Austausch". Außerdem werden die Aktivitäten rund um das 10-jährige Jubiläum der PASCH-Initiative vorgestellt und ehemalige Programmteilnehmer/-innen kommen zu Wort. Das Magazin erscheint zweimal im Jahr und kann kostenlos abonniert oder online gelesen werden.

Erfahrungen

Erfahrungen zurückgeblickt 39 »Mais hieß bei uns Kukuruz « Betriebspraktika im Ausland Wie ernst die türkischstämmigen Schülerinnen und Schüler der K II den Unterricht in der Profilklasse nehmen, konnte Türkischlehrerin Emel Cuvalli beobachten. Anfängliche Hemmungen, sich im Unterricht zu melden, weil sie alles richtig machen wollten, sind inzwischen verschwunden. Gerade ihre türkischen Sprachkenntnisse erwiesen sich dabei als Vorteil – denn in der Profilklasse lernen sie Wirtschaftstürkisch, das sie für die Arbeit in ausländischen Firmen nutzen können. Dazu passt, dass es im Frühjahr 2018 auch ein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Ausland geben soll. 13 von 22 Schülerinnen und Schülern hätten eine Teilnahme bereits zugesagt, sagt Sandra Hansen. Das gewerkschaftsnahe Bildungswerk »Arbeit und Leben« unterstütze die Lehrkräfte der K II, Kontakte zu ausländischen Firmen herzustellen. Finanzielle Mittel kommen aus dem Programm Erasmus+. »Hier wird Geld in Menschen investiert. Das zahlt sich langfristig auch für Europa aus«, ist die Europabeauftragte überzeugt. Und ganz nebenbei hat die Einrichtung der »International Business Class« frischen Elan in die Schulentwicklung der K II gebracht. Ein Elan, der nicht nur Schülerinnen und Schüler für das Berufsleben qualifiziert, sondern auch viele Lehrkräfte motiviert hat, Europa in ihrem Unterricht zu behandeln. — Der Autor ist Bildungsfachjournalist in Bonn. Stepptanz ist die große Leidenschaft von Lori Straus. Von ihren choreografischen Erfahrungen mit den rhythmischen Klängen konnte die junge Kanadierin mit donauschwäbischen Wurzeln auch in ihrer Zeit als Fremdsprachenassistentin profitieren. interview martin finkenberger, pad austausch bildet Über das Projekt Programm Erasmus+ Mobilitätsprojekte für Schulpersonal und eTwinning Laufzeit September 2016 bis August 2018 EU-Zuschuss 11.180 € Kontakt Sandra Hansen hansen@k2-hagen.de Über das Zusatzangebot Die Profilklasse »International Business« ist ein An gebot für Schülerinnen und Schüler, die sich für euro päische Zusammenhänge interessieren. Neben der regulären Stundentafel werden zwei Stunden mehr unterrichtet, in denen die zusätzlichen Inhalte vermittelt werden. »Europa erleben« gelingt dabei nicht nur durch begeisterte Lehrkräfte mit eigenen Auslandserfahrungen und Kontakt mit Gleichaltrigen über eTwinning, sondern auch durch besondere Module im Unterricht: Klasse 11 »International Cooperation« oder Wirtschaftstürkisch (2 Stunden) Betriebspraktikum im Ausland Teilnahme am Programm »Europa macht Schule« Klasse 12 Marketing auf Englisch Europarecht Grundlagen spanische Datenverarbeitung Politik: Europa-Modul Exkursion zum EU-Parlament Frau Straus, als Sie 1996 als Studentin Dresden besuchten, waren Sie nicht auf touristischen Pfaden unterwegs, sondern haben an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Wie kam es dazu? Ich bin seit meinem 3. Lebensjahr Stepptänzerin. Und die Weltmeisterschaften finden immer in Deutschland statt. Als die Teilnahme unseres Teams feststand, dachte ich mir, es wäre gut, vorher an der Universität, wo ich seinerzeit Psychologie studiert habe, einen Deutschkurs zu belegen. Zu meinem Glück lehrte dort ein Dozent, der die Grammatik so erklären konnte, dass ich sie verstanden habe. Weltmeister sind die Kanadier zwar nicht geworden. Aber die Tage damals in Dresden waren aufregend. Die Mauer war erst wenige Jahre vorher gefallen und die Frauenkirche lag noch in Trümmern. Nach meiner Rückkehr habe ich die Sprache dann einfach weiter gelernt. Als die Weltmeisterschaft zwei Jahre später in Riesa ausgetragen wurde, war ich gerade Austauschstudentin in Marburg. Da bot es sich natürlich an, die kanadische Mannschaft vor Ort als Dolmetscherin zu betreuen. > 38

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