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Demokratie mit eTwinning lernen und praktizieren

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Im eTwinning-Buch zum Jahresschwerpunkt "Demokratiebildung" wird eine Auswahl ausgezeichneter eTwinning-Projekte und -Aktivitäten vorgestellt, die politische Teilhabe, Menschenrechte, kritisches Denken und die Entwicklung einer demokratischen Kultur im Unterricht und an der Schule fördern. Die Beispiele bieten vielfältige Anregungen für den Unterricht. Das Buch kann im PAD-Webshop kostenlos bestellt werden: https://www.kmk-pad.org/service/publikationen/etwinning.html

andere Ereignisse in den

andere Ereignisse in den Partnerländern berichtet. Am Ende des Projekts wurden alle Newsletter-Inhalte in einer Broschüre zusammengefasst, die in digitaler und gedruckter Form erhältlich ist. Link zum TwinSpace: https://twinspace.etwinning.net/44282 4.3 Empfohlene eTwinning-Aktivitäten Demokratische Prinzipien sollten die Schulstrukturen und den Lehrplan prägen und gängige Praxis an den Schulen sein. Die Pädagogen sollten die Meinung der Schüler respektieren und ihrer Stimme Gehör verschaffen, indem sie Schülervertretungen einrichten und Peer-Mediation ermöglichen, den Schülern die Organisation von Veranstaltungen anvertrauen und ihnen die Möglichkeit geben, sich demokratisch zu organisieren. Es ist wichtig, dass die Pädagogen den Schülern konkrete Lernangebote machen, damit sie Themen erforschen, diskutieren, Meinungen formulieren und debattieren sowie Strategien zur Konfliktbewältigung und zur Erreichung sinnvoller Ziele vorschlagen. Solche Erfahrungen der Partizipation sind besonders motivierend, weil die Schüler dadurch erkennen, dass sich Partizipation lohnt. Für eine sinnvolle Partizipation ist es erforderlich, die Führungskompetenz der Schüler zu fördern, ihnen Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu geben und ihnen Hilfsmittel bereitzustellen. So werden sie relevante gesellschaftliche Akteure. „Saatgut der Verantwortung“ Alter: 4-6 | Werkzeuge: Storybird, StoryJumper Die Lehrkräfte sprechen mit ihren Schülern über die Pflanzen und Blumen ihres Landes. Dann überprüfen sie die Wetterbedingungen in den Ländern ihrer Partner und schicken ihnen gemäß ihren Nachforschungen Samen, die an deren Standort wachsen können. Nach dem Erhalt der Samen besprechen die jeweiligen Lehrkräfte mit ihren Schülern, was die Samen und später die Pflanzen brauchen werden, und weisen den Schülern die entsprechenden Aufgaben zu. Das Wachstum der Pflanzen wird in einem Online-Journal mithilfe von Fotos dokumentiert. 50 Wenn nicht an Schulen, wo dann? Demokratie mit eTwinning lernen und praktizieren

„Von der Inspiration zur Aktion“ Zunächst stellen die Lehrkräfte den Schülern wichtige historische Persönlichkeiten vor, die die Welt durch ihr Handeln verändert haben. In internationalen Gruppen können die Schüler dann selbst das Leben von Persönlichkeiten (national oder international) erkunden, die dazu beigetragen haben, ihre Gesellschaft zu einem besseren Ort zu machen. Für den Einstieg empfiehlt es sich, dass die Schüler über die Bedeutung einiger bemerkenswerter Zitate dieser wichtigen Personen diskutieren. Beispiel: Martin Luther King Jr.: „Die nachhaltigste und dringendste Frage des Lebens ist: Was tust du für andere?“ Nach der gemeinsamen Recherche in internationalen Teams und der Präsentation des Lebens und Handelns dieser inspirierenden Menschen können die Schüler konkrete Möglichkeiten erkunden, wie sie einen Beitrag für ihr Umfeld leisten können: ein Seniorenheim besuchen, einen öffentlichen Bereich reinigen, Blumen pflanzen, eine Back- und Verkaufsmesse organisieren, Spielzeug und Kleidung für eine Spendenaktion sammeln usw. Die Schüler können dann ihre Erfahrungen aus diesen Freiwilligenaktionen austauschen und ein „Handbuch der Freiwilligenarbeit“ mit Tipps erstellen, wie man Gelegenheiten findet, etwas zu seinem Umfeld beizutragen. Alter: 6-18 | Werkzeuge: Videokonferenzen für Online-Meetings, TwinBoard, Google Docs, Madmagz „Wir schaffen unser eigenes Miniland“ Die Partner erkunden zunächst, welche gemeinsamen Merkmale Länder in erster Linie auszeichnen: Souveränität: Status als souveräne Nation, Austausch von Botschaftern, Anerkennung von Pässen, Mitgliedschaft in internationalen Organisationen. Dazu gehört in der Regel der Besitz von tatsächlichem Territorium (Land). Flagge und Nationalhymne: dient dazu, den Staat zu repräsentieren. Verfassung oder eine Reihe von Grundgesetzen, auf denen die Rechtsordnung des Landes beruht. Regierung: laut Verfassung gewählt und eingesetzt. Die Schüler befassen sich in internationalen Gruppen jeweils mit einem Aspekt des imaginären Staates. Zu Beginn des Projekts diskutieren und entscheiden Schüler und Lehrkräfte, welche Werte ihnen in ihrem imaginären Staat wichtig sind. Die Schüler können eine eigene Verfassung erstellen und die Regierung wählen. Am Ende des Projekts kann eine Diskussion darüber geführt werden, wie wir unser Gemeinwesen der idealen Gesellschaft und dem Staat, die im Projekt geschaffen wurden, ähnlich machen können. Alter: 6-18 | Werkzeuge: Videokonferenzen für Online-Meetings, TwinBoard, Google Draw, Canva 51

Publikationen

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