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Deutsch im Gepäck

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Unterwegs mit dem Prämienprogramm Mit dem Prämienprogramm ermöglicht der PAD Deutsch lernenden Schülerinnen und Schülern aus dem Ausland einen Lernaufenthalt in Deutschland. Die 40-seitige Broschüre lässt ehemalige Preisträger ebenso zu Wort kommen, wie Reiseleiter, Lehrkräfte und Gasteltern.

Programmpartner

Programmpartner im Ausland »Ausgezeichnete Werbung für den Deutschunterricht« Seit fast 60 Jahren organisiert die American Association of Teachers of German die Auswahl der rund 100 Schülerinnen und Schüler, die jedes Jahr am Internationalen Preisträgerprogramm und im Programm »Deutschland Plus« teilnehmen. alette doreleijers, niederlande »Studienreise ohne Ende« american association of teachers of german Keith Cothrun Seit mehr als zehn Jahren organisiert und begleitet Alette Doreleijers die niederländischen Gruppen im Programm »Deutschland Plus«. Als Teilnehmerin des Internationalen Preisträgerprogramms hat ihr Aufenthalt 1988 in Deutschland ihr Leben nachhaltig geprägt. > Geschäftsführender Direktor der American Association of Teachers of German www.aatg.org Herr Cothrun, welche Rolle spielt Ihre Organisation bei der Ausschreibung des Prämienprogramms und bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler? Das Prämienprogramm in den USA läuft seit 1960 über den amerikanischen Deutschlehrerverband, die American Association of Teachers of German (AATG). Alle Schultypen – egal ob öffentlich, privat oder Samstagsschulen – werden zum »National German Exam« eingeladen. An diesem Wettbewerb nehmen jährlich rund 26.000 Schülerinnen und Schüler, die Deutsch lernen, teil. Die mit den besten Ergebnissen werden zum Interview zu den 60 lokalen »Chapters« eingeladen, die die Besten empfehlen. Ein nationales Komitee wählt dann aus diesen Kandidaten die Preisträgerinnen und Preisträger aus. > Leitet ein Team von fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Cherry Hill, New Jersey Welchen Stellenwert haben die Programme in den USA? Das Programm wird von Deutschlehrenden in den USA sehr geschätzt und dient als ausgezeichnete Werbung für den Deutschunterricht. Was hat Sie unter den Preisträgern besonders beeindruckt? Einer von ihnen berichtete einmal: »Ich bin sehr dankbar für diese einmalige Möglichkeit und die unvergesslichen Erfahrungen. Ihr habt einen Traum erfüllt.« Es ist schön, wenn Träume Wirklichkeit werden. Wie schätzen Sie die langfristige Wirkung der Programme ein? Mir fallen die Namen Joan, Jason, Amanda und Roslyn ein – ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger, die heute Mitglieder der AATG sind und Deutsch in den USA unterrichten. D as Prämienprogramm des PAD ist in den benachbarten Niederlanden schon seit über 30 Jahren etabliert und hat seitdem über 500 Jugendlichen die Möglichkeit geboten, Deutschland, seine Sprache und den deutschen Alltag besser kennenzulernen. Viele dieser jungen Leute haben sich nach dem Abitur entschlossen, die deutsche Sprache zu studieren oder eine deutsche Universität zu besuchen. Auch gibt es ehemalige Teilnehmende, die in Deutschland promoviert haben. Folglich ist der Stellenwert des Prämienprogramms bei niederländischen Schülerinnen und Schülern, die Deutsch lernen, groß. Das Programm trägt darüber hinaus zur Selbstständigkeit der jungen Leute bei und sie erfahren die Reise als unvergesslich oder, wie ein Schüler in seinem Reisebericht schrieb, als »die drei besten Wochen meines Lebens«. Ein Aufenthalt mit Folgen Nachdem ich 1988 als 17-jährige Schülerin am Programm teilnehmen durfte, hat das Programm auch mein Leben beeinflusst. So habe ich 1998 einen ehemaligen niederländischen Teilnehmer geheiratet. Mein Ehemann und ich sind mit unseren deutschen Freunden von damals in langjähriger Freundschaft verbunden. 2007 wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, das Programm »Deutschland Plus« zu begleiten und mit der Gruppe nach – damals – Nürnberg (zum Caritas-Pirckheimer-Haus) und Regensburg (zum Pindl-Gymnasium) zu fahren. Außerdem habe ich mich – begeistert von Deutschland – entschlossen, noch einmal zu studieren. So habe ich 2015 den Master in Niederlande-Deutschland-Studien an der Radboud-Universität Nimwegen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster abgeschlossen. Derzeit bin ich als Vorsitzende der PAD-Arbeitsgruppe Niederlande tätig und leite den 2010 gegründeten Alumniverein, was mir sehr viel Freude bereitet. Zwei einzigartige Stipendien Für die Niederlande stehen derzeit 20 Stipendien zur Verfügung: 15 für »Deutschland Plus« sowie fünf für das Internationale Preisträgerprogramm. Im drei Wochen dauernden Programm »Deutschland Plus« sind die niederländischen Schülerinnen und Schüler als Gruppe unterwegs. Das Duitsland Instituut Amsterdam organisiert die erste Woche, das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erlangen, wo die Teilnehmenden zur Schule gehen und in Gastfamilien des Gymnasiums untergebracht werden, die zweite und dritte Woche. Zuständig für das Auswahlverfahren unserer besten Schülerinnen und Schüler und für die Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden für beide Programme ist die PAD-Arbeitsgruppe Niederlande, in der die Deutsche Botschaft in Den Haag, EP-Nuffic (der niederländische Partner für Internationalisierung im Bildungswesen), das Duitsland Instituut Amsterdam (DIA), das Goethe Institut und die Begleiterinnen und Begleiter vertreten sind. Im Jahr 2016 erhielt die Arbeitsgruppe mehr als 80 Bewerbungen von interessierten Schülerinnen und Schülern aus allen Regionen unseres Landes. Etwas mehr als 40 von ihnen wurden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, um letztlich die besten 20 auszuwählen. Zur Vorbereitung wird jedes Jahr ein Treffen mit ehemaligen Teilnehmenden organisiert. Der deutsche Botschafter lädt zur Nachbereitung alljährlich die Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre Deutschlehrkräfte in seine Residenz ein. »Meine Schülerin hat durch den Aufenthalt in Deutschland so viel an Selbstbewusstsein gewonnen«, merkt eine der Lehrerinnen beim Empfang 2016 an. Obwohl das Auswahlverfahren und die weiteren organisatorischen Aktivitäten jedes Jahr viel Arbeit für die Mitglieder der Arbeitsgruppe bedeuten, macht jeder es gerne, weil es unheimlich inspirierend ist, sich mit den Jugendlichen über ihre Motivation auszutauschen und sich mit ihrem Deutschlandbild auseinanderzusetzen. >> 34 | | 35

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