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Erasmus+ – Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter

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Der Leitfaden der EU-Kommission erläutert auf anschauliche Weise, wie über Erasmus+ Lehr- und Lernprozesse an Schulen verbessert werden können und welche Schritte hierzu erforderlich sind. Der Leitfaden wurde für leitende Lehrkräfte (Schulleitung, Teamleitung, Koordinatorinnen und Koordinatoren usw.) verfasst, die wissen möchten, was das Erasmus+ Programm auf dem Gebiet der Grund-, Haupt- und Sekundarschulbildung anzubieten hat.

Erasmus+ Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter 1.2.1.3 Wie kann meine Schule an Personalmobilitätsprojekten teilnehmen? Weitere Informationen, u. a. zur Antragstellung, erhalten Sie über die Website Ihrer Nationalen Agentur unter: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/tools/national-agencies Wie beurteilen Fachkräfte aus dem schulischen Bereich Personalmobilitätsprojekte? „ Ergebnis der Schulung war, dass ich neue Lernmethoden in meinen Unterricht eingeführt habe. Ich habe das Rüstzeug erhalten, um meine eigenen informellen englischen Sprachkurse zu organisieren, und habe meine Kompetenzen beim Führen der Klasse verbessert. Durch den Kurs steht mir und über mich allen Mitarbeitern der Schule und Kollegen in benachbarten Schulen eine größere Bandbreite an Unterrichtsansätzen und -methoden zur Auswahl, und ich kann auf fertige Materialien für den täglichen Unterricht zurückgreifen. Die Professionalität und das Selbstvertrauen von Lehrkräften werden dadurch verbessert und gestärkt.“ „ Tamara Pavlova, Lehrerin, Lettland Meine Erfahrung hat mein Leben beeinflusst, in persönlicher, wissenschaftlicher und beruflicher Hinsicht. Ich konnte während meiner Arbeit in einem angenehmen Umfeld mit einem fantastischen Team meine Französischkenntnisse verbessern und mehr über die französische Kultur erfahren ... Ich bin wirklich überzeugt davon, dass ich ohne meine Erfahrung nicht diesen wissenschaftlichen, persönlichen und beruflichen Erfolg gehabt hätte.“ Jessica Gough, Sprachassistentin für Englisch, Irland 1.2.2 Strategische Partnerschaften (Leitaktion 2) Ihre Schule könnte sich federführend oder als Partner an einer Strategischen Partnerschaft (Leitaktion 2) mit Organisationen aus ganz Europa beteiligen. Strategische Partnerschaften sind Kooperationsprojekte mit spezifischen Zielen, um Unterrichts- und Lernstandards zu erhöhen. Vielfältige Kooperationsaktivitäten sind denkbar. Sie könnten Workshops oder andere Aktivitäten im Bereich des Wissenstransfers organisieren, neue Arbeitsmethoden, -instrumente oder -ressourcen entwickeln und implementieren oder ein gemeinsames Forschungsprojekt zu einem für Ihre Lernenden relevanten Thema durchführen. Empfehlung Die meisten Nationalen Agenturen bieten Informationsveranstaltungen an, um Organisationen bei der Beantragung von Finanzmitteln zu unterstützen. Informieren Sie sich bei Ihrer Nationalen Agentur, wann die nächste Veranstaltung stattfindet. 16

1.2.2.1 Welchen Arten von Strategischen Partnerschaften kann meine Schule eingehen? Sie können Strategische Partnerschaften mit Schulen und anderen Organisationen schließen. Dazu gehören u. a. Schulen, Unternehmen, lokale Behörden oder Serviceeinrichtungen. Die Wahl der Partner hängt von Ihrer geplanten Aktivität ab. Sie könnten zum Beispiel mit anderen Schulen Ansätze oder Erfahrungen austauschen. Oder Sie fördern den Unternehmergeist und die unternehmerischen Fähigkeiten Ihrer Schüler durch die Kooperation mit einer Firma. Vielleicht möchten Sie auch zusammen mit einer Universität neue Unterrichtsmethoden entwickeln. Einige Strategische Partnerschaften sind reine Schulprojekte. Diese Partnerschaften sind ideal, wenn Sie innovative pädagogische Ansätze teilen oder Unterrichtsverfahren entwickeln möchten und beispielsweise Schüler der Partnerschulen in Entscheidungen darüber, wie sie lernen, einbeziehen wollen. Beachten Sie bitte, dass es für diese Form von Strategischen Partnerschaften spezielle Antragsformulare gibt. Strategische Partnerschaften können auch Mobilitätsaktivitäten für Lernende und Mitarbeiter umfassen. Voraussetzung ist, dass dadurch ein eindeutiger Beitrag zu Ihren Projektzielen geleistet wird. So können Lernende oder Mitarbeiter beispielsweise an gemeinsamen Lernveranstaltungen teilnehmen, die während des Projekts organisiert werden. Lehrkräfte können an einer Partnerschule unterrichten und ältere Schüler können einige Zeit den Unterricht an einer Partnerschule besuchen. 1.2.2.2 Wie sind Strategische Partnerschaften strukturiert? Ihre Schule kann entweder Koordinator (Antragsteller) oder Partner sein. Bei den meisten Partnerschaften sind mindestens drei Organisationen (einschließlich Antragsteller) aus drei Programmländern erforderlich. Einige Typen von Strategischen Partnerschaften stellen andere Anforderungen: • Strategische Partnerschaften zwischen Regionen müssen mindestens zwei lokale oder regionale Behörden in zwei Programmländern umfassen. Darüber hinaus müssen in jedem teilnehmenden Land mindestens eine Schule und eine andere lokale Organisation ( jede Art von Organisation ist möglich ein Unternehmen, Museum, Sportverein usw.) beteiligt sein. • Reine Schulprojekte erfordern mindestens zwei Schulen aus zwei Programmländern. 1.2.2.3 Wie kann sich meine Schule beteiligen? Hilfe und Unterstützung sowie Informationen zu Veranstaltungen und zur Beantragung von Finanzhilfen erhalten Sie über die Website Ihrer Nationalen Agentur unter: http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/tools/national-agencies „ Unsere letzten Projekte liefen sehr gut ... Dies hat zu einem wahren Schneeballeffekt geführt. Heute wenden sich Einzelpersonen und Institutionen regelmäßig an uns und möchten mit uns kooperieren oder uns unterstützen.“ Wie beurteilen Schulen die Zusammenarbeit in Partnerschaften? Christa Brokate-Golinski, Schulleiterin, Deutschland Teil 1: Eine Einführung in Erasmus+ für Schulen Fünf Was wird Gründe geboten? 17

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