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Erasmus+ – Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter

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Der Leitfaden der EU-Kommission erläutert auf anschauliche Weise, wie über Erasmus+ Lehr- und Lernprozesse an Schulen verbessert werden können und welche Schritte hierzu erforderlich sind. Der Leitfaden wurde für leitende Lehrkräfte (Schulleitung, Teamleitung, Koordinatorinnen und Koordinatoren usw.) verfasst, die wissen möchten, was das Erasmus+ Programm auf dem Gebiet der Grund-, Haupt- und Sekundarschulbildung anzubieten hat.

Erasmus+ Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter 2.2 Während des Projekts: Projektdurchführung Sie und Ihre Partner profitieren am meisten, wenn Sie über die reine Umsetzung der geplanten Inhalte hinaus denken. In den erfolgreichsten Projekten werden viel Zeit und Ressourcen in den Aufbau von Beziehungen unter den Partnern und damit in die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit investiert. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie einige der verwaltungsrelevanten, akademischen und kulturellen Aspekte bei der Durchführung von Erasmus+ Aktivitäten bewältigen. Die folgenden Informationen und Ratschläge beziehen sich überwiegend auf länderübergreifende Projekte, bei denen mehrere Partner zusammenarbeiten. Auch wenn nicht alle Informationen gleichermaßen relevant für beispielsweise ein kleines Mobilitätsprojekt sind, kann doch vieles (in vereinfachter Form) auch auf solche Projekte angewendet werden. 2.2.1 Projektstart Zwischen dem Einreichen Ihres Antrags und der Gewährung Ihrer Finanzierung ist viel Zeit vergangen. Sie sollten Ihren Projektvorschlag nochmals lesen, um sich die Projektziele, die geplanten Aktivitäten und alle mit Ihren Projektpartnern getroffenen Vereinbarungen zu vergegenwärtigen, und mit allen Beteiligten wieder Kontakt aufnehmen. Sie sollten ihnen die Projektziele in Erinnerung rufen und gemeinsam mit ihnen die nächsten Schritte für den Einstieg in das Projekt festlegen. Den Schwerpunkt setzen Sie gemäß den in Ihrem Antrag geplanten und vereinbarten Aktivitäten. Sie sollten auch alle Projektteilnehmer bitten, Ihnen Änderungen der Umstände (personelle Veränderungen, Adressänderungen usw.) mitzuteilen. Es ist wichtig, die Ansprechpartner für den Fall zu bestätigen, dass Anpassungen der Partnerschaft oder Projektaktivitäten notwendig sind. In der Anlaufphase ist es auch entscheidend, dass die finanziellen Vereinbarungen, die Berichterstattung und die Zahlungsmodalitäten klar festgelegt sind. Insbesondere bei Strategischen Partnerschaften ist die antragstellende Organisation für die Projektmittel verantwortlich. Die Einbeziehung aller Partner von Beginn an fördert • die Gruppenidentität, • gemeinsame Ziele und Werte, • klare Kommunikationswege, • ergänzendes Know-how und pädagogische Konzepte, • die faire und verhältnismäßige Verteilung von Funktionen und Zuständigkeiten. Vor Beginn der ersten Projektaktivität, des ersten Treffens oder der ersten Schulungsmaßnahme zahlt es sich aus, Informationen auszutauschen, die den Partnern bei der Vorbereitung helfen. Wenn Sie beispielsweise an einer Strategischen Partnerschaft (Leitaktion 2) beteiligt sind, könnte jeder Partner seine allgemeinen und konkreten Zielen kommunizieren. In der Regel organisieren die Partner ein erstes Projekttreffen, entweder in Form einer Präsenzveranstaltung oder im Rahmen einer Telefon- oder Videokonferenz. Auch lohnt es sich, einen virtuellen Kooperationsraum zu schaffen. Sie könnten auf eTwinning einen „TwinSpace“ einrichten, in dem sich die Partner regelmäßig treffen 48

können, um Aktivitäten zu planen oder gemeinsam zu bearbeiten. Ein TwinSpace lässt sich einfach einrichten und nutzen, bietet viele nützliche Funktionen und kann je nach Wunsch entweder privat oder öffentlich sein. Zu Beginn sollten Sie schriftlich vereinbaren, wie die Partner während der Dauer Ihres Projekts oder Ihrer Aktivität miteinander kommunizieren. Beispiel aus der Praxis Kommunikation mit Partnern Eine Schule in der Tschechischen Republik führte ein Projekt durch, an dem zehn Länder beteiligt waren. Beim ersten Projekttreffen wurden die folgenden Kommunikationsmittel vereinbart: eTwinning wurde für die tägliche Kommunikation zwischen den Lehrern genutzt. Teil 2: Erasmus+ Leitfaden für Schulen Für die Schüler wurde eine Facebook-Gruppe eingerichtet, damit sie Kommentare austauschen und Fotos veröffentlichen können. Videokonferenzen (Skype) wurden für Treffen genutzt und alle Partner erhielten Anweisungen, wie die Funktionen zur Bildschirmfreigabe verwendet werden, um während der Treffen Dokumente zu präsentieren und daran zu arbeiten. Ein Speicherkonto in der Cloud (Google Drive) wurde als Archiv für Projektdokumente (Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen, Präsentationen) eingerichtet. Dies hatte den Vorteil, dass alle Teilnehmer Dokumente gleichzeitig bearbeiten konnten und es nicht zu Verwechselungen kam, die entstehen können, wenn mehrere Versionen einer Datei als E-Mail-Anhänge weitergegeben werden. Während des Projekts Wenn zu Beginn ein erster Informationsaustausch stattfindet, können sich die Partner besser vorbereiten und einander kennenlernen. Sie könnten beispielsweise die folgenden Inhalte in Ihrem TwinSpace oder über andere Kommunikationsplattformen teilen: • die Gegebenheiten und Merkmale jeder Schule oder Organisation • den Europäischen Entwicklungsplan jeder Schule • die Ziele und Lernergebnisse/Produkte des Projekts • die Inhalte Ihres Projekts (Projektaktivitäten, Treffen) • Funktionen und Zuständigkeiten • Informationen zur sprachlichen Unterstützung, die die Teilnehmer erhalten sollen • die administrative Organisation • die in jeder Projektphase erforderlichen Monitoring-, Evaluierungs- und Verbreitungsmaßnahmen 49

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Austausch bildet – Dezember 2018
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10 gute Gründe für eTwinning
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Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
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