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Erasmus+ – Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter

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Der Leitfaden der EU-Kommission erläutert auf anschauliche Weise, wie über Erasmus+ Lehr- und Lernprozesse an Schulen verbessert werden können und welche Schritte hierzu erforderlich sind. Der Leitfaden wurde für leitende Lehrkräfte (Schulleitung, Teamleitung, Koordinatorinnen und Koordinatoren usw.) verfasst, die wissen möchten, was das Erasmus+ Programm auf dem Gebiet der Grund-, Haupt- und Sekundarschulbildung anzubieten hat.

Erasmus+ Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter Im Blickpunkt Teilen der Verantwortung für die Berichterstattung Bei allen Projekten müssen Aktivitäts-, Ergebnis- und Finanzberichte erstellt werden. Die Berichterstattung ist sehr wichtig. Wenn Sie keine Berichte einreichen, muss Ihre Schule unter Umständen die EU- Zuschüsse teilweise oder komplett zurückerstatten. Den Partnern sollte von Beginn an die Aufgabe übertragen werden, Ihrem Projektkoordinator sämtliche, für die Berichterstattung notwendige Informationen zur Verfügung zu stellen. Damit ist sichergestellt, dass dem Projektkoordinator die notwendigen Daten vorliegen, um Berichte zu erstellen und diese bei Treffen an die Partner mit der Bitte um Stellungnahme weiterzugeben. Es ist auch sinnvoll, mehrere Personen mit der Berichterstattung zu betrauen. Wenn diese Aufgabe von mehreren übernommen wird, ist gewährleistet, dass bei Ausscheiden oder Krankheit der zuständigen Personen andere Kollegen den Bericht fertigstellen können. Die Termine für das Monitoring und Einreichen von Berichten sollten Sie in Ihrem Schulkalender, den persönlichen Kalendern der Schulleitung und anderer Projektteilnehmer vermerken. Es ist außerdem hilfreich, die Vorlagen für Zwischen- und Abschlussberichte einzusehen, damit Sie bereits im Vorfeld wissen, welche Informationen für die aktivitätsbezogene Berichterstattung erfasst werden müssen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Bericht fortlaufend ergänzen und nicht erst vor dem Einreichungstermin erstellen. 2.2.2 Anregungen für Teambildungsmaßnahmen der Partner Nehmen Sie sich die Zeit, um zwischen den Partnern eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, vor allem wenn Sie zum ersten Mal zusammenarbeiten. „ Jeder Teilnehmer der Gruppe hat unterschiedliche Vorstellungen, ein anderes Temperament und andere Pläne. Aber dies ist genau der Vorteil dieser Projekte.““ Christiane Meisenburg, Lehrerin, Deutschland Wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter an Mobilitätsaktivitäten (Unterrichtseinsätze oder Job Shadowing) in einer Gasteinrichtung teilnehmen, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall, vor Beginn der Aktivität eine Mobilitätsvereinbarung zu treffen. Diese Vereinbarung sollte zwischen der entsendenden Schule, der aufnehmenden Organisation und dem Teilnehmer getroffen werden. Darin sollten u. a. das Programm und der Gegenstand der Aktivität, die zu erreichenden Lernergebnisse, die Aufgaben der verschiedenen Parteien und die Art des Zertifikats, das der Teilnehmer erhält, beschrieben werden. Eine Vorlage für Mobilitätsvereinbarungen erhalten Sie von Ihrer Nationalen Agentur. Es kann auch hilfreich sein, weitere Informationen auszutauschen, zum Beispiel Informationen zur Erfahrung des Mitarbeiters, der an der Mobilitätsaktivität, dem 50

Unterrichtseinsatz oder der Job-Shadowing-Maßnahme teilnimmt. Anhand dieser Informationen kann die aufnehmende Organisation die Aktivität genauer auf die speziellen Bedürfnisse und Interessen abstimmen. Sie können diese Informationen über einen Fragenbogen, der vor der Mobilitätsaktivität auszufüllen ist, abfragen. Wenn Schüler während des Projekts an einer Lernmobilität teilnehmen, sind eine sorgfältige Planung und enge Kommunikation zwischen den entsendenden und aufnehmenden Schulen besonders wichtig. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, das Wohlergehen der Schüler und die Lernergebnisse zu bewahren. Für dieses Verfahren steht ein umfassender Leitfaden zur Verfügung. Wir empfehlen dringend, diesen Leitfaden gewissenhaft zu befolgen. Den Leitfaden erhalten Sie von Ihrer Nationalen Agentur. Empfehlung Was könnte ein Teilnehmerfragebogen vor einer Mobilitätsaktivität beinhalten? • Name • Schule • aktuelle Funktion und Zuständigkeiten in der Schule • Lehrstatus (vorschulische Bildung, Grundschule, Sekundarstufe, Berufsschule) • Hauptgründe für die Teilnahme an einem europäischen Projekt • spezifische Lernziele • Erfahrung in den Schwerpunktbereichen Ihres Projekts • Sprachkenntnisse welche Sprachen (Verstehen, Sprechen auf welchem Niveau) • besondere Interessen • Ernährungsbedürfnisse/Lebensmittelallergien • Anforderungen an Barrierefreiheit (bei Menschen mit Behinderungen) Teil 2: Erasmus+ Leitfaden für Schulen Während des Projekts Sie könnten Links zu Websites nationaler oder lokaler Bildungsbehörden weitergeben, damit die Partner einen Einblick in nationale oder lokale Bildungssysteme gewinnen. Sinnvoll sind auch Informationsbroschüren zu dem Aus- und Weiterbildungssystem Ihres Landes überfordern Sie Ihre Partner aber nicht! 51

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Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
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Austausch bildet Dezember 2016
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10 gute Gründe für eTwinning
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