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Erasmus+ Europa gestalten, Schule entwickeln

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Eine Zwischenbilanz zu Erasmus+ im Schulbereich seit 2014 in Zahlen und Daten.

10 | Zwischenbilanz | 11

10 | Zwischenbilanz | 11 zwischenbilanz Vom Programm für Lebenslanges Lernen (2007 bis 2013) zu Erasmus+ D ie Zusammenführung verschiedener Vorläuferprogramme in einem integrierten Programm hat dazu geführt, dass die einzelnen Bildungsbereiche ihre Sichtbarkeit verloren haben. Erasmus+ wird nach wie vor im Wesentlichen als Programm für den Hochschulbereich wahrgenommen. Insgesamt werden die von der EU-Kommission vorgegebenen Ziele im Schulbereich noch nicht erreicht. Die Antragstellung erfordert für Einrichtungen aus dem Schulbereich einen unverhältnismäßig hohen Aufwand, der gerade von kleineren Schulen aufgrund der angespannten Personalressourcen nicht geleistet werden kann. Im Vergleich zum Vorläuferprogramm stark reduzierte Bewilligungsquoten in den Anfangsjahren von Erasmus+ haben für den Schulbereich zum Einbruch der Antragszahlen geführt. Das Programm muss für den Schulbereich wieder seine frühere Attraktivität erreichen und deshalb weiter vereinfacht werden. Im Bereich der reinen Schulpartnerschaften sollten leichtere Verfahren eingeführt werden, die sich an der Globalbezuschussung der COMENIUS-Schulpartnerschaften des Programms für Lebenslanges Lernen (2007 bis 2013) orientieren. Für die Förderung der rückläufige gesamtzahl deutscher schulen in projekten seit 2013 europäischen Integration ist elementar, dass einzelne EU-Mitgliedstaaten nicht durch Programmbestimmungen benachteiligt werden, wie es im laufenden Programm für Deutschland im Bereich der reinen Schulpartnerschaften der Fall ist. Im Nachfolgeprogramm müssen die reinen Schulpartnerschaften in die Leitaktion 1 überführt werden, in der Mittel national vergeben und nicht auf europäischer Ebene »umverteilt« werden. Um die wichtigen Aufgaben im Umfeld des europäischen Integrationsprozesses durch die Förderung einer kritischen Masse von Einrichtungen im Schulbereich aufgreifen zu können, muss die Zahl der geförderten Schulen erheblich gesteigert werden. Eine Mittelsteigerung muss aber mit einer deutlichen Vereinfachung der Antrags-, Abrechnungs- und Berichtspflichten für die beteiligten Einrichtungen einhergehen. Nur wenn die Gesamtattraktivität von Erasmus+ im Schulbereich gesteigert werden kann, werden sich viele Schulen sowie kleine, benachteiligte und bisher in der europäischen Bildungskooperation unerfahrene Einrichtungen aus dem Schulbereich als neue Antragsteller an dem Programm beteiligen. 2013* 2014 2015 2016 2017 sinkende antragszahlen bei schulpartnerschaften in erasmus+ in deutschland Die Mittel für Schulpartnerschaften werden den im jeweiligen Land eingereichten Gesamtprojekten gewidmet, der Anteil für die ausländischen Schulen in den Projekten fließt ins Ausland ab. Umgekehrt fließen die Mittel für deutsche Partnerschulen aus dem Ausland nach Deutschland zurück. Im Idealfall gleichen sich diese Ströme aus. Neben einer schlechten Finanzausstattung zeigt sich immer deutlicher, dass die Zahl der Anträge von Schulen in Deutschland und auch in Europa immer stärker zurückgeht. Dies ist ein Indiz für die mangelnde Attraktivität der Leitaktion 2 des Programms für Schulen. Schulpartnerschaften, deutsche Schulen in Projektanträgen sowie als Koordinatoren und Partner 395 693 324 504 347 487 236 318 209 258 467 554 828 834 1.088 mittel, die für schulen in deutschland bestimmt sind, fließen in andere staaten deutsche Schulen in Anträgen davon koordinierende Schulen davon Partnerschulen In der Realität fließt bedingt durch die im Vergleich zu den Partnerländern geringere Anzahl von deutschen Schulen, die sich an einem Projekt beteiligen, ein erheblicher Teil der Mittel faktisch ins Ausland ab. Mit steigenden Budgets verstärkt sich dieser Effekt, weshalb dieser Mechanismus korrigiert werden muss. * COMENIUS 587 173 259 270 325 Im ersten Jahr von Erasmus+ standen für den Schulbereich in der Leitaktion 2 deutlich weniger Mittel zur Verfügung. Die Beteiligungszahlen deutscher Schulen sind daraufhin deutlich eingebrochen. Trotz Erhöhung der Mittel in den Folgejahren stieg die Zahl der geförderten Schulen nur sehr langsam und beläuft sich aktuell auf kaum mehr als die Hälfte des Werts von 2013. 2013* 2014 2015 2016 10.842.000 1.913.000 12.755.000 € 5.825.413 3.858.077 9.683.490 € 7.234.793 6.462.256 13.697.049 € 6.412.932 7.008.888 13.421.820 € gewidmetes Budget für deutsch koordinierte Projekte in Euro gewidmetes Budget für deutsche Einrichtungen in Euro (Koordinator und Partnerschule) Mittelabfluss in Euro (nur Schulpartnerschaften) 2013* 2014 2015 2016 2017 * COMENIUS 2017 8.345.739 10.952.444 19.298.183 € * COMENIUS

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