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eTwinning Handbuch: Der TwinSpace

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50 | Zusammenarbeiten |

50 | Zusammenarbeiten | 51 Barrierefreiheit Soziale Netzwerke = soziale Lernräume? Lizenzen Werbung als Währung Die Auswahl geeigneter Anwendungen und Online- Ressourcen sollte zudem von praktischen Aspekten der Benutzerfreundlichkeit geleitet sein und die Barrierefreiheit in den Blick nehmen. Die globale Vernetzung bedingt, dass viele Tools zumeist in Englisch entwickelt und angeboten werden. Für einen gewinnbringenden Einsatz im Projekt ist daher insbesondere die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und auf eine sorgfältige Einführung in die Nutzung solcher Ressourcen zu achten. Darüber hinaus gilt es, bei der Auswahl auch die Gestaltung der Anwendungen kritisch zu prüfen und nach der Faustregel »Weniger ist mehr« zu bewerten: Tragen Farbgebung, Text- und Fenstergröße zu guter Lesbarkeit bei oder ist die Gestaltung Effekthascherei? Verzichten Sie auf Anwendungen, die keine Steuerelemente für individuelle Anpassungen im Hinblick auf das Abspielen/Anhalten oder die Lautstärke und Anzeigeeinstellungen vorsehen. Beim Einsatz spezieller Software ist die Kompatibilität von Formaten zu bedenken; für große Datenmengen gilt es, entsprechend lange Ladezeiten einzukalkulieren. Daher ist es empfehlenswert, gemeinsam mit den Projektpartnern über die Auswahl von Software zu beraten und Standards für den Austausch von Projektergebnissen zu vereinbaren. Sicherheit von Benutzerdaten und Inhalten Vor allem die Registrierung stellt bei vielen Anbietern einen kritischen Punkt dar. Die Server stehen oft außerhalb Europas, sodass nicht immer klar ist, was mit den Daten passiert, die bei der Registrierung eingegeben wurden. Es besteht zudem ein gewisses Risiko, dass an die bei der Anmeldung angegebene Adresse auch Werbung geschickt wird. Unkompliziert ist es, wenn Tools ohne Registrierung auskommen. Um bei registrierungspflichtigen Angeboten sicherzugehen, dass europäisches Datenschutzrecht greift, ist es empfehlenswert, auf Anbieter mit Sitz in Europa auszuweichen. Immer mehr Tools ermöglichen eine Registrierung über vorhandene Facebook- oder Google-Konten und verknüpfen so ihre Dienste geschickt mit für sie günstigen Marketinginstrumenten – eine praktische Option, die allerdings im Hinblick auf den Datenschutz für den unterrichtlichen Einsatz kritisch zu bewerten ist. Doch nicht nur aufgrund unzureichender Datensicherheit ist die schulische Projektarbeit in sozialen Netzwerken schwierig. Auch das erforderliche Mindestalter für die Inanspruchnahme solcher Netzwerke kann ein Hindernis sein. Ebenso muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Schülerinnen und Schülern gewahrt bleiben, wenn sie ihre personenbezogenen Daten einem kommerziellen Anbieter nicht weitergeben wollen. Dies darf nicht zu einem Ausschluss vom Projekt oder anderen schulischen Aktivitäten führen. Vor dem Einsatz sozialer Netzwerke für die schulische Zusammenarbeit sollten Sie in jedem Fall die grundsätzliche Frage nach dem Mehrwert gegenüber geschützten schuleigenen Lernplattformen oder dem TwinSpace für Ihren Fall beantwortet haben. Insbesondere für die aktive Medienarbeit von Schülerinnen und Schülern bieten soziale Netzwerke nur einen eingeschränkten Funktionsumfang und sind daher nur bedingt geeignet. Hinzu kommt, dass dort die Nachvollziehbarkeit von Arbeitsprozessen für Lehrkräfte kaum gegeben ist. Als Teil des Web 2.0 unterliegen auch soziale Netzwerke ständigem Wandel und werden daher mitunter verschieden definiert; ihr Einsatz an Schulen ist deshalb je nach Bundesland unterschiedlich. Für genauere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen im schulischen Kontext Ihres Bundeslands informieren Sie sich bitte bei Ihrem Kultusministerium bzw. bei Ihrer Senatsverwaltung. Bei Webanwendungen gibt es unterschiedliche Nutzungsmodelle, die in der Regel nach Funktionsumfang gestuft angeboten werden, darunter: ohne Registrierung mit Registrierung, aber komplett kostenfrei mit Registrierung, aber erweitertem kostenfreien Funktionsumfang für Lehrkräfte mit Registrierung und kostenpflichtigem Klassenmanagementsystem Viele der für den Einsatz im Unterricht interessanten Werkzeuge haben auch spezielle Angebote für Lehrkräfte und Schulen. Schon die kostenlosen Versionen verfügen häufig über einen erweiterten Funktionsumfang. Vielfach besteht zudem die Möglichkeit, vergünstigte Lehrerlizenzen (EDU) zu beziehen, die wesentlich günstiger sind als die Volllizenzen, aber den gleichen Funktionsumfang bieten. Grundsätzlich zu bevorzugen sind dabei Tools, die ein Klassenmanagement ermöglichen. Wird dies angeboten, brauchen sich die Schülerinnen und Schüler nicht individuell mit personenbezogenen Daten bei dem Dienst anzumelden. An ihrer statt legt die Lehrkraft Benutzerprofile an – ähnlich der Mitgliederverwaltung im TwinSpace (vgl. Seite 59). Einige Anbieter mit Klassenmanagement ermöglichen auch die Zuteilung in Gruppen oder Klassen, um für diese bestimmte Aufträge zu formulieren und ihnen Feedback zu geben. Sofern Sie ein Erasmus+ Projekt durchführen, besteht die Möglichkeit, die Kosten für benötigte Softwarelizenzen aus der Projektmanagementpauschale zu finanzieren. Auch kostenfreie Angebote wollen finanziert werden. Da laufende Kosten nicht von Nutzergebühren getragen werden, erfolgt diese Finanzierung in der Regel über die Verarbeitung von Benutzerdaten oder aber über Werbeflächen, die auf den Seiten der Online-Dienste angezeigt werden. In vielen Fällen ist die Werbung dabei nicht statisch und wird der Suchhistorie im Browser entsprechend angepasst. Insbesondere bei der Auswahl kostenfreier Angebote wie z.B. bei offenen Weblogs ist daher genau abzuwägen, ob der versprochene Nutzen beim Einsatz des Diensts nicht durch unangemessene Werbebotschaften konterkariert wird. Beziehen Sie zudem auch die Dauer der Nutzung in Ihre Überlegungen zur Auswahl ein. Gegenüber kostenpflichtigen Angeboten unterliegen kostenfreie Online-Dienste größeren Schwankungen und bieten Ihnen keine Nutzungsgarantie in Bezug auf erstellte Inhalte. Nehmen Sie daher auch Anbieter von Webanwendungen in den Blick und überprüfen Sie den Leistungsumfang von Diensten und etwaige Nutzerzahlen für Ihre Einschätzung. Wenn Sie einen Dienst zunächst nur ausprobieren möchten, nutzen Sie Dienste, die Ihnen für kurze Zeit eine anonyme E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen, sogenannte Wegwerfadressen. Solche Adressen können Sie temporär nutzen, um sich zu registrieren und Ihr Profil über den Bestätigungslink zu aktivieren. Aufgrund der kurzen Verfügbarkeit solcher Adressen ist für eine längerfristige Nutzung davon abzuraten, da wichtige Informationen sonst ins Leere laufen. Insbesondere wenn Sie zusätzliche Webanwendungen einsetzen, bei denen eine persönliche Registrierung der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist, ist es ratsam, die Elternschaft zu informieren und – bei Minderjährigen – ihr Einverständnis einzuholen (vgl. Seite 32).

Publikationen

Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Programme im Überblick
Programme im Überblick
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
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Austausch bildet Dezember 2016
Austausch bildet Juni 2016
Austausch bildet 2015
Austausch bildet Juni 2015
10 gute Gründe für eTwinning
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2019
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
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Deutscher eTwinning-Preis 2016
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Projektkit "Technik trifft Sprache"
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Projektkit "Grammunication"
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