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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

SCHWEIZ versucht, sie so

SCHWEIZ versucht, sie so gut wie möglich zu unterstützen. Sowohl die leitende Lehrkraft als auch ein weiterer Kollege, Christoph Altherr, bestätigen das. Sie nehmen am Projekt teil, weil sie die Zusammenarbeit mit anderen Schulen in Europa und die Erweiterung ihrer Perspektiven motiviert. Teamaktivitäten Das Team trifft sich zwei Mal pro Monat im Lehrerzimmer und diskutiert die nächsten Schritte und die Verantwortlichkeiten für die unterschiedlichen Bereiche des Projekts. Jeder kann Punkte auf die Tagesordnung setzen. Zu Beginn bestand die Gruppe aus rund zehn LehrerInnen unterschiedlicher Abteilungen, die sich für das Projekt interessierten. Nun, nach neun Monaten, ist es zu einem gut funktionierenden Team geworden, in dem jeder seine eigene Aufgabe übernimmt. Zuerst dachten die Teammitglieder, dass sie sich in Kleingruppen treffen und spezielle Aufgaben besprechen sollten. Schließlich entschlossen sie sich aber dazu, dass sich immer das gesamte Team trifft. Einen Tag im Monat ist die ganze Schule an einer Projektaktivität beteiligt. Da das Thema „Spielen und Spiele” lautet, treffen sich oft alle SchülerInnen und LehrerInnen im Schulhof um miteinander zu spielen. Wenn sich eine Gruppe auf einen Besuch bei den Partnerschulen vorbereitet, wird eine kleine Veranstaltung organisiert.In den Fluren und Klassenzimmern der SKB ist die Comenius- Partnerschaft deutlich sichtbar. Die leitende Lehrkraft ist für die Organisation der Treffen und den Kontakt mit den Partnerschulen verantwortlich. Über die Motivation der Teammitglieder befragt, sagte der Schulleiter, dass es sich um Lehrkräfte handelt, welche die Herausforderung lieben und keine Angst davon haben, Neues auszuprobieren. Leider interessieren sie sich weniger für IKT, und eTwinning bleibt deshalb nur ein sehr kleiner Teil des Projekts. Unterstützende Faktoren und Hindernisse an der Schule Die eTwinning-Aktivitäten werden außerhalb der Schulzeit aber innerhalb der Arbeitszeit durchgeführt. Im Moment sind daran keine SchülerInnen direkt beteiligt – es ist also ein reines LehrerInnenprojekt. Das größte Hindernis, eTwinning effektiver einzusetzen, ist das fehlende IKT-Interesse der an der Comenius-Partnerschaft beteiligten LehrerInnen. Während sie an einem eTwinning-Workshop an ihrer Schule teilgenommen haben und einige von ihnen von den eTwinning-Möglichkeiten begeistert sind, sehen sie es nicht als wichtigen Teil ihrer Arbeit an. Eine Ausnahme bildet der leitende Lehrer, der gerne ein „Projekt innerhalb des Projekts“ starten möchte. Die große Heterogenität in den Klassen der SKB ist ein weiterer Aspekt, der die Projektarbeit sehr erschwert. Obwohl es die LehrerInnen gewohnt sind, als Team und fächerübergreifend zu arbeiten, sind sie nicht begeistert davon, etwas Neues zu beginnen, da sie schon sehr viel Arbeit haben. Die Unterstützung des Schulleiters, der auch erwähnte, dass die Schulbehörde die SKB Projektaktivitäten gutheißt, ist für das Team von enormer Bedeutung. 38 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

SCHWEIZ Die IKT-Ausstattung der Schule ist sehr gut und ziemlich neu. Es gibt mindestens drei Computer pro Klassenzimmer. Das Verhältnis Computer zu SchülerIn ist an dieser Schule nicht sehr aussagekräftig. Einige SchülerInnen haben aber ihre eigenen Laptops, da sie sie aufgrund ihrer Behinderung benötigen. Die Schule ist Teil des offi ziellen Zürcher Schulnetzwerks „Kits for Kids”, das Lernsoftware und Koordinationswerkzeuge für LehrerInnen bietet. Christoph Altherr unterrichtet in der Sekundarstufe in der SKB und sagt, dass Computer in seinem Unterricht eine wichtige Rolle spielen. Einfluss des eTwinning-Schulteams Die Teammitglieder tauschen im Rahmen von Treffen Ideen und Ergebnisse aus. Da die Teamarbeit auch für die restlichen Schulaktivitäten von großer Bedeutung ist, ist dieses Team nur eines von vielen. Verglichen mit anderen gemeinschaftlichen Aktivitäten ist der Einfl uss des eTwinning-Teams zwar gering aber laut leitendem Lehrer sehr positiv. Am Comenius-Partnerschaftsprojekt ist die gesamte Schule beteiligt. eTwinning kommt eher die Rolle eines „logistischen” Werkzeugs zu, das die meisten LehrerInnen nicht verwenden. Es wurde aber eine neue „Skype-Ecke” eingerichtet, in der sich Klassen mit ihren PartnerInnen in Salzburg und Würzburg unterhalten können. Im Moment wird untersucht, wie SchülerInnen, die nicht sprechen können, diesen Dienst verwenden können. Diese Erfahrung hat gezeigt, dass die am Projekt beteiligten Lehrkräfte IKT sehr wohl als Kommunikationsmittel in Betracht ziehen. Sie sind sich jedoch noch nicht sicher, wie intensiv sie eTwinning nutzen werden. Da die Schule erst die Hälfte des Comenius-Partnerschaftsprojekts absolviert hat, könnten derartige Effekte zu einem späteren Zeitpunkt eintreten. Pläne für die Zukunft Die SKB befi ndet sich mitten im Comenius-Partnerschaftsprojekt und einige Teammitglieder - vor allem der leitende Lehrer - denken darüber nach, eTwinning aktiver einzusetzen und die SchülerInnen zu beteiligen. Fest steht, dass die SKB-LehrerInnen Unterstützung benötigen, falls sie sich zu diesem Schritt entschließen. In Kürze soll es in Zürich einen eTwinning-Botschafter geben und in der Region ist auch ein Workshop für alle eTwinning-LehrerInnen geplant. Dass eTwinning in diesem Projekt lediglich als administratives Werkzeug angesehen wird, liegt wahrscheinlich in seiner Natur als Comenius-Partnerschaftsprojekt und an den Schulen, die beteiligt sind. Auch wenn die SKB im täglichen Schulleben Computer und elektronische Geräte einsetzt, trauen es sich nicht alle Lehrkräfte zu, IKT auf anderer Ebene einzusetzen. Zeitmangel ist ein weiterer Faktor, der sie daran hindert, sich intensiver mit eTwinning zu beschäftigen und ihre SchülerInnen in den TwinSpace einzuladen – auch wenn die Atmosphäre in der Schule sehr offen für gemeinschaftliche Projekte ist. Die Türe steht aber weit offen für zukünftige eTwinning- und/ oder Comenius Partnerschaftsaktivitäten an der Schule. 39

Publikationen

Austausch bildet – Juni 2020
Austausch bildet – Dezember 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
Austausch bildet Juni 2017
Austausch bildet Dezember 2016
Austausch bildet Juni 2016
Austausch bildet 2015
Austausch bildet Juni 2015
Programme im Überblick
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Programme im Überblick
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
eTwinning-Projektplakat
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2020
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
10 gute Gründe für eTwinning
Pop songs and the stories they tell
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
eTwinning-Auszeichnungen
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Deutscher eTwinning-Preis 2016
Web We Want – Handbuch für Pädagogen
Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.
Die ausgezeichneten Schulen im Überblick
Generation eTwinning
eTwinning-Schulteams
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
eTwinning-Projektkit "So schmeckt Europa"
eTwinning-Projektkit "In 40 Tagen durch Europa"
Projektkit: "Digital Positive News Magazine"
Projektkit "Grammunication"
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "Technik trifft Sprache"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Success Stories 2018
Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Erasmus+ für Schulen
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Erasmus+ Schule in Europa gestalten
Erasmus+ – Europa stärken, Schule entwickeln
Rund um Erasmus+ – Europäische Projektarbeit von A bis Z.
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International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Ein deutsch-polnisches Projekt zu Methoden aktiven Lernens in der frühkindlichen Bildung
Im Schulleiter/-innen-Alltag hilfreiche Führungsstrukturen für sich und andere schaffen
Ein Fortbildungsprojekt mit Erasmus+ Leitaktion 1
Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration
Eine deutsch-norwegische Regio-Partnerschaft
Ein deutsch-niederländisches Projekt zur Qualität der Primarbildung
Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie
Zum Job-Shadowing nach Malmö
Success Stories 2016 Erasmus+ im Schulbereich
Schulpartnerschaften im Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH)
German-American Partnership Program (GAPP)
GAPP-Lexikon
PASCH begeistert junge Menschen für Deutschland – weltweit
Freiwilligendienst kulturweit
Deutsch vermitteln – Frankreich entdecken
Success Stories
Pop songs and the stories they tell
Integration will gelernt sein. Ein eTwinning-Projekt zum Thema »Flüchtlinge«
Europäische Projekte an der Lessingschule Leipzig
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Achtung, hier kommen wir!
Anstoß für Auslandspraktika
Schulerfolg sichern in Leipzig und Riga
Success Stories 2018
Deutsch im Gepäck
60 Jahre Prämienprogramm

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