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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

IRLAND Die leitende

IRLAND Die leitende Lehrkraft und die Drittklasslehrerin werden nach Beendigung des Projekts dem Schulmanagementteam Feedback geben. Dieses entscheidet dann, ob das Projekt in die Schulpläne für das nächste Jahr aufgenommen wird und ob es KollegInnen gibt, die ebenfalls mitmachen möchten. Die stellvertretende Schulleiterin ist sich jetzt schon sicher, dass „das ein sehr erfolgreiches Wagnis war.” Teamaktivitäten Die leitende Lehrkraft und die Drittklasslehrerin arbeiten gemeinsam am eTwinning-Projekt „Wonderful Legends“. Sie führen das Projekt fächerübergreifend mit SchülerInnen derselben Schulstufe durch. Die SchülerInnen der schwedischen und der deutschen Schule tauschen ihre Arbeiten aus. Jedes Land verwendet Storyboards, um ihre Legenden zu erzählen. „Die SchülerInnen haben nicht nur eine Legende aus einem anderen Land kennengelernt, sondern auch ihr Computerwissen erweitern können”, sagt die Drittklasslehrerin. Rund 50% der eTwinning-Teamarbeit fi ndet während der Unterrichtszeit statt, während die andere Hälfte von den Lehrkräften in der Freizeit erledigt wird. Dabei erstellen sie vor allem Stundenvorbereitungen für die Klasse. Der Primarschullehrplan ist sehr dicht und deshalb müssen Stundenpläne außerhalb der Schulzeit erstellt werden. Die beiden Lehrkräfte diskutierten, wie sie die Storyboards am besten einsetzen. Zu Beginn erledigte die gesamte Klasse dieselben eTwinning-Aufgaben. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es besser wäre, die Schülerinnen in acht Gruppen zu je vier Kindern einzuteilen. Die Schülerinnen bestimmten den Ablauf des Storyboards und fertigten Zeichnungen an, in denen sie die schwedischen Legenden darstellten. Zwischen den beiden Lehrerinnen entwickelte sich eine sehr gute Zusammenarbeit. Im Gemeinschaftsbereich der Schule werden die eTwinning-Arbeiten ausgestellt, sodass jeder den Fortschritt des Projekts verfolgen kann. Es wird zudem ein „Großelterntag” veranstaltet, an dem die SchülerInnen ihren Großeltern die Projektarbeit präsentieren können. Die leitende Lehrerin traf ihre Partnerin im Rahmen des multilateralen eTwinning-Workshops in Schweden. Sie ist der Meinung, dass dieses persönliche Treffen der Schlüssel für den Projekterfolg 58 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

IRLAND war. Zudem glaubt sie, dass das Thema des Projekts sehr gut für die Altersgruppe geeignet und bei den SchülerInnen sehr beliebt ist. Unterstützende Faktoren und Hindernisse an der Schule Die Treffen des Teams fi nden im Lehrerzimmer statt. In der Schule herrscht eine sehr lebhafte und kreative Atmosphäre, in der neue Aktivitäten gefördert und viele außerschulische Aktivitäten durchgeführt werden. Die Drittklasslehrerin erklärt: „Es ist die Kultur der Schule, an unterschiedlichen Projekten teilzunehmen.” Die IKT-Einrichtungen der Schule tragen viel zum Erfolg des Projekts bei. Die beiden Lehrerinnen haben ein interaktives Whiteboard in ihren Klassen und können einen Laptop-Trolley bestückt mit 16 Laptops nutzen. Die Schule verfügt über eine Website und einen Blog. Beides wird von der leitenden Lehrerin verwaltet. Das Schulleitungsteam steht voll hinter dem eTwinning-Projekt und ermöglichte dem Team einige Flexibilität bei den Stundenplänen. Unter den KollegInnen werden oft Diskussionen über neue Unterrichtsmethoden geführt. Das eTwinning-Team plant, das Projekt an einer der nächsten Konferenzen dem gesamten Kollegium zu präsentieren. Die Schule unterstützte die leitende Lehrerin sehr, damit diese an der „Computers in Education Society of Ireland“ (CESI)-Konferenz teilnehmen konnte. Die leitende Lehrerin präsentierte 2012 das eTwinning-Projekt auch an der ICT in Education-Konferenz im Limerick Institute of Technology. Was Anerkennung betrifft waren die LehrerInnen der Meinung, dass ein eTwinning-Projekt eine tolle Möglichkeit ist, neue Unterrichtsstrategien kennen zu lernen und sich weiterzubilden. Vor dem Projekt hatte die Drittklasslehrerin noch nie Skype oder das Softwareprogramm für die Storyboards verwendet. Beide Lehrerinnen sind sehr motiviert, sich ständig weiterzubilden und eine neue Dimension in ihren Unterricht zu integrieren. Die Lehrkräfte der Schule nehmen an Fortbildungsveranstaltungen des lokalen Bildungszentrums teil. Ein Lehrer der Schule bietet während des Sommers Fortbildungskurse zu interaktiven Whiteboards an der Schule an. Zu kämpfen hat die Schule mit mangelnden Ressourcen. Sie hat in diesem Jahr bereits zwei Lehrkräfte verloren und es steht zu befürchten, dass noch zwei bis drei weitere folgen werden. Deshalb wird es in Zukunft wahrscheinlich schwieriger sein, an Projekten wie eTwinning teilzunehmen. Sowohl die Schulleitung als auch die LehrerInnen empfanden es als problematisch, dass es niemanden gibt, der für LehrerInnen einspringen kann, die an eTwinning Professional Development Workshops teilnehmen. Zeitweise gab es Probleme mit der Breitbandverbindung der Schule und das Internet war oft sehr langsam. Da die Klassengröße (32 Schülerinnen sind eine zu große Gruppe) ein Hindernis war, wurden die Schülerinnen in acht Gruppen (zu vier SchülerInnen) eingeteilt. Die Drittklasslehrerin war dabei für Kunst und die leitende Lehrerin für die Storyboard-Software zuständig. 59

Publikationen

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Austausch bildet Juni 2017
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