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GAPP-Lexikon

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Das Taschenlexikon mit Wissenswertem zum Austausch mit Schulen in den USA. Mehr German-American Partnership Program (GAPP): https://www.kmk-pad.org/programme/german-american-partnership-program-gapp.html

gapp-Lexikon Familienleben f ESTA ESTA (electronic system for travel authorization) ist ein elektronisches Reisegenehmigungssystem, das unbedingt zur Einreise in die USA bei einer maximalen Aufenthaltsdauer von 90 Tagen mit Hilfe des Visa-Waiver-Program ( Visa-Waiver-Program) benutzt werden muss. Die ESTA- Genehmigung kann nur auf elektronischem Weg unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta erlangt werden. Für die Anmeldung benötigt man den Reisepass und eine gültige Kreditkarte. Zurzeit (Stand: Juni 2016) kostet diese Anmeldung $ 14, ist zwei Jahre gültig und muss spätestens 72 Stunden vor Abflug getätigt werden. Alle Fragen sind sorgfältig zu beantworten und die Schülerinnen und Schüler sollten darauf hingewiesen werden, dass diese Fragen ernst gemeint sind. Bei der Angabe der deutschen Passnummer unter ESTA ist besonders darauf zu achten, dass diese nicht den Buchstaben »O« anstelle der Ziffer »0« enthalten darf, da sonst große Probleme bei Abflug bzw. Einreise auftreten. Die Schülerinnen und Schüler sollen den normalen Alltag der Gastfamilie kennen lernen und deshalb dort, wo es sich anbietet, mit »anpacken«, z.B. beim Aufräumen, Tischdecken oder Einkaufen. Auch Verwandtenbesuche und Ausflüge in die nähere Umgebung gehören zum Programm und sollten wahrgenommen werden, denn oftmals ergibt sich hier die Gelegenheit, über »sensible« Themen wie Lebensentwürfe, Politik oder Religion zu sprechen und sich auszutauschen. Dabei wird aufmerksames Zuhören und Zurückhaltung empfohlen. Mit wertenden Äußerungen sollten sich die Jugendlichen zurück halten, bis eine gewisse Vertrautheit vorhanden ist, und diese zudem vorsichtig formulieren. Da die gastgebenden Schülerinnen und Schüler häufig Nebenjobs haben, um sich Taschengeld hinzu zu verdienen, oder viel Zeit mit Hausaufgaben verbringen müssen, ergeben sich zwangsläufig Zeiten, die die deutschen Besucher selbst organisieren müssen oder mit anderen Familienmitgliedern verbringen. Dies sollte bei der Planung des Austauschs berücksichtigt werden. Auch auf kulturelle Unterschiede im Familienleben sollten die deutschen Jugendlichen vorbereitet werden. So ist es beispielsweise wichtig zu wissen, dass es weniger gemeinsame Mahlzeiten gibt – und wenn, dann zumeist abends ( Essen) –, dass es oftmals erhebliche Einschränkungen gibt bezüglich der Ausgehzeiten, dass Religion und Kirche in vielen Staaten einen großen Einfluss auf das Familienleben haben, so dass es in der Folge nicht immer gerne 34 | | 35

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