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Generation eTwinning

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Nach zehn Jahren eTwinning war es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Lesen Sie Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Studierenden, die in den letzten Jahren bei eTwinning mitwirkten. Dieses Buch belegt die vielfältigen Auswirkungen, die eTwinning auf das Leben vieler hatte. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

KAPITEL 5 Cecilia

KAPITEL 5 Cecilia Cicchetti (Alter: 15) Schülerin. eTwinning-Projekt: „Friendship-Amicizia“ (2007-2010). Lehrkraft: Paola Arduini. Schule: Grundschule Iqbal Masih, Italien. Länder: Italien und GB. „Die eTwinning-Erfahrungen beeinflussten mein Leben komplett: Aufgrund des Projekts liebe ich es, Englisch zu lernen und zu sprechen. Außerdem sehe ich mir gerne Filme auf Englisch an und lese Bücher in englischer Sprache. Diese Erfahrungen halfen mir beim Erwerb von Englisch-Zertifikaten. (In diesem Jahr bestand ich die FCE-Prüfung und im nächsten Jahr werde ich die CAE-Prüfung absolvieren.) Das eTwinning-Projekt ermöglichte es mir, mit vielen Leuten in verschiedenen Situationen zu kommunizieren und gab mir die Sicherheit, Englisch zu sprechen und meinen Alltag mithilfe meiner Englischkenntnisse zu bewältigen.“ Zum Studium der Software-Entwicklung und der Programmierung angeregt Edmundas Riskus (Alter: 18) Student: Technische Hochschule Vilnius Gediminas. eTwinning-Projekt: verschiedene u. a. „Our Living Environment“ (Unsere Lebensbedingungen), „Teddy Bear“ (Teddybär, seit 2007). Lehrkräfte: Stasele Riskiene. Schule: Kuršėnų Pavenčių mokykla, Litauen. Länder: Litauen, Deutschland, Slowenien. „eTwinning war die wichtigste Quelle für unterhaltsame Lernaktivitäten an meiner Schule. Unsere Lehrkräfte versuchten ständig, uns in diverse Projekte einzubeziehen, und wir haben daran gute Erinnerungen und machten eine Menge Erfahrungen. Neben den sozialen Kompetenzen, die ich erwarb, lernte ich auch eine Menge über die Verwendung von Computern und die Erstellung verschiedener Medien. Ich sah die enormen Möglichkeiten, die Computer für die Menschen überall auf der Welt für Kommunikation, Präsentation und Austausch eröffnen. Ich begann mich zu fragen, wie das alles funktioniert, und das war der Ausgangspunkt für das, was ich jetzt tue. Ich studiere Software-Entwicklung, und das ist ein Schritt in meine Zukunft.“ 44

KAPITEL 5 Angelarita De Marzo (Alter: 28) Software-Entwicklerin, Applicazioni di ingegneria ed informatica srl eTwinning-Projekt: „Crop Circles Challenge“ (Die Herausforderung der Kornkreise, 2005-06). Lehrkraft: Palmira Ronchit. Schule: ITC VIVANTE BARI, Italien. Länder: Italien, Belgien, Griechenland. „Im Rahmen unseres eTwinning-Projekts führten wir einen Wettbewerb mit einer belgischen und griechischen Klasse im Bereich Mathematik und Kreativität durch. Wir reproduzierten Kornkreise mithilfe einer sehr interessanten Open-Source-Software namens GeoGebra und fügten Farben hinzu. Ich belegte am Gymnasium Programmierung und da ich dieses Fach mochte, entschied ich mich für ein entsprechendes Studium. Ich nutzte die Software (GeoGebra) beim Lernen für meinen ersten Mathematikkurs an der Universität. Dabei übte ich Aufgaben zur Analyse von Funktionen und überprüfte dann die Ergebnisse, indem ich meine Graphen mit denjenigen verglich, die ich mit der Software erstellte.“ Zum Studium der Philosophie angeregt Elise Comte (Alter: 20) Student: Philosophie und Deutsch, La Sorbonne, Paris eTwinning-Projekt: EEE (2011-12). Lehrkraft: Czeslaw Michalewski. Schule: Lycée Jean-Pierre Vernant, Sèvres, Frankreich. Länder: DE, GR, IT, RO, CZ, SK und FR. „Ich war Schülerin in meiner Abschlussklasse in Literatur an der Schule, als ich zum ersten Mal einen Philosophiekurs belegte. Bei der Mitarbeit an diesem Projekt, das mithilfe von Videokonferenzen durchgeführt wurde, erschloss sich für mich eine neue Welt, die sich als wesentlich lebendiger und faszinierender herausstellte als beispielsweise die direkte Beschäftigung mit Texten. Bei dem Projekt wurde mithilfe der Philosophie ein neues Bewusstsein für die Welt geweckt, wobei ich eine greifbare Vielfalt über mehrere Ebenen hinweg erkannte. In Bezug auf die Konferenzen war ich nicht ausschließlich an verschiedenen Themengebieten, z. B. Kunst, Spiele etc. sowie Metaphysik und Tod, interessiert, sondern ich lernte auch Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Sensibilität sowie aus verschiedenen Kulturen kennen. All dies verdeutlichte mir, dass die Philosophie ein Teil des täglichen Lebens ist, eine Art tägliche, tiefgründige Reflexion basierend auf einem Geist der Subtilität (Pascal) und der Gründlichkeit, die die Literatur von den großen Philosophen fordert, mit denen wir uns ebenfalls beschäftigten.“ 45

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