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Jahresbericht 2017

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Der Jahresbericht 2017 gibt einen Einblick in die Arbeit des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD). Im Fokus der Beiträge steht das Jubiläum des Erasmus-Programms mit den aktuellen Herausforderungen für Erasmus+ Schulbildung und das Netzwerk für Schulen "eTwinning". Informationen zu weiteren Austauschprogrammen und zum Service des PAD ergänzen das Angebot.

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 jahresbericht 2017 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Editorial Kooperationspartner des PAD »Die Jugendlichen verlieren schnell ihre Scheu« Von COMENIUS zu Erasmus+ Schulbildung Europäischer Geist im Klassenzimmer Vom Programm für Lebenslanges Lernen zu Erasmus+ Ein Zwischenruf zur Halbzeit eTwinning Regionale Partnerschaften stärken Austausch für Grundschulen Die natürliche Neugierde wecken Internationale Deutschlehrertagung 2017 Brücken bauen in der Schweiz Facebook, Twitter & Co. Folgen Sie uns! Zum Praktikum im PAD »Was ich an Europa besonders schätze, ist die Bewegungsfreiheit« Unser Leitbild Der Pädagogische Austauschdienst des Sekretariats der Kultusministerkonferenz Service und Finanzen Unser Informations- und Serviceangebot Referate im PAD Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Überblick er 30. Geburtstag des Erasmus-Programms für den akademischen Austausch, den wir 2017 feiern konnten, war auch für die Schulen ein Grund zur Freude. Mitmachen, etwas bewegen und anderen begegnen: COMENIUS und Erasmus+ bringen die europäische Idee auch ins Klassenzimmer. Tausende Schulen haben sich seit Mitte der 1990er-Jahre auf den Weg nach Europa gemacht. Sie haben dabei im besten Sinne des Wortes erfahren, dass »Austausch bildet«, wie es das Leitmotiv des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz formuliert. Ich selbst hatte zweimal die Möglichkeit für längere Aufenthalte im Ausland – während meines Studiums in den 1970er-Jahren und später im Rahmen einer beruflichen Qualifizierung in Moskau. Die Möglichkeiten, die meiner Generation offenstanden, lassen sich nicht mit denen von heute vergleichen. Umso mehr weiß ich den Wert von Austauscherfahrungen in jungen Jahren zu würdigen – gerade auch während der Schulzeit oder in der Ausbildung. Erasmus+ öffnet uns Wege, Europa ins Klassenzimmer zu holen. Und die Initiative »Schulen: Partner der Zukunft« (PASCH), die das Auswärtige Amt vor inzwischen zehn Jahren initiiert hat, bringt die jungen Menschen mit Schülerinnen und Schülern weltweit in Kontakt. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese interkulturellen Begegnungen dazu beitragen können, unsere gemeinsame Verantwortung für die Zukunft zu erkennen und Vorbehalte zwischen den Menschen abzubauen. Der PAD versteht sich in diesem Austausch stets als Anwalt der Schulen, denen ein einfacher Zugang zu den Programmen möglich sein muss. Wie wichtig diese Aufgabe ist, zeigt sich in der Diskussion um das seit 2014 laufende Erasmus+ Programm, in dem verschiedene Bildungsbereiche zusammengeführt worden sind. Europäische Bildungskooperation wird dabei vor allem mit den Hochschulen identifiziert. Der Schulbereich hat dagegen bedauerlicherweise an Sichtbarkeit verloren. Die im Programmbeschluss vorgegebenen Ziele werden zumindest hier noch nicht erreicht. Als Präsident der Kultusministerkonferenz möchte ich deshalb im Dialog mit der EU-Kommission in Brüssel die Bemühungen meiner Vorgängerinnen fortsetzen, dass der Schulbereich in der neuen Programmgeneration ab 2021 das ihm zustehende Gewicht erhält – damit mehr Schülerinnen und Schüler als bislang an Austauschbegegnungen teilnehmen können. Der PAD ist dabei auf ein Netzwerk kompetenter und zuverlässiger Partner und Förderer im In- und Ausland angewiesen. Dazu zählen neben der EU-Kommission und dem Auswärtigen Amt auch Kooperationspartner wie die Fulbright-Kommission, die Deutsche UNESCO-Kommission, die Stiftung Mercator, die Deutsche Telekom Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Zugute kommt dies den Lehrkräften, Studierenden, jungen Freiwilligen sowie den Schülerinnen und Schülern – und damit den Schulen, die gemeinsam Projekte durchführen. Ihnen allen wünsche ich eine informative Lektüre, wie Sie die Programme des PAD für ihre Bildungseinrichtung nutzen können. Helmut Holter Präsident der Kultusministerkonferenz 3

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