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Projektkit "Grammunication"

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eTwinning-Projektanleitung Der Grammatikunterricht im Fach Englisch wird mit eTwinning zu einem kreativen Schreibprojekt. Das Kit "Grammunication" beschreibt, wie Fotostorys im Austausch mit einer europäischen Partnerklasse eingesetzt werden können, um Grammatikregeln einzuüben und Schülerinnen und Schüler für den Fremdsprachenunterricht zu begeistern.

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projektkit »Grammunication« Projektbeschreibung Das Projekt geht von der Annahme aus, dass Grammatik am besten verstanden werden kann, wenn sie in einem authentischen Kontext angewendet wird. Der TwinSpace bietet uns die Möglichkeit, eine authentische Sprachsituation zu schaffen, in der Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zu Partnern werden und kooperativ zusammenarbeiten. In unserem Fall arbeiten spanische und deutsche Jugendliche schrittweise daran, zwei unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten: ein Drehbuch für eine Fotostory und eine Fotostory, die auf einem Drehbuch basiert. Pädagogische Ziele die Schüler/-innen lernen, wofür Adjektive und Adverbien verwendet werden den Schülerinnen und Schülern fallen interkulturelle Unterschiede im Leben eines Teenagers auf die Jugendlichen lernen, wie sie differenziertes Feedback geben können die Schüler/-innen lernen, wie sie eine browserbasierte Software zur Erstellung von Geschichten bedienen können: www.storyboardthat.com durch die Entscheidung, ob private Fotos eingefügt werden sollen, erlangen Schüler/-innen Kompetenzen im Umgang mit personenbezogenen Daten

| 3 Ablauf Vor dem Projekt Im 1. Schritt arbeiten die Lehrkräfte die Details aus: Wie viele Schülerinnen und Schüler nehmen teil, wie viele Unterrichtsstunden planen sie für das Projekt ein? Projektstart Im 2. Schritt einigen sich die Lehrkräfte bezüglich der Planungen des TwinSpace. Die grammatikalische Struktur »Adjektiv/Adverb« wird in beiden Ländern eingeführt und es werden übungsweise erste Skripte verfasst. Diese Schritte sind für den Erfolg des Projekts entscheidend, da sie sicherstellen, dass eine Interaktion auf Augenhöhe stattfindet. Für die gestalterische Umsetzung ist eine Software wie »storyboardthat« in Betracht zu ziehen, weil Schülerinnen und Schüler möglicherweise keine eigenen Fotos von sich im Internet veröffentlichen wollen. Anleitungsübungen können in Form von Tutorials aufgezeichnet werden, um die Schülerinnen und Schüler an die Ziele des Projektes heranzuführen und um sie mit dem Twin- Space vertraut zu machen: https://youtu.be/RrUC2gjEKac Projektarbeit im TwinSpace Im 3. Schritt 2 x 135 Minuten 135 Minuten plus Hausaufgaben erfahren die Schüler/-innen dann, wer ihr jeweiliger Partner ist und lernen sich gegenseitig kennen. Jede/r Schüler/in verfasst vor dem Hintergrund des sehr breit gefassten Themas »Das Leben eines Teenagers« ein Skript. Die Anweisungen sollen so klar formuliert sein, (wie eine Person eine andere Person anschaut, wie eine Person aussieht), dass der Partner, der diese Anweisungen für eine Fotostory verwenden möchte, genau weiß, was er oder sie tun muss. Ein Beispiel: die Schüler sollten nicht nur schreiben, dass jemand etwas ansieht (»Fred, looking at his watch«), sondern mithilfe von Adverbien die Handlung möglichst genau beschreiben (»Fred, looking at his watch in an anxious way«) Zudem sollen die Schüler präzise beschreiben, wie Menschen oder Dinge aussehen (»Fred looks nervous«). Die Drehbücher werden auf einer Webseite veröffentlicht, damit die Lehrkräfte diese kommentieren können und auch damit die Schüler/-innen das Drehbuch ihres Partners kommentieren können. So können die Lehrkräfte das Verständnis der Grammatik bei ihren Schülern verfolgen. Darüber hinaus sollen die Jugendlichen ein „freundliches Feedback“ oder ein »beschreibendes Feedback zur Qualität« geben, anstatt ein Skript einfach nur zu »liken«. https://youtu.be/QaXvKvavpZ0 https://twinspace.etwinning.net/7481/pages/ page/76869 Im 4. Schritt 135 Minuten plus Hausaufgaben sollen die Schüler/-innen basierend auf dem Drehbuch ihrer jeweiligen Partner eine Fotostory erstellen. Dadurch lernen die Jugendlichen auch die Kultur ihrer Partner kennen. So kennt ein spanischer Schüler beispielsweise vielleicht nicht die Sportart »Judo«, die in Deutschland hingegen sehr beliebt ist. Hierbei wird nicht nur das interkulturelle Lernen gefördert, die Schüler/-innen werden auch dazu angeregt, noch einmal über die grammatikalische Struktur nachzudenken. Die Aufgabe besteht darin, eindeutige Anweisungen zu geben, wie die Partnerschüler die Fotostory erstellen sollen (Old lady looks tired, she shouts angrily at usw.), wobei das Drehbuch als »Handbuch« dient. Die Schüler/-innen dürfen entscheiden, ob sie Fotos machen und sie in die browserbasierte Software »storyboardthat« einbinden wollen oder ob sie basierend auf bereits vorhandenen Figuren eine Geschichte erstellen wollen. Die Figuren und Szenen können sie dabei ganz nach ihren eigenen Wünschen verändern. >

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