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Projektkit "The Colourful Face of Europe"

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eTwinning-Projektanleitung Schülerinnen und Schüler erfahren Migration als selbstverständlichen Teil europäischer Geschichte, indem sie sich mit familiären Lebensgeschichten auseinandersetzen. Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einem eTwinning-Projekt, das Fremdsprachenkompetenz ebenso wie bürgerschaftliche und digitale Kompetenz bei Jugendlichen ab 14 Jahren fördert. Dazu gibt es die Projektbeschreibung als Faltblatt aus der Reihe "Beispiele aus der Praxis | eTwinning | 10" mit gleichlautendem Titel.

projektkit

projektkit »The Colorful Face of Europe« Ablauf 5. Schritt 8. Schritt Projektbeschreibung Migration ist ein selbstverständlicher Teil europäischer Geschichte. Zu dieser Erkenntnis gelangen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Projektarbeit, indem sie sich zunächst mit ihren persönlichen und familiären Migrationsgeschichten auseinandersetzen. Dabei zeigen sich je nach Zusammensetzung der Partnerschaft Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Projektpartner aus großstädtischen Ballungsräumen zeigen naturgemäß stärker ausgeprägte Migrationserfahrungen als Projektpartner aus eher dörflichen Regionen. In diesem Zusammenhang gilt es deshalb, den Migrationsbegriff zu klären. Schülerinnen und Schüler lernen Migration zudem als Binnenmigration kennen. Damit wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass im Projektverlauf die Bedeutung von Heimat und die Erfahrung von Fremdheit breit diskutiert werden kann. Es soll aber nicht nur Interesse an der Vielfalt von Lebensgeschichten geweckt werden. Die Projektarbeit hat außerdem zum Ziel, diese Lebensgeschichten in die jeweils nationale Migrationsgeschichte einzubetten. Im Vergleich werden schließlich auch die historischen Erfahrungen anderer Nationen zum Thema gemacht. Der konkrete Erkenntnisgewinn hängt dabei nicht zuletzt von den Projektpartnern ab. Beispielsweise bietet die Beteiligung von Projektpartnern aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, nämlich den eTwinning Plus-Ländern Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien und der Ukraine sowie den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland, die Möglichkeit, Migrationserfahrungen auch im Kontext des Zerfalls der Sowjetunion zu behandeln. Die Vielfalt der Biographien weckt Neugier auf die Erfahrungen in der eigenen Lerngruppe und die der Projektpartner. Auf der emotionalen Ebene ergibt sich daraus die Frage nach der Bedeutung von Heimat und Zuhause, die über ein gemeinsames Brainstorming erschlossen werden kann. Auf der abstrahierenden Ebene sollen darüber hinaus die unterschiedlichsten Aspekte von Migration im gemeinsamen Mindmapping erfasst werden. Die Einbettung in den Geschichts-, Sozialkunde- oder Geographieunterricht bietet sich an. Neben Gründen für Migration wird das Verhältnis von Zuwanderern und Mehrheitsgesellschaft in den Blick genommen und damit Fragen der Integration thematisiert. Die konkrete Ausgestaltung der Projektphase sollte davon abhängig gemacht werden, was die Schülerinnen und Schüler an Ideen, Gedanken, Einstellungen mitbringen. Auf jeden Fall sind aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik wesentlicher Bestandteil der Projektarbeit. Das heißt, aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik sollten in den Blick genommen werden. Vor dem Projekt Entwicklung des Arbeitsprogramms auf Lehrerebene: Inhalte und Zeitplan, abgelegt auf dem TwinSpace zur jederzeitigen Orientierung und Anpassung. 1. Schritt Projektstart Projektteilnehmer stellen sich vor Profile auf TwinSpace anlegen Kontakt über TwinSpace-Forum: Austausch über Interessen u.ä. Desert Island Game: Was würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen? Spielerische Herstellung von Kontakt, z.B. unter Nutzung von www.padlet.com. Dieser Schritt kann so erfolgen, dass jede Lerngruppe ihr Padlet erstellt und dort den Gegenstand beschreibt, nicht nennt. Die Partner versuchen dann gegenseitig, aus den Beschreibungen die Dinge zu identifizieren. Vorstellung der Schulen über Präsentationen, Videos 2. Schritt Welches Logo repräsentiert das Projekt? Projektlogo als Wettbewerb unter den Projektbeteiligten. Die Logos sollen das Projektthema visualisieren; sie werden über den TwinSpace veröffentlicht; über ein Abstimmungstool entscheiden die Schülerinnen und Schüler, welches Logo das Projekt repräsentieren soll. 3. Schritt Wo kommen wir her? Erstellen der Migrationslandkarte: Die beteiligten Schulen markieren ihren Ort farblich auf einer Karte. Die jeweiligen Schülerinnen und Schüler markieren ihre Herkunft über drei Generationen ebenfalls auf dieser Karte. Über die farbliche Gestaltung kann man erkennen, wie weit das jeweilige »Migrationsnetz« der Projektpartner reicht. Als Online-Werkzeuge kann z.B. www.zeemaps.com oder www.stepmap.de genutzt werden. Auswertung der so entstandenen Karte: Auffälligkeiten der Verteilung, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Partnern, Fragen und Hypothesenbildung; schriftliche Auswertung. Beispiel für »Migrationslandkarte«: www.zeemaps.com /map?group=1711652&add=1# 4. Schritt Recherche zu nationaler Migrationsgeschichte Recherche zu nationaler Migrationsgeschichte: Untersucht werden können Phasen der Migration, dabei wird zwischen Binnenmigration und grenzüberschreitender Migration unterschieden. Gründe für Migration werden ermittelt (push/pull-Faktoren) und untersucht, wie Politik auf Migration reagiert. Dabei können sich Berührungspunkte zwischen den Migrationsgeschichten der Partnerländer ergeben. Aufbereitung der Rechercheergebnisse in Präsenta- tionen, z.B. mit PowerPoint oder Prezi. Generalisierung/ Abstrahierung mittels Mindmapping zum Thema Migration. Als Mindmapping-Tool kann z.B. www.cacoo.com verwendet werden. Ausführlichkeit und Tiefe ist dabei abhängig von der Einbindung in den jeweiligen Fachunterricht und dem zur Verfügung stehenden Zeitbudget. Was bedeutet »Heimat«? Dieser Schritt führt auf die individuelle Ebene zurück. Die Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, den Begriff »Heimat« zu reflektieren. Ein gemeinsames Brainstorming der Projektpartner kann z.B. mittels www.answergarden.ch erfolgen. An dieser Stelle liegt eine sprachliche Sensibilisierung für Begriffe nahe, denn der Begriff »Heimat« ist nicht leicht zu übersetzen; entsprechende Begriffe in den Sprachen der Projektpartner haben teilweise unterschiedliche Konnotationen. 6. Schritt Sprachenvielfalt Die Reflexion über Begriffe führt fast automatisch zur Beschäftigung mit Sprachenvielfalt als Kennzeichen einer Einwanderungsgesellschaft. Dieser Punkt ist im Einzelnen abhängig von Zusammensetzung der Partnerschaft. Es können z.B. Umfragen an der Schule über die Bandbreite der Muttersprachen durchgeführt werden. Die Ergebnisse lassen sich beispielsweise mit Excel aufbereiten. 7. Schritt Kulturelle Regeln Sprache ist mit Kommunikation verknüpft, die aber wiederum von kulturell unterschiedlich geprägten Regeln geprägt sein kann. Die Kenntnis dieser Regeln und ihre Bedeutung für eine gelungene Kommunikation oder auch Kommunikationsschwierigkeiten können hier thematisiert werden. Dabei eröffnet sich die Möglichkeit des Rollenspiels und der Arbeit mit Video. Aktive Beiträge Im weiteren Verlauf beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Initiativen, die aktiv zum positiven Zusammenleben in einer Gesellschaft beitragen und für Offenheit und Toleranz werben. Rechercheergebnisse werden auf geeignete Weise dargestellt, z.B. in Form von interaktiven Postern mittels Glogster, die in gemischtnationalen Gruppen erstellt werden. An verschiedenen Stellen der Projektarbeit können Schülerinnen und Schüler aus sogenannten Willkommensklassen einbezogen werden, z.B. als Interviewpartner zu den Aspekten Fluchterfahrungen und Heimatverlust. Denkbar ist die Organisation von Begegnungen im Rahmen des Projekts, um die Vielfalt von Migrationserfahrungen auch direkt an einer Schule oder in einer Stadt zu erleben. 9. Schritt Wie war's? Auswertung der Projektarbeit mittels einer Umfrage unter den Projektbeteiligten zu Inhalten, Methoden, IKT-Instrumenten, sprachlichen Kompetenzen.

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