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Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning

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In dieser Publikation wird eine Auswahl an eTwinning-Projekten und -Aktivitäten vorgestellt, die inklusive Bildung und in der Europäischen Gemeinschaft geteilte Werte fördern. Sie zeigt wie eTwinning und alle Lehrkräfte und Schüler, die auf dieser Plattform aktiv sind, dazu beitragen, die Bildungsherausforderungen der heutigen Zeit zu meistern und auf die kreativste und vielfältigste Art und Weise darauf zu reagieren. Die Beispiele handeln von den verschiedensten Bildungshürden: von der Situation der Schulen in abgelegenen Gebieten und ihren Möglichkeiten, sich über eTwinning mit der Welt zu verbinden, von der kulturellen Vielfalt und von den Herausforderungen durch Migration und Lernschwierigkeiten.

2. ZUGANG ZU BILDUNG IN

2. ZUGANG ZU BILDUNG IN ABGELEGENEN GEBIETEN In den meisten Ländern gibt es geografische Bereiche, die für ihre Bewohner herausfordernd sind. In manchen Ländern sind diese Bereiche zahlreicher oder weitläufiger als in anderen. Die Schüler, die in diesen Gebieten leben, haben oft Probleme, wie z. B. eine große Entfernung von ihrem Zuhause zur nächsten Schule oder eine kleine Schule mit einer kleinen Anzahl von Schülern, die außerhalb ihrer unmittelbaren Umgebung keinen Kontakt haben. Solche Schüler fühlen sich manchmal von der übrigen Welt isoliert. Technologie und Projekte wie eTwinning können Lehrkräften helfen, diese Herausforderungen zu meistern, und Schüler dabei unterstützen, mit Gleichaltrigen in anderen Ländern zu kommunizieren, wie Giuseppina Cannella, eine Expertin von INDIRE (Italien) auf diesem Gebiet, im ersten Abschnitt unten beschreibt. Im zweiten Abschnitt berichten fünf Lehrkräfte und ihre Schüler sowie Schulleiter an ländlichen Schulen in Zypern, Island, Griechenland, Portugal und Französisch-Guayana über ihre Erfahrungen mit eTwinning-Projekten und beschreiben ihre Eindrücke, z. B., dass die fremden Schüler Teil ihrer Klasse wurden, wie ein Schüler es treffend ausdrückte. 2.1. Unterrichtspraxis an isolierten Schulen: kleine ländliche Schulen in Italien Die Situation ländlicher isolierter Schulen (in den Bergen und/oder auf Inseln) ist ein häufiges Problem in europäischen Ländern, z. B. in Italien, Irland, Schottland, England, Deutschland und Frankreich. Die normative Situation ist von Land zu Land unterschiedlich und hat Auswirkungen auf das Profil der Schulen. Giuseppina Cannella INDIRE (Nationales Institut für Dokumentation, Innovation und Bildungsforschung), Florenz, Italien In Italien machen Berg- und Inselgebiete 70 Prozent des Territoriums aus und die Bevölkerung dort hat aufgrund der territorialen Gegebenheiten Schwierigkeiten im täglichen Leben. Gleichwohl ist es äußerst wichtig, die Chancengleichheit und die Gleichstellung der Menschen in solchen benachteiligten Gebieten zu gewährleisten und die Schule gehört dabei zu den gesellschaftlichen Diensten, die garantiert werden müssen. Die Probleme im Zusammenhang 13

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