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Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning

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In dieser Publikation wird eine Auswahl an eTwinning-Projekten und -Aktivitäten vorgestellt, die inklusive Bildung und in der Europäischen Gemeinschaft geteilte Werte fördern. Sie zeigt wie eTwinning und alle Lehrkräfte und Schüler, die auf dieser Plattform aktiv sind, dazu beitragen, die Bildungsherausforderungen der heutigen Zeit zu meistern und auf die kreativste und vielfältigste Art und Weise darauf zu reagieren. Die Beispiele handeln von den verschiedensten Bildungshürden: von der Situation der Schulen in abgelegenen Gebieten und ihren Möglichkeiten, sich über eTwinning mit der Welt zu verbinden, von der kulturellen Vielfalt und von den Herausforderungen durch Migration und Lernschwierigkeiten.

(sofern zutreffend) an

(sofern zutreffend) an spezielle Kleiderordnungen anpassen sowie Initiativen (z. B. Gemeindegartenarbeit) organisieren, die alle Familien in der Gemeinde zusammenführen und gleiche Bedingungen für Einheimische und Neuankömmlinge bieten. Fünftens: Spezifische örtliche oder nationale Bildungsvorschriften und -traditionen sind flexibel auszulegen, um die besonderen Bedürfnisse der Minderheitenbevölkerung zu berücksichtigen. Wichtige Prüfungen sollten zum Beispiel nicht auf einen Tag gelegt werden, der für eine bestimmte Minderheit ein bedeutender Festtag ist. Sechstens: Programme und politische Maßnahmen, die für einheimische Minderheitengruppen eingeführt wurden, können für „neue“ Minderheiten angepasst werden. Wenn es also konsolidierte Fachkompetenz für den Unterricht in einer Minderheitensprache oder für garantierte Quoten gibt, die sicherstellen sollen, dass lokale Minderheiten an Universitäten ausreichend Platz finden oder dass das Lehrpersonal auch Lehrkräfte mit Minderheitenhintergrund umfasst, sollten solche Maßnahmen angepasst werden, um den Bedürfnissen von Migrantenfamilien gerecht zu werden. Solche interkulturelle Bildungsexpertise und -ressourcen sind wertvoller als eine Finanzierung. 3.2. Erfahrungsberichte und eTwinning-Projekte über interkulturelles Verständnis In der zunehmend vernetzten und globalisierten Welt von heute ermöglicht es eTwinning den Schülern, fremde Kulturen mit beispielloser Leichtigkeit direkt zu erleben. Die internationale Zusammenarbeit während der Ausbildungsjahre soll die Schüler dazu anregen, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und fundiertere Entscheidungen zu treffen. In Anbetracht der Tatsache, dass an Schulen in ganz Europa immer mehr Kinder in einem fremden Land geboren und aufgewachsen sind, kann eTwinning Schüler auf ein besseres interkulturelles Verständnis vorbereiten. Dieses Kapitel ist in zwei Teile gegliedert: 1. Erfahrungsberichte von Lehrern, Schulleitern und Schülern in Schulen mit vielen ethnischen Gruppen, Roma oder Schüler mit Migrationshintergrund 2. eTwinning-Projekte zum Thema „Kulturelle Inklusion“ 3.2.1. Erfahrungsberichte von Lehrkräften, Schülern und Schulleitern Das gemeinsame Lernen mit Schülern unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft hilft den Schülern, unterschiedliche Sichtweisen besser zu verstehen und mit Vielfalt umzugehen. Ihre Lehrer stehen vor der Herausforderung, alle Schüler zu integrieren, eine Kultur der Vielfalt zu fördern und wirksame Wege zu finden, um allen Schülern schulischen Erfolg zu ermöglichen. 24 Verbesserung des interkulturellen Verständnisses

Die folgenden Beispiele stellen eTwinning-Projekte dar, die sich dieser Herausforderung erfolgreich gestellt haben. Projekttitel: „Language Creates“ Partnerschulen: 6 Partnerschulen (AT, CY, IT, TR, UK, UA) Bildungsebene: Primär Unsere Schule ist eine öffentliche Einrichtung in Wien, Österreich. Sie zeichnet sich durch eine mehrsprachige und multikulturelle Schülerschaft aus. Viele unserer Schüler sind aufgrund ihrer sozioökonomischen Herkunft benachteiligt, während einige Schüler Flüchtlinge sind. Rund 90 % der Schüler haben eine andere Muttersprache als die Unterrichtssprache Deutsch. In unserer Schule werden mehr als 30 Sprachen gesprochen. Eine der Herausforderungen ist die Stärkung der kommunikativen Sprachkompetenz an unserer Schule, deshalb ist „Language Creates“ (etwa: Sprache schafft Neues) genau das, was wir brauchen. Die Erfahrung der Zusammenarbeit mit anderen Schulen aus ganz Europa unter Verwendung verschiedener Sprachen ist für die Schüler beeindruckend. Sie finden die internationale Kooperation sehr interessant, besonders wenn sie von anderen Schulen, Schülern, Ländern und Sprachen erfahren – und erkennen, dass wir alle so viel gemeinsam haben. Elisabeth Köbke (Grundschullehrerin) Schule: Öffentliche Volksschule Rötzergasse, Österreich 25

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