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Success Stories 2018

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Die Broschüre stellt 16 Projekte aus dem Schulbereich vor, die 2018 abgeschlossen wurden. Sie wurden aufgrund ihrer besonderen Qualität vom PAD als "Success Story" ausgezeichnet. Sie können die Broschüre kostenlos im Webshop des PAD bestellen: https://www.kmk-pad.org/success_stories_2018

Begründung für die

Begründung für die Auszeichnung »European Possibilities« ist ein überzeugendes Schulprojekt, das sich schülernah und kreativ mit Berufsmöglichkeiten beschäftigt hat. Das didaktisch gut durchdachte Konzept verband kulturelle Bildung und Inklusion und verzahnte auf überzeugende Weise formelle und informelle Lehr- und Lernmethoden. Bei den zahlreichen Aktivitäten zu unterschiedlichen Tätigkeits- und Berufsfeldern sowie bei Besuchen bei berufsbildenden Schulen, potenziellen Arbeitgebern oder Behörden standen immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt und konnten so konkrete Perspektiven für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit entdecken – sei es im eigenen Umfeld oder mit dem Blick auf »Möglichkeiten in Europa«. nachgefragt bei Susanne Artner eine Herausforderung ist. Sie sind nun bestens auf die Jobsuche vorbereitet. Besonders eindrücklich waren unsere Besuche in Betrieben und Manufakturen, etwa bei einem Gitarrenbauer in Spanien. Der Duft des Holzlagers wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Welchen Wert hatten die internationalen Begegnungen für die Schülerinnen und Schüler? Unsere Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern. Sie reisten mit der Bahn und im Flugzeug zu den Projektpartnern, erlebten den Unterricht in anderen Schulen, wohnten bei Gastfamilien und mussten sich in einer Fremdsprache verständigen. Sie setzten sich mit vielen Aspekten des Berufsalltags auseinander, die so nicht im Lehrplan stehen, und eigneten sich nützliche Fähigkeiten an. Sie können nun gezielt nach Stellenanzeigen in Zeitungen und Onlineangeboten suchen – was für 14-Jährige Was waren die größten Herausforderungen bei der Umsetzung? Es war die Vielfalt der Schulsysteme unserer Projektpartner: Alle waren Sekundarschulen, aber mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Während sich hier in Bayern die Schülerinnen und Schüler schon früh für einen Zweig des dreigliedrigen Systems entscheiden müssen, arbeiten die Dänen länger mit allen Schülerinnen und Schülern gemeinsam. Beim Organisieren der Projektaktivitäten haben uns die Standorte der Partnerschulen schon eine Richtung vorgegeben. An der slowenischen Küste ist der Tourismus ein wichtiger Arbeitgeber. Dort gab es andere Dinge zu sehen als in der ländlichen polnischen Kleinstadt. Trotz einiger Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeistert haben, überwiegen die positiven Erfahrungen. Unser Fazit: Europa bietet viele Möglichkeiten, unbürokratisch und unkompliziert Auslandserfahrungen zu sammeln. Man muss sich nur trauen! 16 |

success stories 2018 | leitaktion 2 Europas berufliche Möglichkeiten entdecken Was für eine Chance für die Schülerinnen und Schüler der Realschule Bobingen: Sie bereisten fünf Erasmus+ Partnerländer und lernten die vielfältigen Möglichkeiten des EU-Arbeitsmarktes kennen. Auf der Agenda standen die Besichtigungen nicht nur einer Kunstakademie in Dänemark und einer Restaurantfachschule in Lettland, sondern auch eines Universitätslabors in Polen, wo die Jugendlichen selbst Kosmetik herstellten. In Slowenien erfuhren sie, welche Jobmöglichkeiten ein Fernsehsender bietet, und in Spanien durften sie hinter die Kulissen des Betreibers eines großen Aquariums blicken. Das Projekt »European Possibilities« entstand aus der erfolgreichen Kooperation ehemaliger COMENIUS-Partner. Die engagierten Lehrkräfte wollten ihren Schülerinnen und Schülern den bestmöglichen Start ins Berufsleben bieten, wohl wissend: Wer mobil ist, seine Sprachkenntnisse und digitalen Fähigkeiten stetig erweitert und europaweite Kontakte pflegt, erhöht seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb bot das Projekt eine ausgewogene Mischung aus Theorie, Praxis und persönlichen Begegnungen. Interessante Details lieferte der Projektfragebogen zur Berufswahl. Nach wie vor wählen die meisten Jugendlichen ihren Traumjob nach Interessen und Neigungen. Es treten aber Kriterien hinzu, die regional unterschiedlich gewichtet sind. Lettische Schüler vertrauen vor allem den Empfehlungen ihrer Eltern. Ihre Altersgenossen aus Polen und Slowenien orientieren sich am Verdienst und für deutsche Projektschüler stehen die Jobchancen an erster Stelle. Weitere Informationen und Materialien haben die Partner in einem umfangreichen Kompendium zusammengestellt. Davon sollen andere Schulen – ganz im Sinne des Erasmus+ Gedankens – profitieren und zu eigenen Projekten angeregt werden. Über das Projekt Projekttitel European Possibilities Koordinierende Einrichtung Staatliche Realschule Bobingen Bundesland Bayern ` Partnerschaftstyp Schulpartnerschaft Kontakt Susanne Artner comenius.bobingen@gmail.com Partner • Colegio Pureza de Maria (Spanien) • Valmieras 2. vidusskola (Lettland) • Publiczne Gimnazjum w Trzydniku Dużym (Polen) • Copenhagen Euro School (Dänemark) • Scuola elementare Dante Alighieri Isola – Osnovna Šola Dante Alighieri Izola (Slowenien) Projektlaufzeit 1. September 2015 bis 30. Juni 2018 EU-Förderung 37.840 Euro für die koordinierende Einrichtung Website https://europeanpossibilities.wordpress.com | 17

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