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Success Stories

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Erasmus+ macht Schule. 16 Projekte aus dem Schulbereich, die Fördermittel des EU-Programms Erasmus+ erhalten haben und im vergangenen Jahr aufgrund ihrer besonderen Qualität als Erfolgsgeschichte („Success Story“) ausgezeichnet wurden, werden in einer aktuellen Veröffentlichung des PAD vorgestellt.

Begründung für die

Begründung für die Auszeichnung Die mit dem Projekt verfolgten Ziele konnten durch insgesamt elf Mobilitätsmaßnahmen erreicht werden. Neun Hospitationen, eine Unterrichtstätigkeit und ein strukturierter Fortbildungskurs boten die Gelegenheit, an fünf verschiedenen Partnereinrichtungen den Unterricht und außerschulische Aktivitäten zu beobachten. Die Lernergebnisse sollen in ein schulisches Konzept am HBG einfließen, das das Engagement der Jahrgänge 5 bis 12 auch außerhalb des Unterrichts entsprechend dokumentiert. Das Mobilitätsprojekt ist im Rahmen der Schulentwicklung in eine Zielvereinbarung mit der Schulbehörde eingebunden. Sie sieht die Erarbeitung eines Konzeptes vor, durch das leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Anhand der durchgeführten Mobilitätsmaßnahmen konnte ein guter Überblick gewonnen werden, inwieweit außerschulische Aktivitäten an den Partnereinrichtungen integriert, dokumentiert und anerkannt werden. Die Ergebnisse wurden in einem Beobachtungsbogen festgehalten, der in Absprache mit der Schulleitung des Hermann-Böse-Gymnasiums entwickelt und von allen Teilnehmenden ausgefüllt wurde. Die beabsichtigten künftigen Maßnahmen (unter anderem 2018 Beantragung eines Projektes im Rahmen von Leitaktion 2 mit analoger Thematik) lassen eine nachhaltige Wirkung des Mobilitätsprojektes erwarten. nachgefragt bei Christa Bauerschmidt Welche außerschulischen Aktivitäten waren bei den Hospitationen in den Partnerschulen besonders bemerkenswert? In Finnland gibt es gute Beispiele für AGs, die positive Auswirkungen auf das soziale Miteinander versprechen. Auch wir wollen verstärkt Aktivitäten im sozialen Bereich fördern und sehen in der Mittelstufe in Lempäälä sehr gute übertragbare Ansätze. An unserer französischen Partnerschule in Loches werden Aktivitäten schulintern gewürdigt und Projektergebnisse ausgestellt. Auch wir möchten diese Anerkennungskultur stärker pflegen. In Spanien hat uns beeindruckt, dass die Schülerinnen und Schüler selbst viele außerschulische Aktivitäten organisieren, unterstützt von Lehrern und außerschulischen Experten. Auch wir möchten unsere Kinder und Jugendlichen noch stärker motivieren, eigene AGs anzubieten. Wie nehmen Ihre Schülerinnen und Schüler die Angebote an? Wir haben mit Erstaunen festgestellt, wie viele zusätzliche Angebote unsere Schülerinnen und Schüler trotz der vollen Stundentafel in G8 wahrnehmen. Dazu gehören vor allem sportliche und künstlerische Aktivitäten, aber auch Sprachkurse sowie politisches und soziales Engagement. Für die Oberstufe gibt es seit etwa zehn Jahren Angebote zur Studien- und Berufsorientierung, die von den Schülerinnen und Schülern gut genutzt werden. Unser Ziel ist es, solche Aktivitäten auch in den jüngeren Jahrgängen zu fördern und zu dokumentieren. Auch dafür ist der Quali‐Pass bestens geeignet, und er wird jetzt in einem Probelauf eingesetzt. 8 |

success stories 2017 | leitaktion 1 Außerschulische Angebote nutzen Ein Elefant ziert das Wappen des Hermann-Böse‐ Gymnasiums (HBG) in Bremen. Der majestätische Dickhäuter symbolisiert Kraft und Weisheit, Sensibilität und Verlässlichkeit. Es sind Eigenschaften, die perfekt zum Leitbild der zertifizierten Europaschule passen, nämlich Rücksichtnahme, Toleranz und das Verständnis für die Sichtweisen anderer Menschen und Kulturen zu vermitteln. Mit diesem Fokus entschied sich das bilinguale Gymnasium, seine außerschulischen Angebote auszuweiten. Um ihre Idee umzusetzen, die sozialen, musischen und sportlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen zu stärken, suchte das HBG ein Gesamtkonzept. Das Kollegium wollte von den wertvollen Erfahrungen anderer Schulen profitieren und sah im gut durchdachten Erasmus+ Projekt eine große Chance. Es umfasste Hospitationen an den Partnerschulen in Finnland, Frankreich, Italien und Spanien, eine strukturierte Fortbildung für eine Entscheidungsträgerin und den Unterrichtsaufenthalt eines Lehrers. Von den neuen Ideen der entsandten Lehrkräfte profitierten vor allem die Schülerinnen und Schüler. Künftig können sie einen begehrten Quali-Pass erwerben, in dem Aktivitäten, Weiterbildungen und ehrenamtliche Engagements dokumentiert werden. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl spannender Angebote wie ein Debattierwettbewerb, Jam-Sessions, ein Friedenslauf, Robotertechnik oder die Mitarbeit bei der Schülerzeitung »Elefant«. Und dieses Engagement passt bestens zum weisen Wappentier der Schule. Über das Projekt Projekttitel Extracurricular activities in the international context – systemic approach and documentation to increase intercultural awareness among students Koordinierende Einrichtung Hermann-Böse-Gymnasium, Bremen Bundesland Bremen Kontakt Christa Bauerschmidt christa.bauerschmidt@gmail.com Projektlaufzeit 1. Juni 2015 bis 31. Mai 2017 EU-Förderung 13 581 Euro | 9

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