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Tipps für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Aus der Praxis:

Aus der Praxis: Grundschule Markgrafenschule kontrollieren – dieser Teil des »privaten Networking« ist gewissermaßen die Brieffreundschaft 2.0. Was Sie allerdings anregen können, ist die Gründung geschlossener Projektgruppenchats innerhalb von sozialen Netzwerken. Eine sehr gute Alternative zu solchen kommerziellen Netzwerken stellt die Plattform eTwinning, die Teil des EU-Programms Erasmus+ ist, dar (siehe Kasten). Sollten Sie sich allerdings dafür entscheiden, Ihr Projekt in einem oder mehreren Social Media Kanälen zu präsentieren, wählen Sie diese vorher gezielt aus. Handelt es sich um ein Kunstprojekt, bei dem viele visuelle Eindrücke gesammelt und ausgetauscht werden sollen, wäre sicher eine bildbasierte Plattform (Instagram, Flickr, Pinterest) sinnvoll. Auch für Videoprojekte oder animierte Clips gibt es entsprechende Kanäle – und Möglichkeiten, die eingestellten Inhalte nur für bestimmte Personengruppen sichtbar zu machen. Der Kurznachrichtendienst Twitter wiederum kann sinnvoll sein, wenn Ihr Projekt einen Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen herstellen soll. Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Sie für Ihr Vorhaben vonseiten der Schulleitung Rückhalt haben und erklären Sie auch Ihren Schülern und Schülerinnen, warum Sie diese oder jene Plattform nutzen wollen – oder eben nicht. eTwinning – das Netzwerk für Schulen in Europa Eine sichere Alternative für soziales Netzwerken im Schulkontext bietet die eTwinning Plattform. Dort können sich Lehrkräfte europaweit in einem geschützten virtuellen Raum austauschen, Kooperationspartner finden, gemeinsam Projekte durchführen und Inhalte teilen. Innerhalb der Plattform können Nachrichten verschickt sowie Blogs und Chats eingerichtet werden. Sie als Lehrkraft können zudem entscheiden, welche Teile der Projektarbeit Sie öffentlich freischalten wollten und welche nur für eingeloggt Mitglieder sichtbar sind. Für Fragen und Probleme gibt es auf der Plattform eigene Ansprechpartner. Mehr Informationen: www.etwinning.de Die Grundschule Markgrafenschule in München hat für ihr Erasmus+ Projekt »Inclusion in Primary Schools« (Inpri) einen farbenfrohen Blog mit Videos, Fotos und Materialien zum Download erstellt. Kathrin Schwendner, Lehrerin und Homepage-Administratorin, erläutert die Hintergründe. Wie sind Sie vorgegangen, um den Wordpress-Blog zu Ihrem internationalen Erasmus+ Projekt »Inclusion in Primary Schools« einzurichten? Ich bin für unsere Schulwebsite zuständig, habe aber keinen professionellen Informatik-Hintergrund. Deshalb haben wir eine externe Agentur beauftragt, uns bei der Gestaltung der Website zu helfen – und mit diesem Dienstleister habe ich dann eine Fortbildung für Wordpress gemacht. Das Gute daran ist, dass Wordpress eigentlich sehr simpel funktioniert – das Meiste versteht man ganz intuitiv und es gibt ja auch kostenlose Vorlagen, die man verwenden kann. Die Struktur ist fast selbsterklärend. Ich würde Wordpress deshalb für Lehrkräfte wirklich empfehlen. Warum haben Sie sich für einen Blog entschieden, anstatt die Inhalte einfach auf die Schulhomepage zu stellen? Mir war es wichtig, eine gemeinsame Plattform für alle Partnerschulen zu haben – darum habe ich das ausgelagert. Das Blogprinzip kam uns entgegen: Kurze Beiträge, die man schnell erstellen kann – und das Aktuellste steht immer ganz oben. Und es können auch mehrere Personen daran arbeiten, man muss das nicht alleine machen: Jeder Administrator bekommt das Passwort und kann Beiträge hinzufügen. Die Inhalte sind auf Englisch, so können Personen weltweit unsere Materialien finden und nutzen. Ich habe den Projektblog auf der Schulwebsite verlinkt und er ist auch über unseren TwinSpace auf eTwinning zu finden. Welche Lösungen haben Sie für Weblayout, Bebilderung des Blogs und rechtliche Formalien gefunden? Das Design des Blogs habe ich bewusst ganz schlicht gehalten, so sieht es nicht überladen aus und ist einfach umzusetzen. Für die Bebilderung habe ich größtenteils auf Fotos mit einer Creative- Commons-Lizenz zurückgegriffen. Wir fragen grundsätzlich mit einem Elternbrief ab, ob wir Aufnahmen der Schulkinder verwenden dürfen. Es gibt ja auch Möglichkeiten, Fotos zu machen, auf denen keine Kinder zu erkennen sind. Ein bisschen kniffelig war es manchmal mit unseren internationalen Projektpartnern 32 | | 33

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