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Web We Want – Handbuch für Pädagogen

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Das "Web We Want"-Handbuch für Lehrkräfte wurde von European Schoolnet in Kooperation mit dem Insafe-Netzwerk und der Initiative klicksafe.de entwickelt und von Google und Liberty Global unterstützt. Das Handbuch enthält Unterrichtseinheiten, die von Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern für Pädagoginnen und Pädagogen entwickelt wurden. Sie erhalten darin Anregungen in Bezug auf Online-Aktivitäten von Jugendlichen, die sie adaptiert im Unterricht einsetzen können.

UNTERRICHTSPLAN Bilde

UNTERRICHTSPLAN Bilde deine eigene Identität 4.1 Meine (wahre) Identität Kurztitel der Aktivität Autor Thema Kompetenzen Schwierigkeitsgrad Altersgruppe Dauer Ziele dieser Unterrichtseinheit Einführung Hilfsmittel Unterrichtseinheit 1 Schritt 1 (15 Minuten) Meine (wahre) Identität Martina Kupilíková, Tschechien Bilde deine eigene Identität Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz/muttersprachliche Kompetenz/digitale Kompetenz Leicht Mittel Schwer 13 bis 15 Jahre Drei Unterrichtsstunden, jeweils 40 Minuten • Den Schülern ein Bewusstsein für ihre Identität vermitteln • Die Schüler an die Erstellung wahrheitsgemäßer Identitäten erinnern • Online-Identitäten und reale Identitäten vergleichen Beginnen Sie mit folgenden grundlegenden Fragen: • Identität ... was ist das? Ist sie für uns wichtig? • Reale Identität und Online-Identität. Sind sie identisch? • Lügst du, wenn du online bist? • Worüber lügst du? • Meine Eigenschaften und mein Profi l • Wer bin ich (online)? • Wer bin ich (offl ine)? • Wer will ich sein? • Eigenschaften wahr oder falsch Ein Computerraum oder Computer im Klassenzimmer Identität was ist das? Ist sie für uns wichtig? Die Schüler arbeiten in Kleingruppen, und jede Gruppe erstellt ihre eigene Wortwolke mithilfe von www.wordle.net, http://www.tagcrowd.com, http://www.worditout.com/, oder http://www.wordfoto.com/. Eröffnen Sie die Diskussion mit folgender Frage an die Schüler: Welche Worte kommen dir in den Sinn, wenn du den Begriff „Identität“ hörst? Die Schülergruppen erstellen eine kurze mündliche Präsentation, um darzustellen, für welche Herangehensweise an die Aufgabe sie sich entschieden haben. Diese Präsentationen dienen dazu, eine Diskussion unter den Schülern über die verschiedenen Möglichkeiten anzustoßen. Es ist wichtig, dass die Schüler ihre Wortwolken vor der Klasse präsentieren und über ihre Lösungen diskutieren können. Die Schüler sprechen über die Wörter in ihren Wortwolken. Dann reden sie darüber, ob sich weitere Wörter in der Wortwolke befi nden sollten. Welche Wörter fehlen? Ist unser eigene Identität für uns wichtig? Warum? Warum nicht? 36

Schritt 2 (15 Minuten) Schritt 3 (10 Minuten) Unterrichtseinheit 2 Schritt 1 (20 Minuten) Schritt 2 (20 Minuten) Die Schüler werden in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen bekommen eine ähnliche Aufgabe. Die erste Gruppe legt ihre Vorstellungen dar, warum unsere Identität für uns wichtig ist und warum sie stabil sein sollte. Die zweite Gruppe wird dieser Ansicht widersprechen. Sie beschäftigt sich ebenfalls mit Identität, aber ihre Fragestellungen sind: Warum ist es gut, seine Identität zu ändern? Wann ist es gut, seine Identität zu ändern? Können wir eine echte Identität immer von einer falschen unterscheiden? Warum? Und wann? Anschließend diskutieren die beiden Gruppen über ihre Vorstellungen. Die Schüler erhalten eine Aufgabe in Bezug auf ihre eigene Identität. Die Identität wird durch eine lange Liste von Eigenschaften bestimmt. Die Schüler sollen einige der Aspekte nennen, die ihre Identität im realen Leben ausmachen. Sie müssen über ihre Unterscheidungsmerkmale, ihre Interessen, ihre Ziele usw. nachdenken. Reale Identität und Online-Identität. Sind sie identisch? Die Schüler entwickeln ihre Online-Identität, wenn sie im Internet aktiv sind. Ihre Identitäten werden durch eine Einheit unterschiedlicher Aspekte gebildet. Die Schüler sollen einige dieser Aspekte nennen (Fotos, Nickname, Status etc.). Allerdings können die Informationen, die andere im Internet fi nden, einen falschen Eindruck von ihnen vermitteln. Das kann auf ihr Profi lfoto, ihren Status, ihre Meinungsäußerungen etc. zurückzuführen sein. Ist das wirklich der Fall? Zählt der erste Eindruck? Warum? Warum nicht? Die Schüler werden in Kleingruppen eingeteilt, und jede Gruppe erhält ein Bild mit einem anderen Persönlichkeitstyp. 1. Ein Mann in einem Anzug 2. Ein junges Mädchen im Kleid, mit einem Rucksack und Büchern in den Händen 3. Ein Junge mit Brille und einer Kappe 4. Ein Mann mit Dreadlocks Die Schüler sollen ihr Bild mit der Person dem oder den entsprechenden Profi len zuordnen, d. h., der Person Eigenschaften zuweisen, und dann eine kurze Beschreibung über ihre Person verfassen, die sie anschließend mündlich präsentieren. a. verlässlich b. klug c. frei d. anständig e. freundlich f. bescheiden g. gewissenhaft h. selbstsicher i. fl eißig j. ernst Diskussion: Ist der erste Eindruck zutreffend? Welchen Eindruck vermitteln diese Bilder? Sind die Details wichtig? 37

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