Aufrufe
vor 7 Monaten

60 Jahre Prämienprogramm

  • Text
  • Praemienprogramm
  • Plus
  • Ipp
Die Welt zu Gast an Schulen. Seit 60 Jahren lädt der PAD ausgezeichnete Deutschschülerinnen und -schüler aus aller Welt zum Prämienprogramm ein. Alumni, Organisatoren, gastgebende Schulen und Begegnungsschüler/-innen des Internationalen Preisträgerprogramms und "Deutschland Plus" kommen zu Wort.

60

60 Jahre Prämienprogramm 7 Stellvertretend für das Spohn-Gymnasium nahm Martina Veit die Urkunde entgegen. »Das Prämienprogramm ist ein Programm mit einem ganz außergewöhnlichen Erfolg. Viele der Preisträger bleiben mit Deutschland in engem Kontakt. Viele haben bei uns studiert und arbeiten mittlerweile hier oder sie sind unsere Ansprechpartner im Ausland. Das Preisträgerprogramm schafft nachhaltige Verbindungen über Grenzen hinweg. Darauf können wir stolz sein.« Gastschulen geehrt austausch bildet Heidrun Tempel Beauftragte des Auswärtigen Amtes für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik Dazu gehören aber auch Exkursionen am Gastschulort und Studienfahrten unter anderem in die Hauptstadt Berlin mit einem Besuch im Bundestag und der Informationstag an einer Universität, die Exkursion auf den höchsten Berg Deutschlands oder eine Wattwanderung. Und dazu gehört schließlich die Begleitung der internationalen Gruppen im Internationalen Preisträgerprogramm durch einen gleichaltrigen Schüler oder eine gleichaltrige Schülerin, der oder die die Gastschule entsendet. Viele von ihnen sind ebenfalls seit Jahren dabei – zunächst in einer assistierenden Rolle, dann als verantwortliche Reiseleiterinnen und Reiseleiter. Große Aufgaben für kleine Teams Der Dank des PAD gebührt daher auch diesen Reiseleitungsteams, die während der Studienfahrten ihre Gruppen rund um die Uhr betreuen und denen es gelingt, aus einer Gruppe von anfangs oft schüchternen und aufgeregten Jugendlichen aus verschiedenen Nationen, die sich zu Beginn ihres Deutschlandbesuchs fremd sind, eine PAD-Familie zu formen. Dass dies innerhalb von zwei oder drei Wochen gelingt, dazu trägt auch das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm bei, in dem neben Museumsbesuchen, Stadterkundungen oder Theateraufführungen natürlich auch Sport und Spaß nicht fehlen. Und ganz nebenbei sorgen sie so dafür, universelle Werte wie Respekt, Toleranz und Weltoffenheit zu vermitteln, Freundschaft zu fördern – und manche der Tugenden, die uns Deutschen nachgesagt werden, ein klein wenig zu korrigieren. Denn sind wir ehrlich: Die Deutsche Bahn kommt keineswegs immer pünktlich. In der blauen Tonne landet schon mal ein gelber Punkt. Und der Schilderwald, der uns Orientierung geben soll, führt uns manchmal in die Irre. Es ist also ein höchst facettenreiches Bild, das die jungen Gäste mit nach Hause nehmen. Anerkennung dafür gebührt zugleich dem Team im PAD, das mit organisatorischem Feinschliff die vielen Reiserouten koordiniert, mit den zahlreichen Akteuren in den Partnerländern kommuniziert und während des Deutschlandbesuchs rund um die Uhr ansprechbar ist. Dank ist vor allem aber auch dem Auswärtigen Amt und allen Deutschen Auslandsvertretungen auszusprechen, die dieses Programm mit großem Engagement unterstützen und seine nachhaltige Wirkung zu schätzen wissen. Nicht nur Fotos und Videos erinnern die jungen Gäste an ihren Deutschlandbesuch. Oft beeinflusst der Aufenthalt auch die Biografie von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dafür stehen die beeindruckenden Biografien vieler Ehemaliger: Unter den Absolventen des Prämienprogramms sind unter anderem Juristinnen, Ärzte, Natur- und Geisteswissenschaftlerinnen, Ingenieure, Geschäftsleute und auch Deutschlehrkräfte, die in ihren Ländern ihre Begeisterung für Deutschland und die deutsche Sprache an die nächsten Generationen weitergeben. Einige von ihnen werden in dieser Ausgabe von »Austausch bildet« vorgestellt. — Die Autorin ist die Ständige Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz S eit Wurden als langjährige Partner geehrt: Vertreter des Gymnasiums der Stadt Würselen (li.) und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Ludwigshafen (re.). Während der Jubiläumsfeier in Bonn wurden drei Schulen ausgezeichnet, die dem Prämienprogramm besonders lange die Treue halten – oder erst kürzlich dazu gestoßen sind. 40 Jahren ist das Spohn-Gymnasium in Ravensburg (Baden-Württemberg) Gastgeber für internationale Gruppen des Prämienprogramms. Auch Professorin Chongling Huang (siehe Seite 12), lernte 1988 als junge Frau dort in einer deutschen Gastfamilie den Alltag kennen. Gewürdigt wurde zudem das Engagement »neuer« Gastschulen, die erst kürzlich das Prämienprogramm entdeckt haben: In Würselen (Nordrhein-Westfalen) und Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) werden Gruppen junger Deutschlerner und -lernerinnen seit nunmehr fünf Jahren aufgenommen. Dafür erhielten Vertreter beider Schulen von Heidi Weidenbach-Mattar, der Ständigen Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz, eine Plakette überreicht. Am Gymnasium Würselen erkunden die Gäste neben dem Schulalltag immer auch die Region: Auf dem Programm standen bislang eine Stadtführung durch Aachen, eine Fahrt in die Eifel nach Monschau, eine Bootsfahrt auf dem Ruhrsee und der Besuch des Erinnerungsortes Vogelsang. Für das Geschwister-Scholl-Gymnasium Ludwigshafen nahm Schulleiter Rüdiger Keil die Plakette entgegen. Er betonte, wie wichtig es sei, den Schülerinnen und Schülern aus dem Ausland im Rahmen von »DeutschlandPlus« den deutschen Lebensalltag näherzubringen. Die Schule nimmt 2019 Jugendliche aus den USA für zwei Wochen auf. 6

Publikationen

Austausch bildet – Juni 2020
Austausch bildet – Dezember 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
Austausch bildet Juni 2017
Austausch bildet Dezember 2016
Austausch bildet Juni 2016
Austausch bildet 2015
Austausch bildet Juni 2015
Programme im Überblick
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Programme im Überblick
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
eTwinning-Projektplakat
Internationale eTwinning-Veranstaltungen 2020
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
10 gute Gründe für eTwinning
Pop songs and the stories they tell
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
eTwinning-Auszeichnungen
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Deutscher eTwinning-Preis 2016
Web We Want – Handbuch für Pädagogen
Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.
Die ausgezeichneten Schulen im Überblick
Generation eTwinning
eTwinning-Schulteams
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
eTwinning-Projektkit "So schmeckt Europa"
eTwinning-Projektkit "In 40 Tagen durch Europa"
Projektkit: "Digital Positive News Magazine"
Projektkit "Grammunication"
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "Technik trifft Sprache"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Success Stories 2018
Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Erasmus+ für Schulen
Success Stories
Erasmus+ Schule in Europa gestalten
Erasmus+ – Europa stärken, Schule entwickeln
Rund um Erasmus+ – Europäische Projektarbeit von A bis Z.
Erasmus+ Europa gestalten, Schule entwickeln
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Ein deutsch-polnisches Projekt zu Methoden aktiven Lernens in der frühkindlichen Bildung
Im Schulleiter/-innen-Alltag hilfreiche Führungsstrukturen für sich und andere schaffen
Ein Fortbildungsprojekt mit Erasmus+ Leitaktion 1
Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration
Eine deutsch-norwegische Regio-Partnerschaft
Ein deutsch-niederländisches Projekt zur Qualität der Primarbildung
Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie
Zum Job-Shadowing nach Malmö
Success Stories 2016 Erasmus+ im Schulbereich
Schulpartnerschaften im Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH)
German-American Partnership Program (GAPP)
GAPP-Lexikon
PASCH begeistert junge Menschen für Deutschland – weltweit
Freiwilligendienst kulturweit
Deutsch vermitteln – Frankreich entdecken
Success Stories
Pop songs and the stories they tell
Integration will gelernt sein. Ein eTwinning-Projekt zum Thema »Flüchtlinge«
Europäische Projekte an der Lessingschule Leipzig
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Achtung, hier kommen wir!
Anstoß für Auslandspraktika
Schulerfolg sichern in Leipzig und Riga
Success Stories 2018
Deutsch im Gepäck
60 Jahre Prämienprogramm

Folgen Sie dem PAD