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Achtung, hier kommen wir!

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Ein deutsch-polnisches eTwinning-Projekt Zwei Lehrerinnen eines Berufskollegs in Wuppertal und eines Gymnasiums im polnischen Jazowsko erzielen wichtige Lernerfolge bei ihren Schülerinnen und Schülern, indem sie das europäische Schulnetzwerk eTwinning in ihrem Unterrichtsalltag nutzen. In ihrem preisgekrönten deutsch-polnischen Projekt kooperierten 16- bis 23-jährige Schüler, um mehr über digitale Kommunikation und Programmierung zu lernen. Aus der Reihe "Beispiele aus der Praxis | eTwinning | 2"

| 3 »Wie eine

| 3 »Wie eine Rettungsboje« Steffi Feldhaus vom Berufskolleg Kohlstraße in Wuppertal kann sich nicht mehr vorstellen, ohne eTwinning zu arbeiten. Bei ihrem letzten Projekt traten ihre Schüler nicht nur als Experten für Deutsch gegenüber polnischen Gymnasiasten auf. Spielerisch lernten sie zugleich, Anwendungen zu programmieren. Sie ist eTwinnerin aus Überzeugung – Steffi Feldhaus, Lehrerin für Englisch und Gestaltungstechnik am Berufskolleg Kohlstraße in Wuppertal, erinnert sich, wie sie zu eTwinning kam: »Es war ein großes Glück, dass ich 2008 auf einer Fortbildung zu europäischen Schulpartnerschaften auf eTwinning aufmerksam geworden bin.« Denn der Vortrag des Kollegen, der die Plattform vorstellte, packte sie sofort. Begeistert berichtete er über seine Erfahrungen: lebendige, mediengestützte Interaktionen statt trockener Lektionen aus dem Schulbuch; das Klassenzimmer nach außen öffnen und mit kreativen Projektideen die Welt da draußen unmittelbar auf den Bildschirm laden; in Foren diskutieren sowie Fotos und Videos teilen – und das Ganze in einer sicheren Lernumgebung, dem Twinspace. Sie wusste sofort: »Das muss ich ausprobieren.« Seitdem findet sie immer neue Ideen dafür, wie sie auf der Plattform europäische Projekte im Unterricht durchführen kann. Konsequent hat sie eine Serie von Projekten aufgelegt, die von der Nationalen Koordinierungsstelle im PAD mehrfach mit dem Qualitätssiegel und dem Deutschen eTwinning-Preis ausgezeichnet worden sind. Steckbriefe, Rätsel und eine Überraschung Dabei arbeitete sie mit unterschiedlichsten Schülergruppen, unter ihnen Hotelfachleute, Köche oder angehende Handwerksmeister. Ihren letzten Wurf, das Projekt »Achtung, hier kommen wir!«, hat sie mit Schülern der »Ausbildungsvorbereitung« durchgeführt. Dieser Bildungsgang umfasst neben den Fächern, die für den Hauptschulabschluss wichtig sind, auch fachpraktische Anteile. Das Berufskolleg Kohlstraße verfolgt hierbei ein Konzept individueller Förderung, das unter anderem unterschiedliche Wahlpflichtkurse vorsieht. Auf diese Weise soll das Interesse der Schüler gesteigert und die Zahl vorzeitiger Schulabbrüche reduziert werden. Natürlich geht es auch darum, das Selbstwertgefühl der Schüler zu stärken. »Dazu bietet sich eTwin-

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