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Austausch bildet Dezember 2017

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Ob COMENIUS, Erasmus+ Schulbildung oder eTwinning, die europäische Projektarbeit ist an vielen Schulen fest verankert. Zum 30. Erasmus-Jubiläum stellt das Magazin engagierte Schulen und beispielhafte Projekte vor. Weitere Beiträge lassen Menschen zu Wort kommen, die sich zum Beispiel als "kulturweit"-Freiwillige, als "Young voices" der Initiative "UK-German Connection" oder in verschiedenen anderen Austauschprogrammen engagiert haben.

Erfahrungen 39 Mit GAPP

Erfahrungen 39 Mit GAPP begann es Auch Christoph Lehner kam bei seinem Besuch damals in Cincinnati sprachlich gut zurecht. Der breite amerikanische Akzent war ihm geläufig, weil seine Lehrer nicht nur gestochenes Schulenglisch sprachen. Selbst nach längerem Nachdenken fällt ihm keine einzige Situation ein, in der er »Lost in Translation« war. Davon profitiert er noch heute beruflich. »Mein Team besteht aus Wissenschaftlern aus vielen verschiedenen Ländern, und selbst mit meinen deutschen Kollegen führe ich die Fachgespräche auf Englisch«, erzählt er. Wenn er Deutsch spricht, schleichen sich inzwischen auch englische Begriffe in die Unterhaltung ein. »Ich habe keine strong feelings, wenn es um meine berufliche Zukunft geht, denn als Wissenschaftler kann ich überall arbeiten. Aber bis jetzt möchte ich nicht zurück«, sagt er. In Christoph Lehners spärlich möbliertem Büro erinnert nichts an seine alte Heimat. Er sitzt vor einer Tafel mit kreuz und quer gekritzelten physikalischen Formeln und sinniert, wie alles begann: »GAPP war einer von vielen Bausteinen, über die ich in die USA gekommen bin. Durch den Austausch bin ich viel offener geworden, habe meine Ansichten hinterfragt und Vorurteile abgebaut. Das betrachte ich als großen Nutzen, und ich wünsche mir, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler das ebenfalls erleben können.« Nur Burgern kann Christoph Lehner auch heute noch nicht allzu viel abgewinnen. Und selbst wenn bei Stephanie Hausotter mittlerweile gut geschälte Spargelstangen auf den Tisch kommen, würde sie diese jederzeit gegen eine Spezialität ihrer Heimat tauschen: pikant gewürzte Tacos. Aber davon abgesehen treffen die Gastländer der beiden ehemaligen Austauschschüler genau ihren Geschmack. — Die Autorin ist Journalistin in Bonn. GAPP in Zahlen Mehr als 750 aktive Schulpartnerschaften Mehr als 300.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler diesseits und jenseits des Atlantiks in den vergangenen 40 Jahren Jährlich rund 10.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler aus den USA und Deutschland zurückgeblickt »Schulen sollten die digitalen Möglichkeiten intensiv ausloten« austausch bildet Über das Programm Das German American Partnership Program (GAPP) wird in Kooperation mit GAPP Inc. (New York) durchgeführt. Neben dem Aufbau langfristiger Kontakte und der interkulturellen Begegnung dient es der Förderung deutscher Sprachkenntnisse und des Deutschunterrichts an Highschools in den USA. Teilnehmen können allgemeinbildende Schulen in der Regel ab Sekundarstufe I. GAPP wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und des U.S. State Department. Ansprechpartnerin im PAD: Elisabeth Breuer 0228 / 501-216 m elisabeth-maria.breuer@kmk.org Weitere Informationen: www.kmk-pad.org/programme Ob Weltkonzern im Glaspalast oder Start-up im Hinterhof: Wie kaum eine andere Region steht das Silicon Valley für die Dynamik des digitalen Wandels. Inmitten dieses Zentrums der IT- und Hightechindustrie in Kalifornien liegt die German International School of Silicon Valley (GISSV) mit ihren drei Standorten. Geleitet wird sie von Michael Koops. Pädagogische Erfahrungen konnte der 52-Jährige als Fremdsprachenassistent 1991/92 in Großbritannien machen. 38

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