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Austausch bildet – Dezember 2018

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Schule und Unterricht sollen junge Menschen dazu befähigen, eine demokratische Gesellschaft mitzugestalten. "Demokratische Bildung fördern" - das ist im Rahmen von internationalen Austauschprojekten im Schulbereich möglich. Die Dezember-Ausgabe stellt gelungene Beispiele aus dem Bereich Erasmus+, eTwinning, PASCH und dem Weiterbildungsprogramm vor. Ein zweiter Schwerpunkt sind Zahlen und Hintergründe zum deutsch-französischen Austausch. Erfahrungen aus Deutschland Plus, dem Programm für Fremdsprachenassistenz und die Geschichte einer langjährigen GAPP-Schulpartnerschaft zwischen Saarland und Iowa runden das Heft ab.

Fremdsprachenassistentenprogramm 45 wir anschließend gemeinsam besprochen und in der darauf folgenden Stunde abgerundet haben. Das fand ich sehr angenehm. Und es hat Spaß gemacht. Sie sind seit einiger Zeit »Achtsamkeitstrainerin«. Was lernen die Kinder dabei? Mein Ziel ist es, dass die Kinder in der Klasse und in ihrer Familie achtsamer miteinander umgehen und offen bleiben für Fremdes und Neues. Dazu gibt es ein Training über mehrere Wochen hinweg, bei dem sie lernen, ihre eigenen Emotionen und die anderer Kinder besser wahrzunehmen. Außerdem werden ihnen Techniken aufgezeigt, wie sie achtsam handeln können. Das Programm kommt ursprünglich aus den USA und hat sich zunächst an Erwachsene gerichtet. Inzwischen gibt es dazu aber auch Fortbildungen für Pädagogen. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass solche Übungen keine magische Lösung für jedes Klassen zimmer sind. Inzwischen sind Sie auch unter die Kinderbuchautorinnen gegangen. Wie kam der bretonische Kater in Ihr Leben? Seit vielen Jahren erfinden und schreiben die Kinder meiner Klassen Dialoge, bei denen sie selbst handelnde Figuren waren. Irgendwann habe ich angefangen, diese Geschichten zu illustrieren und mit den deutschsprachigen Eltern der Klasse aufzunehmen, damit die französischsprachigen Kinder zu Hause üben können. Über den Besuch eines Vertreters an unserer Schule, der uns neue Materialien vorgestellt hat, kam ich zufällig mit einem Fachverlag für deutsch-französische Kinderbücher in Kontakt. So entstand die Idee für ein Comicbuch über eine zweisprachige Familie, der während ihres Urlaubs in der Bretagne ein ausgesetzter Kater zuläuft. Seitdem begleitet und kommentiert er den Alltag dieser Familie und gehört auch zu mir. austausch bildet Wie sahen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung aus? Die Garnison war wie eine Mikrogesellschaft. Viele der Soldaten und Bediensteten hatten deshalb, soweit ich mich erinnere, kein besonderes Interesse an Deutschland, geschweige denn an der Sprache. Übers Wochenende sind sie lieber nach Straßburg gefahren, statt sich die nähere Umgebung anzusehen. Meine Eltern haben den Schwarzwald aber sehr gemocht. Für sie waren das die goldenen Jahre. Und für mich war es die schönste Zeit. Als meine Eltern mir sagten, dass wir in die Auvergne zurückkehren würden, war das ganz schrecklich für mich. Da hatte ich gerade die Freibäder entdeckt. Für mich war also klar, dass ich nach Deutschland zurückkehren wollte. Im Schuljahr 2003/04 waren Sie Fremdsprachenassistentin am Carl-Laemmle-Gymnasium in Laupheim. Welche Erinnerungen haben Sie an die schwäbische Provinz? Am Anfang war das ein Drama für mich, weil ich so gerne eine Stelle in Freiburg bekommen hätte. Im Nachhinein aber habe ich beste Erinnerungen, auch im Vergleich zu meinen Studiensemestern in München und Bonn. Laupheim ist zwar eine Kleinstadt und liegt etwas abseits, das Kollegium aber war sehr zugewandt und hat mich schnell integriert. Dank einer Kollegin, die aus Ulm kam und mich gelegentlich übers Wochenende eingeladen hat, konnte ich auch diese Stadt erkunden. Ich bin außerdem in einem Wanderverein aktiv geworden, sodass ich während der Touren mit allen möglichen Menschen und Generationen außerhalb der Schule in Kontakt kam. Und in Trier? Das Hindenburg-Gymnasium, an dem ich eingesetzt wurde, war eine »Abibac«-Schule. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich also auf einen sehr anspruchsvollen Abschluss vorbereiten. Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem, in Einzelsitzungen Prüfungssituationen zu simulieren, bei denen die Schülerinnen und Schüler über Bücher, die sie gelesen hatten, sprechen mussten. Das war auch für mich eine interessante Erfahrung. Die Stadt hatte zudem den Vorteil, dass ich gleichzeitig studieren und meine »Maîtrise« machen konnte. Was konnten Sie an der Schule für Ihren späteren Beruf lernen? Am wichtigsten war sicher, dass ich beobachten konnte, wie neue Methoden, mit denen ich nicht vertraut war, im Unterricht klappen. Das konnte aber nur funktionieren, weil die Schulen mir großes Vertrauen entgegengebracht haben. Gerade die Lehrerinnen und Lehrer mit einem großen Erfahrungsschatz haben mich manchmal etwas ausprobieren lassen, das Zur Person Aurélie Guetz, Jahrgang 1982, unterrichtet seit 2009 Deutsch in bilingualen Klassen im Elsass derzeit an der Grundschule »Jean Monnet« in Kembs. 2003/04 war sie Fremdsprachenassistentin am Carl-Laemmle- Gymnasium in Laupheim, 2004/05 am Hindenburg- Gymnasium in Trier. Zwischendurch steuerte sie ein Jahr mit dem »FranceMobil« Schulen an, um Lust auf französische Sprache und Kultur zu wecken. www.aurelyshanami.com Campuswerbung »Die Schüler und das Lehrerkollegium haben mir so viel Vertrauen entgegengebracht ich konnte mit Herz und Seele unterrichten«, sagt Anna Müller, Studentin an der Universität Köln, die sich gerne an ihre Zeit als Fremdsprachenassistentin (FSA) in Nancy (Frankreich) erinnert. Seit dem Sommersemester 2018 informiert sie als »Campusbotschafterin« andere Studierende über das Programm und erzählt von ihren Erlebnissen. Mehr Einblicke in die Tätigkeit der Campusbotschafterinnen und -botschafter sowie das FSA-Programm gibt es auf dem Instagramkanal @fsa_pad 44

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