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Austausch bildet – Dezember 2019

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Das Magazin „Austausch bildet“ des PAD veröffentlicht Beiträge zur Praxis im internationalen Schulaustausch. Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe ist das EU-Bildungsprogramm Erasmus+. Sie können das Heft kostenlos im PAD-Webshop bestellen.

Schwerpunkt »Lernen wie

Schwerpunkt »Lernen wie Erasmus« 15 Fortbildung nach Maß austausch bildet nachgefragt Schub für die Schulentwicklung Uwe Hempel leitet die Sportoberschule Leipzig. Sie ist eine der 33 Schulen des Konsortialprojekts. Warum hat Ihre Schule nicht selbst einen Antrag gestellt? Die Antragstellung ist für eine einzelne Schule oft mit großen Anstrengungen verbunden. Das Konsortialprojekt des Landesamtes für Schule und Bildung ist deshalb eine hervorragende Initiative. Damit wird es auch Schulen wie unserer möglich, die Potenziale von Erasmus+ zu nutzen. War es schwierig, das Kollegium für die Beteiligung an dem Konsortialprojekt zu gewinnen? Den Kolleginnen und Kollegen war es freigestellt, ob sie an einer solchen Fortbildung teilnehmen wollen. Gerade die Möglichkeit, Erfahrungen auf internationaler Ebene auszutauschen, erschien vielen aber reizvoll. Unsere Lehrkräfte können durch die individuellen Ziele, mit denen sie ihre Fortbildung für den Antrag begründet haben, nicht nur neue Ideen für den Unterricht und die Organisation des Schulalltags an unserer speziell ausgerichteten Einrichtung gewinnen, sondern auch ihre fremdsprachlichen Kompetenzen erweitern. Worin liegt der Mehrwert für die Schule? Der internationale Erfahrungsaustausch zu Fragen der Administration und Schulorganisation soll uns helfen, die Lern- und Arbeitsbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler in der vertieften sportlichen Ausbildung zu verbessern, um ihnen zu optimalen Schulabschlüssen zu verhelfen. Außerdem sind die Kolleginnen und Kollegen, die an Fortbildungen teilnehmen, aufgefordert, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen ins Kollegium einzubringen, um so die Qualität des Unterrichts zu erhöhen. Alles in allem erwarte ich dadurch einen Schub für die schulische Entwicklung der Sportoberschule Leipzig. personellen Voraussetzungen verfügen, eigenständig einen Antrag zu formulieren und die Projekte umzusetzen«, sagt Roma Schultz, die für das LaSuB als »Plus 4«-Projektkoordinatorin tätig ist. Schulvereine oder Schulträger sahen sich zudem oft nicht in der Lage, die Verantwortung für die mitunter beträchtlichen Fördermittel, die es zu verwalten gilt, zu übernehmen. »Es war uns aber wichtig, auch diese Schulen zu erreichen, damit sie erkennen, welchen Mehrwert Erasmus+ für Schulen hat.« Einen Ausweg bietet das Konsortialprojekt, das im Herbst 2018 landesweit über das Schulportal ausgeschrieben wurde. Zahlreiche Schulen signalisierten daraufhin Interesse. 33 konnten schließlich ausgewählt werden. Fast die Hälfte davon sind Grund- und Förderschulen, die bislang im Programm Erasmus+ unterrepräsentiert sind. Um die Schulleiter bei der Ausarbeitung des Projektantrags zu entlasten, blieb ihre Aufgabe auf wenige stichpunktartige Erläuterungen begrenzt. »Wichtig war allerdings eine nachvollziehbare Darstellung, welchen Mehrwert die Fortbildungen später für das Schulprogramm und den Unterricht haben würden«, sagt Kerstin Kühner. Das galt vor allem für die vier Themenfelder, die hinter dem Projekttitel stehen und das »Plus« für Sachsens Schulen ausmachen sollen: Mit »Inklusion im Unterricht« und »Bildung in der digitalen Welt« werden aktuelle bildungspolitische Themen aufgegriffen. »Gesundheit im Beruf« berücksichtigt die persönlichen Bedürfnisse der Lehrkräfte. »Sprachliche Fortbildung« wiederum richtet sich an alle. Welche Fortbildungen die Lehrkräfte tatsächlich besuchen, entscheiden die Schulen eigenverantwortlich. »Für uns ist es wichtig, dass damit Fortbildungen oder Hospitationen zu Themen ermöglicht werden, die durch Angebote des Landes bislang nicht in dem erforderlichen Ausmaß abgedeckt werden konnten«, sagt Kerstin Kühner. Damit die Fortbildungen dennoch möglichst auf Schule und Unterricht wirken, muss jeder Teilnehmer vier Ziele formulieren, die er für sich persönlich und seine Schule erreichen will und zum Projektende einschätzen, in welcher Form sie erreicht wurden. Schulleitungen sollen zudem dokumentieren, wie die europäische Projektarbeit sich in der Entwicklung des Schulprogramms niedergeschlagen hat. Fortbilden wollen sich allerdings auch Mitarbeitende des LaSuB. »Als lernende Behörde möchten auch wir unsere Arbeitsweise kontinuierlich professionalisieren und durch internationale Erfahrungen bereichern«, sagt Kerstin Kühner. Bereits bestehende Kontakte mit Frankreich und Österreich sollen daher vertieft, Kontakte nach Spanien neu begründet werden. Roma Schultz will zum Beispiel an einer dem LaSuB vergleichbaren Einrichtung in Rioja und Sevilla hospitieren und die dortigen Fortbildungskonzepte kennenlernen. »Die Ansätze und Herangehensweisen können ja sehr unterschiedlich sein«, sagt sie. Den Kontakt zu den spanischen Einrichtungen konnte sie aus einem früheren Erasmus+ Projekt gewinnen. Und natürlich hofft Sachsen darauf, dass Schulen und Lehrkräfte, die mit »Plus 4« die Möglichkeiten mit Erasmus+ erfahren haben, das Programm auch in Zukunft als Instrument der Schulentwicklung nutzen sei es für eine Schulpartnerschaft im Rahmen der Leitaktion 2 oder für ein Mobilitätsprojekt in Eigenregie. »Lehrkräfte, die mit frischer Motivation und Begeisterung für ihren Unterricht zurückkommen, können auch ihre Kolleginnen und Kollegen anstecken«, ist Kerstin Kühner optimistisch. Programm Erasmus+ Schulbildung Projekttitel Plus 4 Das große Plus für Sachsens Schulsystem Träger des Konsortiums Sächsisches Landesamt für Schule und Bildung Partner 33 Grundschulen, Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildende Schulen TIPPS Aus der Praxis, für die Praxis Langfristig denken und frühzeitig mit allen Beteiligten kommunizieren, planen und vorbereiten Zusätzliche Mittel einplanen Erasmus+ erfahrenes Team einbeziehen Machbarkeit und Nachhaltigkeit mitdenken, realistische Ziele setzen Arbeitszeit für das Schreiben des Antrags (ca. zwei bis drei Monate mit Abstimmungsprozessen) einplanen Lehrkräfte und Schulleiter einbeziehen, die freiwillig teilnehmen und sich mit den gemeinsam gesetzten Zielen der Schule identifizieren Schulen einen Großteil der Verwaltung abnehmen Immer optimistisch bleiben Laufzeit September 2019 bis August 2021 EU-Zuschuss 540.584 € bewilligter Zuschuss Weitere Informationen https://plusvier-sachsen.de 14

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