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Austausch bildet – Dezember 2019

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Das Magazin „Austausch bildet“ des PAD veröffentlicht Beiträge zur Praxis im internationalen Schulaustausch. Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe ist das EU-Bildungsprogramm Erasmus+. Sie können das Heft kostenlos im PAD-Webshop bestellen.

Schwerpunkt »Lernen wie

Schwerpunkt »Lernen wie Erasmus« 19 erasmus+ schulpartnerschaften Programmierst du schon? Drei Berufs- und Fachoberschulen in Bayern, die digitale Medien in beispielhafter Weise in den Schulalltag integrieren, sind für ihre innovative Schulentwicklung ausgezeichnet worden. Den Ausschlag dafür gaben auch ihre Erasmus+ Projekte. von maria birkmeir, pad W ie kann Lehren und Lernen im digitalen Wandel ansprechend, anregend und nachhaltig gestaltet werden? Zeitgemäße Antworten auf diese schwierige Frage haben Schulen gefunden, die das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Juni mit dem Innovationspreis für Innere Schulentwicklung und Schulqualität »isi DIGITAL 2019« geehrt hat. Die Preise an die digitalen Vorreiter wurden dabei auch in der Kategorie »Berufliche Schulen« vergeben. Dabei eint die ausgezeichneten Schulen eine Gemeinsamkeit: Sie alle haben für ihre Schulentwicklung auch auf die Ergebnisse ihrer Erasmus+ Projektarbeit zurückgegriffen. »Der intensive Austausch mit den österreichischen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von mittlerweile drei Erasmus+ Projekten trieb den kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung von Hardwareausstattung und Unterrichtsgestaltung voran. Der allgemeine Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hospitationen im Unterricht und Workshops für Lehrkräfte erwiesen sich in diesem Zusammenhang als hilfreich«, erläuterte Staatssekretärin Anna Stolz in ihrer Laudatio das Engagement der Lehrkräfte an der Staatlichen Berufs- und Fachoberschule Friedberg, die den ersten Platz belegte. Das Erasmus+ Budget erlaubte der Schule unter anderem die Anschaffung eines Tabletkoffers mit 16 PCs, der vorwiegend in den Regelklassen intensiv eingesetzt wird. Eine App fürs Fahrradfahren darum ging es beim Erasmus+ Projekt der Fachoberschule Holzkirchen. Die Schülerinnen und Schüler sollten eine Route zwischen ihrer Schule in Oberbayern und dem idyllischen Dorf Auer in Südtirol digital fürs Smartphone aufbereiten. Dabei überschritten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vielerlei Hinsicht Grenzen und konnten nicht nur technisch, sondern auch räumlich und geistig ihren Horizont erweitern. »Durch die Programmierung, Pflege und Anwendung der Smartphone-App, die Kommunikation über andere moderne Medien, den Entwurf Foto: Reiner Pohl Erster Platz dank Erasmus+ Projektarbeit: Kultusstaatssekretärin Anna Stolz (re.) und Bertram Brossardt (li.), Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, zeichneten die Friedberger FOS/BOS für ihren innovativen Umgang mit Tablets aus. einer Homepage, das Erstellen eines Imagefilms und die Auseinandersetzung mit Themen wie Datenschutz oder Medienethik wurden digitale Kompetenzen in bemerkenswerter Art und Weise gefördert«, befand die Jury und zeichnete die Fachoberschule mit dem zweiten Platz aus. Der dritte Preis ging an die Staatliche Berufsschule II Bayreuth, die sich intensiv mit dem Thema »E-Commerce« auseinandergesetzt hat. Im Rahmen einer Erasmus+ Schulpartnerschaft gestalteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Jugendlichen aus der Tschechischen Republik und Südtirol einen funktionstüchtigen, attraktiv gestalteten und rechtlich einwandfreien Onlineshop. Die Ergebnisse werden auch als »Open Educational Ressources« zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gaben die Projektkoordinatoren ihre Erfahrungen als Referenten in der Lehrerfortbildung weiter. Die Jury zeigte sich begeistert von der innovativen, kooperativen und nachhaltigen Arbeit der Berufsschule. Der Innovationspreis »Innere Schulentwicklung und Schulqualität« (i.s.i.) wird gemeinsam von der Stiftung Bildungspakt Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgelobt und jährlich verliehen. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite mit 3.000 Euro und der dritte mit 1.500 Euro. 18 austausch bildet

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