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Austausch bildet - Dezember 2020

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Das Magazin „Austausch bildet“ des PAD veröffentlicht Beiträge zur Praxis im internationalen Schulaustausch. "Austausch trotzt Corona" lautet das Motto der Dezemberausgabe und zeigt, wie Schulen den Schüleraustausch trotz der Pandemie aufrechterhalten haben. Sie können das Heft kostenlos im PAD-Webshop bestellen. www.kmk-pad.org/shop

»Highlight

»Highlight Erfahrungsberichte« Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im PAD beschäftigt. Aber mit wem haben Sie es zu tun, wenn Sie von uns eine E-Mail erhalten oder eine Stimme am Telefon hören? In unserer neuen Serie stellen wir uns vor. Den Auftakt machen eine Kollegin und zwei Kollegen aus den Programmen für Lehrerfortbildungen, wie sie Erasmus+ oder der Austausch aus Mitteln der Länder und des Auswärtigen Amtes ermöglichen. austausch bildet jonas nussbaumer Beim PAD seit März 2019 im Referat VB im Bereich Lehrerfortbildung Ich bin zuständig für Hospitationsprogramme, die Lehrkräften einen zwei- bis dreiwöchigen Schulbesuch in Frankreich, Spanien oder dem Vereinigten Königreich ermöglichen. Im Fall von Spanien und Frankreich gehört dazu auch die Vermittlung von Lehrkräften dieser Länder an eine Schule in Deutschland. An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass die meisten Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ihrem Aufenthalt sehr zufrieden waren. Selbst wenn es einzelne Kritikpunkte gibt, wird der Austausch doch als interessant angesehen. Die Erfahrungsberichte zu lesen, ist dabei definitiv ein Highlight. Durch die Corona-Pandemie hat sich mein Arbeitsalltag dahin gehend verändert, dass die Arbeitsatmosphäre eine andere ist. Ich bin die meiste Zeit nicht im Homeoffice gewesen und im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit geht es deutlich ruhiger auf den Gängen zu. Hin und wieder fehlt einem dann doch der persönliche Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen. Das Motto »Austausch bildet« bedeutet für mich persönlich, dass Austausch, insbesondere bei einem Aufenthalt in einem anderen Land, eine Art Rundumpaket ist. Eine Lehrerkraft schrieb in ihrem Bericht über ihren Aufenthalt an einer Schule in Belfast, wie sie neben dem Einblick in den Schulalltag und der Stärkung der eigenen Englischkenntnisse auch viel über den Nordirlandkonflikt gelernt hat. Einfach toll! Wer mich anruft, muss damit rechnen, dass ich oft darum bitte, mir noch eine kurze Mail zu schreiben. Natürlich beantworte ich Fragen auch am Telefon. Aber eine Anfrage, gerade wenn sie komplexer ist, noch einmal schriftlich zu haben, ist immer besser. 32

Der PAD stellt sich vor 33 heike häser Beim PAD seit Januar 2000 in der Nationalen Agentur Ich bin zuständig für die schriftliche und mündliche Beratung und Projektbegleitung für Einzelanträge zur Leitaktion 1 im Programm Erasmus+ von Schulen und vorschulischen Einrichtungen aus Baden-Württemberg, Bremen und Hessen. Der Aufgabenbereich umfasst den gesamten Projektzyklus, beginnend mit der ersten Anfrage bis hin zum Versand des Abrechnungsbescheides nach Erstellung der Schlussabrechnung. An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass sie sehr abwechslungsreich ist und innerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs und unter Wahrung von Fristen selbstständig eingeteilt werden kann. Der fortlaufende Prozess der Programmentwicklung und die notwendige Reaktion auf externe Gegebenheiten lassen keine Langeweile aufkommen. Durch die Corona-Pandemie hat sich mein Arbeitsalltag dahin gehend verändert, dass ich nun häufig von zu Hause arbeite. Inzwischen ist dort auch die telefonische Erreichbarkeit gegeben. Am Anfang war das Homeoffice tatsächlich eine größere Umstellung als vermutet, was aber auch daran liegen mag, dass alles ohne großen Vorlauf geschehen musste. Das Motto »Austausch bildet« bedeutet für mich persönlich, dass man im Dialog und im Austausch von Erfahrungen und Wissen voneinander lernt und profitiert. Neue Gedanken und Handlungsweisen entwickeln sich, die nachhaltig wirken, vielleicht auch unbewusst. Durch Einblicke in bisher unbekanntes Terrain eröffnen sich neue Welten, die zur persönlichen Entwicklung positiv beitragen und das eigene Leben bereichern. Wer mich anruft, muss damit rechnen, dass ich eine Antwort auch mal nicht sofort geben kann und mich erst intern abstimmen muss, zumal derzeit die Einführung der neuen Programmgeneration für Erasmus+ ansteht. Das wird sich aber hoffentlich nicht zu oft ergeben. jochen schweitzer Beim PAD seit 1992 – erst im Referat für Fremdsprachenassistenzkräfte, seit 2008 in der Nationalen Agentur Ich bin zuständig für die Sachbearbeitung im Rahmen von Erasmus+ Leitaktion 1, also die Lernmobilität von Einzelpersonen. Dazu gehört die Beratung bei der Antragstellung und den verschiedenen Phasen eines Projekts sowie die Berichtsbegutachtung und Projektabrechnung – derzeit für die Länder Bayern, Brandenburg und Thüringen. An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass ich den europäischen Gedanken praktisch leben kann, indem ich Lehrkräften den persönlichen und schulischen Gewinn aufzeigen kann, der sich aus einer europäischen Zusammenarbeit ergibt. Oftmals sind Lehrkräfte in Erasmus+ einer doppelten Belastung ausgesetzt – zum Schulalltag kommt die Projektverwaltung. Lehrkräfte im Rahmen der Antragstellung bzw. bei der Projektdurchführung unterstützen zu können, bereichert meine Arbeit. Durch die Corona-Pandemie hat sich mein Arbeitsalltag dahin gehend verändert, dass ich seitdem weitgehend im Homeoffice arbeite und damit der persönliche Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen des Erasmus+ Teams fehlt. Durch die Verbesserung unserer technischen Ausstattung wurde die Arbeit allerdings erheblich erleichtert, sodass Anrufer mittlerweile kaum mitbekommen, ob ich gerade im Büro oder im Homeoffice tätig bin. Das Motto »Austausch bildet« bedeutet für mich persönlich, dass dieses Motto durch die praktische Arbeit mit Leben gefüllt werden muss. Wer mich anruft, muss damit rechnen, dass entweder das Telefon gerade besetzt ist oder dass ich alles dafür tun werde, dem Anrufenden weiterzuhelfen.

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