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Austausch bildet Juni 2015

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Das neue halbjährlich erscheinende Magazin des PAD löst "PAD aktuell" ab. In der Ausgabe Juni 2015 lesen Sie im Schwerpunkt "Europa plus" Beiträge über Partnerschaftsprojekte mit Schulen in Osteuropa und Anrainern am Mittelmeer. Weitere Themen sind Erfahrungen mit Erasmus+, mit dem deutsch-französischen Freiwilligendienst, mit dem German American Partnership Program (GAPP) und dem Austausch von Fremdsprachenassistenten.

Schwerpunkt »Europa

Schwerpunkt »Europa plus« Bei einer Walderkundung gab es Stockbrot am Feuer. austausch bildet Ein Freiwilliges Soziales Jahr in Rhaunen Einen Schwerpunkt setzen die beiden Schulen auch im Bereich der Jugendbegegnung. So trafen sich Schüler/-innen beider Schulen im Dezember 2014 in Berlin und bearbeiteten das historisch-politische Thema »Erinnerung an die Vergangenheit gibt einen Blick in die Zukunft«. Ein weiteres trilaterales Treffen mit den ukrainischen Partnern und einer französischen Schule findet im Oktober erneut in Berlin statt. Seit dem Jahr 2014 wird zudem der Magister-Laukhard-Förderpreis an der ukrainischen Partnerschule vergeben. Die Auszeichnung erhält ein Absolvent oder eine Absolventin, der oder die besondere Ergebnisse in der deutschen Sprache erzielt hat und durch Engagement in der Schulpartnerschaft hervorgetreten ist. Sie ermöglicht ein Freiwilliges Soziales Jahr in Rhaunen. Erste Preisträgerin ist die 17-jährige Mariia Tunyk. Sie lebt für ein Jahr in einer deutschen Gastfamilie und unterstützt die Lehrkräfte in ihrer Arbeit. So leitet sie beispielsweise die Talentschmiede Russisch, um das Sprachniveau der russischsprechenden Kinder in Rhaunen zu verbessern. Ein weiterer Schüler der 9. Klasse besucht seit Ende Mai, nach Ende des ukrainischen Schuljahres, die Magister Laukhard IGS Herrstein-Rhaunen für zwei Monate, um so seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Auch dieser Schüler Talentschmiede für Russischschüler/-innen wohnt in einer deutschen Gastfamilie, sodass auch Schülerinnen und Schüler aus weniger wohlhabenden Familien ein längerer Aufenthalt in Deutschland möglich wird. Derzeit gibt es an der ukrainischen Partnerschule keine Landesprogrammlehrkräfte. Gerade für den Unterricht, der auf das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz vorbereitet, wäre dies allerdings wichtig. Vor allem Muttersprachler können die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Prüfungen vorbereiten. Auch hier unterstützt die deutsche Partnerschule das Kollegium in Alexandria und setzt sich dafür ein, dass ein Kollege aus Rhaunen als Landesprogrammlehrkraft vermittelt wird. Im Laufe der Zeit ist so ein enger persönlicher Kontakt zwischen den Koordinatoren entstanden. Nicht zuletzt darauf lässt sich zurückführen, dass in so kurzer Zeit so viele Projekte durchgeführt werden konnten – und die Schulpartnerschaft trotz der politischen Situation in der Ukraine weiterhin stabil und intensiv ist. — Der Autor unterrichtet Geographie und Sport und ist Pädagogischer Koordinator für die Klassenstufen 7 und 8. Über »Schulen: Partner der Zukunft« Die Initiative »Schulen: Partner Zukunft« (PASCH) des Auswärtigen Amtes will weltweit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seine Gesellschaft wecken. Dem Netzwerk gehören inzwischen fast 1.800 ausländische Schulen an, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und dem Goethe-Institut (GI) betreut werden. Der PAD fördert Projekte deutscher Schulen mit Schulen in ausgewählten Ländern bzw. Regionen weltweit. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Weitere Informationen: www.pasch-net.de 14

Foto: rulosapire / photocase.de kosovo »Ich will Dich 15 erleben« eine deutsch-kosovarische schülerbegegnung Ein Entwicklungsland mitten in Europa und gerade zwei Flugstunden von Stuttgart entfernt – kann das akzeptiert werden? Oder sollte nicht angesichts der engen Bindung an die deutschsprachigen Länder gerade im Bildungsbereich enger kooperiert werden? Diese Fragen standen am Anfang eines deutschkosovarischen Projekts, das Kerstin Zielosko-Labonte initiiert hat. A ufgrund meiner Tätigkeit im Kultusministerium Baden-Württemberg stand ich seit 2012 im Austausch mit Imer Lladrovci, damals Vizekonsul der Republik Kosovo in Stuttgart. Bei einem Gespräch wurde die Idee eines Projekts geboren, bei dem Schulen aus Baden-Württemberg mit Schulen im Kosovo in deutscher Sprache online zusammenarbeiten sollten. Am Ende des ersten Schuljahres sollte ein Besuch der kosovarischen Schülerinnen und Schüler an ihren Partnerschulen erfolgen, um so die persönliche Begegnung der Jugendlichen zu fördern. Schnell fand die Idee eine Reihe tatkräftiger Unterstützerinnen und Unterstützer – unter ihnen die damalige Amtschefin im Kultusministerium, Dr. Margret Ruep, und der Vizepräsident des Europaparlaments, Rainer Wieland. Um die organisatorischen und finanziellen Hürden bewältigen zu können, wurde eigens der Verein »Education Unlimited e. V.« gegründet. Die Projektarbeit beginnt Mit Unterstützung durch den PAD wurde den Lehrkräften im Kosovo im Sommer 2013 der Zugang zur Plattform von PASCH-Net ermöglicht. Sie wie auch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden registriert und eingewiesen, sodass ein reibungsloser Start zu Beginn des Schuljahres 2013/14 möglich war. Engagierte Lehrkräfte aller Schulen – hier das Gymnasium Engen, das Wirtschaftsgymnasium Sigmaringen sowie die Realschule Eppingen, dort das Skenderbeu-Gymnasium Gllogoc, das Eqrem-Cabej-Gymnasium Pristina und die Vezir-Jashari-Schule in Ferizaj – begannen danach ihre Arbeit. Zur Aufgabe hatten sie es sich gemacht, eine Zeitschrift zu erstellen, die zugleich Regiebuch für ein Theaterstück werden sollte unter dem Motto: »Deutschland-Kosovo: Unbekanntes Land – Ich will Dich erleben«. Umsetzung im Unterricht von kerstin zielosko-labonte Zunächst beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler jeweils mit ihrem Partnerland und arbeiteten in Projektgruppen an unterschiedlichen Themen. Dazu gehörten beispielsweise das Schulsystem, Land und Leute, die Infrastruktur, der geschichtliche Hintergrund, die Musik oder der Alltag eines Teenagers. Ihre Ergebnisse präsentierten sie erst in der eigenen Klasse und dann auf PASCH-Net. Die Plattform diente nicht nur dem Unterricht, sondern half auch

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