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Austausch bildet - Juni 2018

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Das Europäische Kulturerbejahr, ein deutsch-türkisches "Traumprojekt" und angehende Erzieherinnen und Erzieher, die tschechische Sagen als Kindertheaterstück umsetzen – in der neuen Ausgabe des Magazins "Austausch bildet" liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Kulturelle Bildung im internationalen Austausch". Außerdem werden die Aktivitäten rund um das 10-jährige Jubiläum der PASCH-Initiative vorgestellt und ehemalige Programmteilnehmer/-innen kommen zu Wort. Das Magazin erscheint zweimal im Jahr und kann kostenlos abonniert oder online gelesen werden.

Erfahrungen 10 Jahre

Erfahrungen 10 Jahre PASCH 25 erasmus+ schulbildung Auf dem Weg zur Erfolgsstory Anträge Leitaktion 1 2018 380 563 2017 2018 284 2018 Anträge Leitaktion 2 209 2017 zusammengefasst von thomas spielkamp, pad austausch bildet 24 Seit 2014 laufen die EU­Programme im Schulbereich, die vorher COMENIUS hießen, unter dem Namen Erasmus+. Nach einem schwierigen Start unter neuem Programmnamen und mit deutlich komplexeren Antragsmodalitäten scheint mit der Antragsrunde 2018 der Wendepunkt für eine positive Aufnahme des Programms durch die Schulen erreicht zu sein. I n den für Schulen in Deutschland zen tralen Leitaktionen haben die Antragszahlen 2018 deutlich zugenommen. In der Leitaktion 1 (Mobilitätsprojekte – Fortbildungen) stieg die Zahl der Anträge von 380 im Jahr 2017 mit einem Finanzvolumen von 6.130.209 Euro auf nunmehr 563 im Jahr 2018 mit einem Finanzvolumen von 13.557.423 Euro. Im Jahr 2017 wurden 3 087 Fortbildungsmaßnahmen und Hospitationen (Job-Shadowing) insbesondere für Lehrkräfte im europäischen Ausland beantragt. In der Antragsrunde 2018 ist diese Zahl auf 6 276 Maßnahmen gestiegen. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Mobilitätskonsortien. Hier stieg die Zahl der Anträge von 10 im Jahr 2017 auf 36 im Jahr 2018. Die Antragstellung im Rahmen eines Konsortiums kann den Verwaltungsaufwand für die als Gruppe beantragenden Einrichtungen minimieren, sodass sich die Einrichtungen auf inhaltliche Aspekte ihres Fortbildungsprojekts konzentrieren können. Wegen der seit 2017 europaweit rückläufigen Antragszahlen in Leitaktion 2 (Partnerschaftsprojekte) wurden für die Antragsrunde 2018 erhebliche Vereinfachungen im Rahmen der Erasmus+ Schulpartnerschaften geschaffen. Diese Vereinfachungen haben erfreulicherweise zu einem Anstieg der Antragszahlen um ein Drittel geführt. Wurden 2017 noch 209 Anträge auf reine Schulpartnerschaften gestellt, so sind dies im Jahr 2018 insgesamt 284 Anträge. Darüber hinaus blieben die Antragszahlen für die Strategischen Partnerschaften im Konsortialprinzip in der Antragsrunde 2018 gegenüber dem Vorjahr konstant. Während in der Antragsrunde 2017 9 Best-Practice-Anträge und 24 Innovationsanträge gestellt wurden, sind es 2018 9 Best-Practice-Anträge und 22 Innovationsanträge. In beiden Leitaktionen werden die Anträge nun von externen Expertinnen und Experten begutachtet. Entscheidungen über die Förderungen der Anträge werden für die Leitaktion 1 voraussichtlich bis Ende Mai und für die Leitaktion 2 bis Ende Juli feststehen. Da 2018 europaweit für beide Leitaktionen erheblich mehr Mittel zur Verfügung stehen als in den Vorjahren, wird es trotz der gesteigerten Antragszahlen wieder gute Förderchancen für Einrichtungen aus Deutschland geben. schulen: partner der zukunft »Dieser Austausch ist etwas Besonderes« 4 000 Kilometer Entfernung liegen zwischen der Maria­Ward­Schule in Mainz und der Schmidt­Schule in Ostjerusalem. Trotzdem gelingt es den beiden Mädchenschulen, durch gemeinsame Austauschprojekte nicht nur geo gra fische Distanzen zu überwinden. Grund genug für das PASCH­ Mobil, hier Station zu machen – und diese besondere Schulpartnerschaft auszuzeichnen.

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