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Digitale Tools für den virtuellen Austausch

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Eine Handreichung im Auftrag des Goethe Instituts (Peking/China), des Pädagogischen Austauschdienstes und des Bildungsnetzwerks China im Rahmen des Schulpartnerschaftsfonds Deutschland – China. Verfasst von InterCultur gGmbH, Kerrin Appel und Mareike Sander.

Digitale Tools für den virtuellen Austausch: China – Deutschland Zurück zum Inhaltsverzeichnis kollaboratives Tool genutzt werden soll, mit dem gemeinsam und zeitglich gearbeitet werden kann. 1.6 Inklusive digitale Begegnungen schaffen Viele Tools für die Zusammenarbeit (hier sind insbesondere kollaborative Whiteboards u.ä. gemeint) machen Spaß bei gelegentlichen virtuellen Begegnungen und sind in gewisser Weise hilfreich. Allerdings ist ihre erfolgreiche Anwendung an folgende Bedingungen geknüpft: eine ausreichend schnelle Internetverbindung, um neben einer Videokonferenz mit eingeschaltetem Video und Audio auf alle diese Tools zuzugreifen; einen (eigenen) Computer bzw. ein Endgerät abgesehen vom Smartphone, welches über genügend Arbeitsspeicher verfügt, um das Ausführen dieser Tools zu unterstützen, zusätzlich zum Einschalten von Videos; aktuelle Software-Infrastrukturen mit aktualisierten Betriebssystemen und Browser- Versionen für zusätzliche Absicherung gegen Schadsoftware oder um die Tools überhaupt nutzen zu können. Damit digitale internationale Begegnungen auch möglichst inklusiv sein können, gilt es zum einen zu simplifizieren, und zum anderen alternative Beteiligungswege aufzuzeigen. Es müssen kreative Wege gefunden werden, um die vorhandenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen. Dafür ist es nicht notwendig, das kostspieligste, innovativste Tool einzusetzen. Vielmehr geht es darum, wie Sie eine digitale Austauschbegegnung erzeugen, die für alle Teilnehmenden ansprechend, nützlich und vor allem zugänglich ist. Wir geben Ihnen gern einige Tipps zum Aufbau einer synchronen digitalen Begegnung, um die größtmögliche Teilnahme zu ermöglichen: Binden Sie nicht-technische Elemente ein. Sie können die Teilnehmenden während der Begegnung Stift und Papier verwenden lassen, um etwas auf Papier zu schreiben oder zu zeichnen und es in die Webcam zu halten, um es allen anderen zu zeigen. Dies ist auch für Personen geeignet, die über ihr Mobiltelefon oder Tablet teilnehmen. Reduzieren Sie die Anzahl der verwendeten Online-Tools auf ein Mehrwertbringendes Minimum und vergessen Sie nicht, dass Videokonferenztool selbst als ein Tool hinzuzuzählen. Verwenden Sie also beispielsweise auch die Chat-Box im Videokonferenztool, sowie mögliche Reaktionen oder Emojis. Akzeptieren Sie Teilnehmende in Videokonferenzen ohne Videoübertragung, zum einen aufgrund des persönlichen Wohlbefindens mit dem Eindringen in den privaten Raum und zum anderen aufgrund technischer Gegebenheiten (bessere Audioqualität bei ausgeschaltetem Video). Die meisten Konferenztools bieten zwar die Möglichkeit, Hinweise zur Handreichung 7

Digitale Tools für den virtuellen Austausch: China – Deutschland Zurück zum Inhaltsverzeichnis einen virtuellen Hintergrund oder Filter zu verwenden, allerdings funktionieren diese auch nicht immer optimal und zuverlässig. Hinweise zur Handreichung 8

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