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Eine eTwinning Reise

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In vier Kapiteln gibt die Publikation einen Überblick zu den Angeboten von eTwinning und wie sich Lehrkräfte aus ganz Europa daran beteiligen können. Die 80-seitige Broschüre im Format DIN A5 ist nur noch als PDF-Dokument verfügbar.

Die neuen Abenteuer der

Die neuen Abenteuer der „Twinnies“ rund um die Welt Gewinner des Europäischen eTwinning-Preises 2012 Alterskategorie 4-11 Jahre Marina Screpanti, 3 Circolo didattico Chieti, Italien Maureen Gould, Godwin Junior School, Vereinigtes Königreich Renata Wojtaś, Szkoła Podstawowa nr 32, Polen Magali Grapton, Ecole de Vouillers, Frankreich Yunus Sanar, Memune-Türker Altuncu Primarschule, Türkei Das Hauptziel dieses Projekts ist das Verfassen einer gemeinsamen Geschichte. Die SchülerInnen entwickeln kreative Schreibfertigkeiten, künstlerischen Ausdruck und technische Fertigkeiten in Aktivitäten wie Entwerfen eines Cartoons, Design eines Logos und Verfassen einer Geschichte. Im Rahmen dieser Aktivitäten lernen die „Twinnies” neue Sprachen kennen. Darüber hinaus beschäftigen sich die Kinder mit verschiedensten Unterrichtsfächern und präsentieren einem internationalen Publikum ihre kreative Arbeit. Alle Themen stehen im Einklang mit dem nationalen Lehrplan jeder Partnerschule. Da die Altersgruppen der Partnerschulen variieren, kann das Projekt problemlos auf das Alter der Klasse und das jeweilige Niveau angepasst werden. Die SchülerInnen lernen gemeinsam auf lustige, spannende und oft humorvolle Weise. Der größte Erfolg des Projekts liegt in der Art, wie die SchülerInnen motiviert werden und aktiv an ihrer eigenen Entwicklung mitarbeiten. Sie haben Spaß, probieren auf kreative Weise alle möglichen IKT-Werkzeuge aus, beschreiben ihre Geschichte und sind stolze AutorInnen. Nach dieser ersten Erfahrung arbeiten alle „Twinnies“ bereits an einer zweiten gemeinsamen Geschichte, die ihre Neugierde und Kreativität noch weiter herausfordert. 36

Interview mit Marina Screpanti und Maureen Gould 1. Warum haben Sie sich für dieses Thema entschieden? Wir wollten ein Projekt, an dem SchülerInnen unterschiedlicher Altersgruppen mitarbeiten können und das SchülerInnen etwas Kreatives und Fächerübergreifendes bietet. Und wir wollten spannend sein! Ein Abenteuer wird als spannende und außergewöhnliche Erfahrung definiert – und Kindern gefällt das sehr. Wir haben eine virtuelle Reise rund um die Welt unternommen und dabei interessante Fakten über unterschiedliche Länder und Kulturen kennengelernt. 3 Kapitel 2. Worin lagen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen? Drei von uns waren eTwinning-AnfängerInnen – deshalb war es wichtig für uns, erfahrene und zuverlässige PartnerInnen an unserer Seite zu haben. Es erfordert viel Arbeit und Geduld so oft und regelmäßig wie möglich während des gesamten Projekts mit allen Partnerschulen in Kontakt zu bleiben. Aufgrund anderer Verpflichtungen konnten wir nicht genug eTwinning- Arbeit im eigentlichen Unterricht erledigen. Deshalb mussten wir zu Hause und in der Schule zusätzlich arbeiten, um das Projekt weiterzuentwickeln und Materialien hochzuladen. Eine weitere Herausforderung lag darin, den Zeitplan einzuhalten und sich gleichzeitig mit den eTwinning-Werkzeugen vertraut zu machen. Es ist nicht einfach, Termine zu finden, an denen sich alle Beteiligten online treffen können und gleichzeitig flexibel und offen für neue Ideen zu bleiben. Schließlich war es auch eine Herausforderung, mit SchülerInnen unterschiedlicher Altersgruppen und unterschiedlicher Sprachniveaus zu arbeiten. 3. Wie waren die Eindrücke der SchülerInnen bei diesem Projekt? Wovon profitierten die Kinder? Unsere SchülerInnen liebten das Projekt. Vor allem gefiel ihnen der Realitätsbezug, Fotos von sich und ihren Partnern zu sehen, auf Englisch zu arbeiten und die Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden. Sie arbeiteten gerne in Gruppen und fühlten sich als AutorInnen, da für die Geschichte viel Phantasie und Kreativität nötig war. Sie waren begeistert vom Humor der Geschichten aller beteiligten Schulen und einige meinten, dass diese Art der Arbeit eine gute Möglichkeit sei, das eigene Land kennen zu lernen (z.B. Geographie war plötzlich nicht mehr langweilig). Am Schluss waren sie stolz, ihre Arbeit (das Buch) in Händen halten zu können und suchten eifrig nach speziellen Orten in der Schule, um es zu präsentieren. 4. Wie hat Ihr Projekt zu mehr Innovation in Ihrem Unterricht beigetragen? Das Projekt bot uns die Möglichkeit, moderne Unterrichtsmethoden, IKT und internationale Kooperationen zu erleben und hat unserem traditionellen Unterricht eine neue Dimension und Farbe verliehen. Da es uns im Unterricht sehr wichtig ist flexibel zu sein, suchen wir immer nach neuen Wegen, das Lernen für die Kinder noch unterhaltsamer und spannender zu gestalten. Man lernt schließlich nie aus – man trifft neue KollegInnen, mit denen man Ideen austauscht und man erkennt, dass es möglich ist mit jemandem zusammenzuarbeiten, auch wenn man in unterschiedlichen Ländern wohnt. 5. Welchen Tipp würden Sie KollegInnen geben, um diese für eine Teilnahme an eTwinning zu begeistern? „Co-teaching” ist eine tolle Erfahrung – man tauscht Wissen, Ideen, Erfahrungen, Ressourcen und Inspirationen aus. Gemeinsames Arbeiten bringt Menschen enger miteinander in Kontakt und schafft aus purer Zusammenarbeit enge Freundschaften. eTwinning bringt viel Farbe in das traditionelle Lehren und Lernen. Es lohnt sich wirklich, es auszuprobieren. 37

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