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Eine eTwinning Reise

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In vier Kapiteln gibt die Publikation einen Überblick zu den Angeboten von eTwinning und wie sich Lehrkräfte aus ganz Europa daran beteiligen können. Die 80-seitige Broschüre im Format DIN A5 ist nur noch als PDF-Dokument verfügbar.

IKT, du und ich

IKT, du und ich Zweitplatziertes Projekt des eTwinning-Preises 2012 Alterskategorie 12-15 Jahre Agata Czarniakowska, Dorota Zimacka & Barbara Głuszcz, Szkoła Podstawowa nr 4 im. Władysława Broniewskiego w Zambrowie, Polen Rania Bekiri, 32 Primary School of Patra, Griechenland Joserra Jimenez, Siete Campas-Zorrozgoiti, Spanien Alesja Sapkova, Natalija Dektereva & Aleksandra Vagele, Daugavpils Saskaņas pamatskola, Lettland Elena Vladescu, Colegiul National Vocational «Nicolae Titulescu», Rumänien Melike Dibo, Kinik Ilköğretim Okulu, Çorum, Türkei Wie der Titel schon sagt ist dieses Projekt ein wunderbares Beispiel für das Herzstück von eTwinning: Es setzt IKT-Werkzeuge ein, um das Lernen unterhaltsamer zu machen und SchülerInnen mit Gleichaltrigen in anderen Ländern in Kontakt zu bringen. Dadurch lernen sie, dass sie als Team bessere Ergebnisse erzielen können als alleine. Das Schwergewicht lag auf neuen und auch für die SchülerInnen größtenteils unbekannten IKT-Werkzeugen. Die Lehrkräfte haben viel Zeit damit verbracht, unterschiedliche IKT-Werkzeuge für verschiedene Unterrichtsfächer (Mathematik und Fremdsprachen) einzusetzen, sodass die SchülerInnen auf neue und attraktivere Weise lernen konnten. Die SchülerInnen bildeten Gruppen mit PartnerInnen in anderen Ländern und beschäftigten sich mit unterschiedlichsten Aktivitäten rund um mathematische Quizzes, Hobbys und kulturelle Traditionen. Einer der größten Erfolge des Projekts war nicht nur das neuerworbene Wissen, sondern das Selbstvertrauen, das sowohl Lehrkräfte als auch SchülerInnen gewannen. Als Kommunikationssprache wurde Englisch gewählt, obwohl das in keiner der beteiligten Schulen die Muttersprache war. Aber alle trauten sich auf Englisch zu kommunizieren, Ideen auszutauschen und kreativ zu sein. 44 Ein beeindruckender Aspekt des Projekts war schließlich die Tatsache, dass keine der beteiligten Lehrkräfte eine IKT-Ausbildung oder besondere Vorkenntnisse am Computer hatte und es alle trotzdem schafften, unterschiedliche Werkzeuge so gut zu beherrschen, dass sie ihr neu erworbenes Wissen den SchülerInnen weitergeben konnten.

3 Kapitel Interview mit Agata Czarniakowska 1. Worin lag für Sie der größte Nutzen des Projekts? Alle teilnehmenden Lehrkräfte verbesserten nicht nur ihre IKT-Kenntnisse, sondern entwickelten auch ihre Unterrichtsmethoden weiter. Meine KollegInnen und ich konnten zudem unsere Englisch-Kommunikationsfertigkeiten verbessern und sind nun viel selbstbewusster beim Sprechen. Im Moment sind wir begeistert von eTwinning – es ist unser Hobby und eine Art positive Abhängigkeit! 2. Worin lagen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen? Das Projekt verlangte uns viel ab: Alle beteiligten Lehrkräfte mussten die neuen Internet-Werkzeuge selbständig erlernen und sie anschließend den SchülerInnen beibringen. Es war zeitaufwändig und eine große Herausforderung, da niemand von uns IKT-LehrerIn war oder Vorkenntnisse hatte. Wir waren froh, in einem Team zu arbeiten, denn eine einzelne Person hätte es nicht geschafft, sich das umfangreiche Wissen anzueignen. 3. Wie waren die Eindrücke der SchülerInnen bei diesem Projekt? Wovon profitierten die Jugendlichen? Unsere SchülerInnen waren begeistert. Dank des Projekts konnten die Jugendlichen neues Wissen in Mathematik, Englisch und Computerwissenschaften erwerben. Sie konnten sich mit den aktuellsten Internetsites vertraut machen und verbesserten ihre Teamarbeits- und Präsentationsfertigkeiten – was vor allem für schüchterne SchülerInnen sehr wichtig war. Sie konnten ihr Selbstwertgefühl und in weiterer Folge ihr Selbstvertrauen steigern. Sie haben keine Angst mehr davor, von Menschen negativ beurteilt oder eingeschätzt zu werden. Die Jugendlichen werden nun vermehrt aktuelle Technologien einsetzen, was Zeit und Papier spart und mehr Kreativität zulässt. 4. Wie hat Ihr Projekt zu mehr Innovation in Ihrem Unterricht beigetragen? Die im Projekt eingesetzten modernen Technologien haben unsere Unterrichtsstunden für alle attraktiver gemacht. SchülerInnen wurden ermutigt, sich mit Statistikwerkzeugen auseinanderzusetzen und verbesserten ihr mathematisches Wissen. Durch die Teilnahme am Online-Brainstorming konnten wir Meinungen mit unseren ausländischen KollegInnen austauschen und die SchülerInnen dazu motivieren, ihre Meinung auf Englisch auszudrücken. Durch interaktive Schreibaktivitäten waren die SchülerInnen aktiv am Projekt beteiligt. Spiele und Quizzes, die von den TeilnehmerInnen gestaltet wurden, waren eine interessante Form, das erworbene Wissen und die neuen Fertigkeiten zu festigen und zu testen. 45

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