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Eine eTwinning Reise

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In vier Kapiteln gibt die Publikation einen Überblick zu den Angeboten von eTwinning und wie sich Lehrkräfte aus ganz Europa daran beteiligen können. Die 80-seitige Broschüre im Format DIN A5 ist nur noch als PDF-Dokument verfügbar.

En la red, que no te

En la red, que no te pesquen Zweitplatziertes Projekt des eTwinning-Preises 2012 Alterskategorie 16-19 Jahre Isabel Monteiro, Escola Secundária de Pinheiro e Rosa, Portugal Marta Pey, Institut Jaume Callis, Spanien Mauricio del Gallego, Naredo Ies Escultor Juan de Villanueva, Spanien Rickard Hagerberg, It-gymnasiet Göteborg, Schweden Es ist einfach, sich in Diskussionen auf die negativen Aspekte der Internetsicherheit zu konzentrieren (z.B. was man im Internet nicht tun soll, was passieren kann, etc.). Dieses Projekt beschäftigte sich erfolgreich mit dem Thema Internetsicherheit und konnte eine gute Balance zwischen positiven und negativen Aspekten des Internets schaffen. Die SchülerInnen konnten das Thema in einem positiven Licht betrachten und so einen Eindruck davon gewinnen, wie wichtig persönliche Verantwortung und intelligente Entscheidungen im Internet sind. Wir hatten einen gut organisierten Zeitplan und die Jugendlichen konnten gemeinsam Aufgaben erledigen und über Internetsicherheit diskutieren. Sie haben Fragebögen ausgearbeitet, Informationen recherchiert, Ideen in einem Chat, in Foren und bei Videokonferenzen ausgetauscht und ihre Ergebnisse und Eindrücke in Artikeln festgehalten. Da das Thema „Internetsicherheit“ positiv und als tolles Werkzeug für ihr Leben dargestellt wurde, fiel es ihnen leichter, Fakten über Internetsicherheit zu akzeptieren, die sie sonst nicht geglaubt hätten. Obwohl das Hauptthema „Internetsicherheit” war (von Cybermobbing bis hin zu wichtigen Ereignissen, welche weltweit Aufmerksamkeit erhielten), konnte das Projekt auch andere Fächer, wie Fremdsprachen, Geschichte und Computerwissenschaften, miteinbeziehen. Besonders beeindruckend war die Tatsache, dass alle vier Schulen die eTwinning-Arbeit in ihre nationalen Lehrpläne integrieren konnten. 50

3 Kapitel Interview mit Marta Pey 1. Warum haben Sie sich für dieses Thema entschieden? Das Thema „Internetsicherheit” liegt mir sehr am Herzen, vor allem wenn ich sehe, dass Jugendliche sich der Risiken des Internets nicht bewusst sind. Die Idee kam mir, als eine Polizistin an unserer Schule einen Vortrag über Internetsicherheit hielt. Sie fragte die Jugendlichen, wie viele „Freunde” sie auf Facebook hätten und die Antworten reichten von „mehr als 500“ bis zu „mehr als 900“. Als sie sagten, dass sie ihren FreundInnen ihr Passwort verrieten, traute ich meinen Ohren nicht mehr! Auch SchülerInnen, die ich als sehr intelligent und vernünftig einschätzte, waren sich der Konsequenzen ihrer Aktionen nicht bewusst. Ich dachte, die Beschäftigung mit diesem Thema im Rahmen eines eTwinning- Projekts wäre eine gute Möglichkeit, den SchülerInnen die Gefahren - aber auch die Vorteile - des Internets auf motivierende, kooperative und innovative Weise näher zu bringen. 2. Welche pädagogischen Ziele haben Sie sich gesetzt? Meine Hauptziele bestanden darin, die SchülerInnen auf die Vorteile aber auch Risiken des Internets aufmerksam zu machen. Wir stellten sicher, dass wir uns nicht nur auf die negativen Dinge der Internetnutzung konzentrierten. Wir beschäftigen uns natürlich mit Cyberkriminalität, aber wir präsentierten auch die positiven Seiten des Internets, wie zum Beispiel Reiseplanung, kulturelle Veranstaltungen, soziale Netzwerke, Hilfe bei Schulaufgaben und die Verfolgung aktueller weltweiter Ereignisse in Echtzeit. Wenn ich mir die Kommentare der SchülerInnen ansehe, die ich während und nach dem Projekt erhalten habe, dann denke ich, dass ich alle meine Ziele erreicht habe. 3. Wie waren die Eindrücke der SchülerInnen bei diesem Projekt? Wovon profitierten die Jugendlichen? Ich hatte den Eindruck, dass die SchülerInnen Spaß hatten und gleichzeitig über einige Fakten überrascht waren, die sie über das Internet erfuhren. Es scheint, dass es das Projekt geschafft hat, die SchülerInnen zum Nachdenken über die Gefahren des Internets zu bewegen. 4. Wie hat Ihr Projekt zu mehr Innovation in Ihrem Unterricht beigetragen? Obwohl dies bereits mein siebtes eTwinning-Projekt war, war es das erste, das in ein bestehendes Unterrichtsfach des Lehrplans (mit dem Titel Mentoring) integriert war und nicht einfach „nur“ im Fremdsprachenunterricht durchgeführt wurde. Es wurde deutlich, dass eTwinning ein derart vielseitiges und flexibles Werkzeug ist, bei dem man zum Beispiel ein Projekt auf Spanisch durchführen und es in unterschiedliche Unterrichtsfächer integrieren kann (z.B. Spanisch als Fremdsprache in der schwedischen und portugiesischen Schule, Informatik in der spanischen Schule und Mentoring in meiner eigenen Schule). 51

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