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Eine eTwinning Reise

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In vier Kapiteln gibt die Publikation einen Überblick zu den Angeboten von eTwinning und wie sich Lehrkräfte aus ganz Europa daran beteiligen können. Die 80-seitige Broschüre im Format DIN A5 ist nur noch als PDF-Dokument verfügbar.

Carpe Nuntium: voilà

Carpe Nuntium: voilà nuestra «FrItalianza» Gewinner des eTwinning-Preises 2012 Spezielle Kategorie: Spanische Sprache Laura Carbonelli & Laurarosa de Luca, Liceo Statale «Niccolò Machiavelli», Italien Nathalie Thibault Poblete, Lycée la Tour des Dames, Frankreich In diesem Projekt konnten französische und italienische SchülerInnen ihre spanischen Fremdsprachenkenntnisse anwenden. Sie erfuhren anhand von Recherchen, Interviews, Texten und Veröffentlichungen ihrer eigenen Nachrichten, wie man JournalistIn wird. Für beide Partnerschulen war das Thema ideal, da es in die bestehenden Lehrpläne integriert werden konnte. Kultur war der Ausgangspunkt des Projekts. Die SchülerInnen der Partnerschulen lernten das tägliche Leben der europäischen PartnerInnen, deren Geschichte und natürlich aktuelle Themen aus deren Ländern kennen. Sie lernten sich gegenseitig kennen und beschäftigten sich gemeinsam mit der Struktur, der Wortwahl und den Feinheiten von Nachrichtensendungen und Online- Nachrichtenprogrammgestaltung. Die SchülerInnen konnten bei diesem tollen Projekt nicht nur ihre Spanisch- und Journalismuskenntnisse verbessern, sondern Selbstbewusstsein, Empathie und ehrliches Interesse für ihre eigene Region und lokalen Probleme sowie jene ihrer Partnerländer entwickeln. 54

3 Kapitel Interview mit Laura Carbonelli 1. Worin lag für Sie der größte Nutzen des Projekts? Der Hauptnutzen lag darin, gemeinsam mit meinen SchülerInnen und PartnerInnen über das Verhältnis zwischen Technologie und Nachrichtenproduktion zu lernen, mit KollegInnen aus anderen Schulen zusammenzuarbeiten und sich als Teil eines umfangreichen LehrerInnennetzwerkes zu fühlen. 2. Worin lagen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen? Die Herausforderungen während des Projekts waren zugleich unsere Ziele: eine Fremdsprache mithilfe von Technologie zu erlernen, eine kritische Einstellung gegenüber Zeitungen und Online-Nachrichten zu entwickeln, kreativ zu sein und mit anderen Lehrkräften und SchülerInnen zusammenzuarbeiten. 3. Wie waren die Eindrücke der SchülerInnen bei diesem Projekt? Wovon profitierten die Jugendlichen? Die SchülerInnen waren von Anfang an mit großem Enthusiasmus und Interesse bei der Sache. Sie haben den Titel durch Abstimmung in beiden Schulen ausgewählt. Der lateinische Ausdruck „Carpe Nuntium” bedeutet in etwa „Hol dir die Nachrichten“. Fritalianza setzt sich aus den Initialen FR (Frankreich), IT (Italien) und dem Wort „alianza“ (Allianz) zusammen, was unsere italienisch-französische Zusammenarbeit gut beschreibt. 4. Warum glauben Sie wurde das Projekt auf europäischer Ebene ausgezeichnet? Ich denke es wurde auszeichnet, weil es einige Aktivitäten beinhaltet, die von den SchülerInnen mit unglaublicher Kreativität durchgeführt wurden. Man kann Schritt für Schritt nachvollziehen, wie die Jugendlichen Interesse für das Lesen und Ansehen von Nachrichten in Fremdsprachen und Bewusstsein für Zeitungen und Nachrichtenprogrammgestaltung entwickelt haben. Die SchülerInnen übten Spanisch in einem realen Umfeld und wurden zu JournalistInnen, die ihre eigenen europäischen Sendungen produzierten. 5. Wie hat Ihr Projekt zu mehr Innovation in Ihrem Unterricht beigetragen? Ich habe die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Lehrkräften erfahren dürfen. Darüber hinaus hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Schulsysteme zu vergleichen und neues Wissen zu erwerben. Ich habe in Blogs und Foren mit Titeln, wie „Die ideale Lehrkraft” und „Wie verbessern wir unsere Schule” Feedback von SchülerInnen erhalten. Unsere Schule hat ihre Tore für europäische Projekte geöffnet. 55

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