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Eine eTwinning Reise

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In vier Kapiteln gibt die Publikation einen Überblick zu den Angeboten von eTwinning und wie sich Lehrkräfte aus ganz Europa daran beteiligen können. Die 80-seitige Broschüre im Format DIN A5 ist nur noch als PDF-Dokument verfügbar.

Journalistes en herbe

Journalistes en herbe Gewinner des eTwinningPreises 2012 Spezielle Kategorie: Französische Sprache Anna Kiriakidu, 4ο Γενικό Λύκειο Βέροιας, Griechenland Domenico Marino & Martine Gaillard, Istituto d’Istruzione Superiore «Ten. Col. G. Familiari», Melito di Porto Salvo, Italien Susana Melo, Escola Profissional Raul Dória, Porto, Portugal Das Projekt förderte kritisches Denken und freie Meinungsäußerung und bot die Möglichkeit, Französisch als Arbeitssprache einzusetzen. Es sollte ein Nachrichtenblog von SchülerInnen produziert werden, bei dem nur „positive Nachrichten” präsentiert werden. Das Augenmerk lag auf positiven anstatt negativen Nachrichten, die man meist in Zeitungen liest. Die SchülerInnen diskutierten über kulturelle Praktiken und interessante Veranstaltungen in ihren Ländern und tauschten Ansichten über viele tolle Geschichten aus der ganzen Welt aus. Das Projekt ist ein wunderbares Beispiel für interessantes Fremdsprachenlernen. Da der Blog ausschließlich von den SchülerInnen verwaltet und deshalb in ihre vollständige Verantwortung fiel, mussten sie sich auch selbst organisieren, um miteinander auf Französisch zu kommunizieren. Sie mussten schließlich darüber beraten, worüber sie schreiben möchten, sich gegenseitig in der Fremdsprache unterstützen und Artikel publizieren. 56

3 Kapitel Interview mit Domenico Marino und Martine Gaillard 1. Worin lagen aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen? Das Projekt war eine Herausforderung für Lehrkräfte und SchülerInnen und wir haben gemeinsam neue Erfahrungen gemacht. Wir wollten SchülerInnen Situationen bieten, in denen sie mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern kommunizieren mussten, die an unterschiedlichen, aber geographisch ähnlichen Orten lebten. Eine weitere Herausforderung bestand darin, mit SchülerInnen unterschiedlicher Niveaus zu arbeiten und sie dazu zu bringen, über ihre Mikro-Welt nachzudenken. 2. Welche pädagogischen Ziele haben Sie sich gesetzt? Die wichtigsten pädagogischen Ziele, die wir erreichten, waren: • die Schaffung eines Lernweges, der den individuellen Kompetenzen der SchülerInnen gerecht wird; • die SchülerInnen dazu zu motivieren, sich gemeinsam mit unterschiedlichen Unterrichtsfächern zu beschäftigen und Aktivitäten in realen Situationen durchzuführen; • reale Sprachsituationen zu schaffen und die Neugierde der SchülerInnen zu wecken ; • anhand von Dialogen und Beobachtungen unterschiedlicher Kulturen, kritische und tolerante Einstellungen der SchülerInnen zu fördern. 3. Wie waren die Eindrücke der SchülerInnen bei diesem Projekt? Wovon profitierten die Jugendlichen? Die SchülerInnen schätzten vor allem die kulturellen Vergleiche. Sie konnten dadurch: • Gleichaltrige in anderen europäischen Ländern einschätzen lernen; • sich mithilfe einer Fremdsprache verständigen; • durch die Beschäftigung mit anderen Kulturen ihre eigene kulturelle Identität bereichern und stärken. Die SchülerInnen verbesserten ihr IKT-Wissen und erkannten, dass man mithilfe von Technologie Menschen aus dem Ausland treffen und kennenlernen kann. 4. Warum glauben Sie wurde das Projekt auf europäischer Ebene ausgezeichnet? Bei aller Bescheidenheit glaube ich, dass unsere Erfahrung ein erster Schritt in Richtung einer neuen Art des Unterrichtens ist, welche die Grenzen der Klasse und der Schulinstitution überwindet. Die Aktivitäten erfordern gute Planung und Zielsetzung, einen Aktivitätenkalender und geplante Ergebnisse. All das musste von Schulsystemen erreicht werden, die eine unterschiedliche Organisation, einen unterschiedlichen Schulkalender sowie unterschiedliche Methoden aufweisen. 57

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