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Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter

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Wie kann ich mit einer Erasmus+ Finanzierung die Lehr- und Lernprozesse in meiner Schule verbessern? Welche Weiterbildungsmaßnahmen können wir unseren Lehrkräften über Erasmus+ anbieten? Wie kann Erasmus+ dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad meiner Schule zu steigern und eine Verbindung mit Interessengruppen herzustellen? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie im neuen Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter. Der Leitfaden wurde für leitende Lehrkräfte (Schulleiter, Teamleiter, Koordinatoren usw.) verfasst, die wissen möchten, was das Erasmus+ Programm auf dem Gebiet der Grund-, Haupt- und Sekundarschulbildung anzubieten hat.

Erasmus+ Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter #4. Das Profil Ihrer Schule stärken Die Teilnahme an internationalen Aktivitäten signalisiert, dass Ihre Schule ambitioniert ist und hohe Erwartungen an Schüler und Mitarbeiter stellt. Wenn Sie im Rahmen von Erasmus+ Mitarbeiter und Schüler ins Ausland entsenden sowie mit Schulen und anderen Organisationen zusammenarbeiten, zeigen Sie, dass Ihre Schule ein attraktiver Ort zum Lernen und Arbeiten ist. Viele Schulen stellen zudem Anträge für Erasmus+, um neue Lehrpläne zu entwickeln oder neue Arbeitsmethoden einzuführen. Auch dies „ erhöht Ansehen und Einfluss Ihrer Schule. Durch Kontakte zu Stakeholdern wie Stadträten, lokalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen konnten wir die Lücke zwischen Schule und Praxis schließen. Für unsere Schüler war dies eine ausgezeichnete Gelegenheit zu erkennen, dass zwischen unserer Projektarbeit und den Vorschlägen, Zielen usw. der Organisationen eine Verbindung besteht.“ Marta Pey und Marta Noguera, Lehrerinnen, Spanien #5. Beziehungen zu relevanten Organisationen, Entscheidungsträgern und der Gemeinschaft aufbauen Erasmus+ stellt die Mittel zur Verfügung, um Lernen und Lehren auf Bereiche außerhalb der Schule auszuweiten. Schulleiter, Mitarbeiter und Schüler können von der Teilnahme an Aktivitäten profitieren, über die sie mit lokalen Unternehmen, Entscheidungsträgern und Mitgliedern der Gemeinschaft in Kontakt kommen. Eine derartige Einbeziehung von Stakeholdern kann helfen, Probleme in der Schule (wie z. B. Motivation der Schüler, schlechte Leistungen, unentschuldigtes Fehlen, Abbrecherquoten) anzupacken, indem Beziehungen zu Eltern und Sozialdiensten sowie zu Unternehmen und anderen Organisationen aufgebaut werden, was zu einer stärkeren Relevanz des Lernens beitragen kann. Durch den Kontakt zu Stakeholdern können Sie zudem das Profil Ihrer „ Schule lokal stärken sowie Lehre und Lernen durch Angebote aus der Praxis verbessern. Nur durch den Kontakt zu Stakeholdern außerhalb der Schule ist es möglich, aus praktischen Erfahrungen zu lernen.“ Annemie Lauryssens, Schulkoordinatorin für internationale Beziehungen, Belgien Teil 1: Eine Einführung in Erasmus+ für Schulen Fünf Gründe 12 13

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