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Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter

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Wie kann ich mit einer Erasmus+ Finanzierung die Lehr- und Lernprozesse in meiner Schule verbessern? Welche Weiterbildungsmaßnahmen können wir unseren Lehrkräften über Erasmus+ anbieten? Wie kann Erasmus+ dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad meiner Schule zu steigern und eine Verbindung mit Interessengruppen herzustellen? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie im neuen Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter. Der Leitfaden wurde für leitende Lehrkräfte (Schulleiter, Teamleiter, Koordinatoren usw.) verfasst, die wissen möchten, was das Erasmus+ Programm auf dem Gebiet der Grund-, Haupt- und Sekundarschulbildung anzubieten hat.

Erasmus+ Ein praktischer Leitfaden für Schulleiter „ um Ideen und Anregungen für Ihre eigenen Projekte zu finden. Die Partnersuche dauerte insgesamt etwa einen Monat. Ich habe einige Partner aus früheren Projekten gewonnen, von denen ich wusste, dass ich mit ihnen gut zusammenarbeiten kann, musste aber auch viele neue Partner finden. Ich konnte auf dem neuen Portal [eTwinning] nach Schulen suchen und habe Kontakt zu einer guten Mischung aus erfahrenen eTwinning-Nutzern und Programmneulingen aufgenommen. Die Antworten kamen schnell und waren ermutigend!“ Michael Purves, Lehrer, Großbritannien Empfehlung Wie wäre es mit einer Strategischen Partnerschaft mit anderen Organisationen als Schulen? Bei Erasmus+ können Sie nicht nur mit anderen Schulen zusammenarbeiten. Ihre Partner können öffentliche Stellen, private oder gemeinnützige Organisationen sein. Beispiele für Strategische Partnerschaften: • Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, um neue, auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts zugeschnittene Lehrpläne zu entwickeln • Kontakte zu Berufsberatungsstellen, um die Beschäftigungsfähigkeit von Schülern zu verbessern • Kooperation mit Museen, um Lehrpläne im Fach Geschichte neu zu beleben • Zusammenarbeit mit Kunstgalerien, um die Arbeiten von Schülern auszustellen • Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, um das Profil Ihrer Schule in der Gemeinschaft zu stärken Abhängig von Ihren Projektzielen könnten Sie als Partner ortsansässige Unternehmen, Bibliotheken, Museen, Kunstvereine, Jugendorganisationen, Kindereinrichtungen, Universitäten, Wissenschafts- oder Forschungszentren usw. auswählen. 2.1.7 Gewinnen und Auswählen von Teilnehmern Wenn Sie Mobilitätsaktivitäten beantragen, sei es im Rahmen von Mobilitätsprojekte für Schulpersonal (Leitaktion 1) oder einer Strategischen Partnerschaft (Leitaktion 2), müssen Sie die Anzahl der Mitarbeiter und/oder Schüler angeben, die während des Finanzierungszeitraums an diesen Mobilitätsprojekten teilnehmen, die Aktivitäten erläutern, an denen sie teilnehmen werden, und erklären, wie diese Aktivitäten nach ihrer Rückkehr nachbereitet werden. Sie sollten auch entscheiden, wie Mitarbeiter oder Schüler für die Teilnahme an Ihren Projektaktivitäten ausgewählt werden, sowie die Zielorganisationen und -länder bestimmen. Bei der Beantragung eines Personalmobilitätsprojekts müssen Sie anhand klarer Auswahlkriterien nachweisen, dass das Auswahlverfahren der Teilnehmer transparent ist und in Zusammenhang mit den Zielen Ihrer Schule steht. Ob Sie ein Personalmobilitätsprojekt oder eine Strategische Partnerschaft mit einer Mobilitätskomponente organisieren – ein detaillierter Plan, aus dem hervorgeht, wie Sie potenzielle Teilnehmer über Mobilitätsaktivitäten informieren möchten, zahlt sich aus. Informieren Sie unter den förderfähigen Schülern und Mitarbeitern möglichst breit über die Mobilitätsaktivitäten Ihrer Schule, um sicherzustellen, dass sich möglichst viele geeignete Kandidaten melden, unter denen eine Auswahl getroffen werden kann. Empfehlenswert ist auch die Einführung eines Standardverfahrens zur Förderung von Mobilitätsaktivitäten an Ihrer Schule, das regelmäßig aktualisiert und verbessert wird. Im Blickpunkt Beispiele für Auswahlkriterien: • Inwieweit trägt die Erfahrung zu den Lernbedürfnissen des Teilnehmers bei? • Inwieweit verbessert die Erfahrung Lehre und Lernen an Ihrer Schule? • Wie motiviert sind die Einzelnen zur Teilnahme an der Aktivität? Beispiele für die Gewinnung von Teilnehmern an Mobilitätsaktivitäten: Werbung bei Mitarbeitern: • Präsentationen bei Lehrerkonferenzen • E-Mails, Briefe oder Hinweise im Intranet • Poster in Aufenthaltsräumen Werbung bei Schülern: • während Schulversammlungen • im Newsletter Ihrer Schule • per SMS oder E-Mail an Eltern • in Unterrichtsstunden der relevanten Fächer • Poster in der ganzen Schule • Tweets im Twitter-Account Ihrer Schule Nutzen Sie verschiedene Kanäle, um für die Aktivität zu werben und damit sicherzustellen, dass die Botschaft wirklich ankommt. Wenn Sie alle Werbematerialien mit einem Link zu einer ausführlichen Broschüre oder einer Webseite versehen, können Interessenten ihre Eignung selbst prüfen, bevor Sie Ihr Projektteam kontaktieren. In den verlinkten Informationen können Sie die Anforderungen aufführen und eine Bewerbungsfrist nennen. Dadurch verringert sich der Verwaltungsaufwand für die Beantwortung nicht geeigneter Bewerbungen. Teil 2: Erasmus+ Leitfaden für Schulen Vor dem Projekt 38 39

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