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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

unterschiedlichen

unterschiedlichen Altersgruppen (10 von 24) aber nicht alle Projekte müssen notwendigerweise auf diese Art durchgeführt werden. Etliche Teams gaben an, dass sie fächerübergreifend nur SchülerInnen derselben Altersstufe unterrichten (8/24). In einer Schule bestand das Team aus EnglischlehrerInnen (14) und in einigen Schulen arbeiteten die Teams auch schulstufenübergreifend – z.B. LehrerInnen und SchülerInnen aus der Primarschule bis zu Sekundarschulen (z.B. 1, 2, 3). Ein Detail ist in Nr. 14 auffällig: Die SchülerInnen einer großen Schule, die ansonsten keinerlei Berührungspunkte hatten, konnten sich im Rahmen der eTwinning-Teamarbeit treffen. 2.2. Rahmenbedingungen 2.2.1. Innovationsgeschichte Die Organisationsstruktur einer Schule umfasst - unter anderem - die Vision der Schule, Ziele für die Internationalisierung, die Schulkooperation und den Einsatz von IKT. Ein zusätzlicher Faktor ist die Innovationsgeschichte der Schule. Darunter verstehen wir die Beteiligung der Schule an innovativen Programmen und Aktionen und die Offenheit der Schule. Beispiele dafür sind: Teilnahme an lokalen oder internationalen Schulpartnerschafts-Programmen (z.B. Comenius-Partnerschaften), nationalen oder regionalen Programmen für Schulkooperation sowie Kooperationen mit Organisationen/ Körperschaften außerhalb der Schule. Basierend auf der existierenden Literatur kann man die Hypothese aufstellen, dass eine umfangreiche Innovationsgeschichte einer Schule ein guter Nährboden für den Aufbau von eTwinning-Teams ist. Die meisten Schulen der Fallstudien waren zur Zeit der Interviews an Comenius-Partnerschaften beteiligt (16 von 24). Die Erhebungen zeigen, dass elf Schulen schon vor der eTwinning- Teilnahme Comenius-Partnerschaften eingegangen waren (1, 4, 5, 6, 10, 14, 17, 18, 19, 21, 24). Interessanterweise waren in fünf Fällen die Schulen zeitgleich an Comenius-Partnerschaften und an eTwinning-Partnerschaften beteiligt (3, 11, 12, 13, 20). In den Fällen 3 und 12 stellten die Befragten fest, dass eTwinning der Beginn einer neuen Ära war. Acht Schulen nahmen an keinen Comenius-Partnerschaftsaktionen teil (2, 7, 8, 9, 15, 16, 22 und 23). Bei vielen dieser Schulen fi nden wir aber interessante Beispiele lokaler, regionaler, nationaler und manchmal auch internationaler Schulkooperationen und anderer Innovationsgeschichte. Für Fall Nr. 9 markierte eTwinning den Start einer neuen Ära internationaler Kooperation. Auch für die Schulen 15, 16 und 22 scheint eTwinning eine internationale Ausrichtung der Schule gebracht zu haben (Nr. 15 hat zum Beispiel angegeben, dass auf Grund der Teamaktivitäten das Interesse aller MitarbeiterInnen an europäischen Aktivitäten gestiegen ist). In Bezug auf Schulinnovationsgeschichte ganz allgemein, kann man Interessantes über Schulkooperationen mit Instituten außerhalb der Schule festhalten: Bei ihnen wurde es geschafft, die Barrieren zwischen der Schule und der Gemeinde einzubrechen. Es gibt einige spannende Beispiele 10 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

ANALYSE DER FALLSTUDIEN umfangreicher Innovationsgeschichte: die Zusammenarbeit mit der lokalen Lehrerbildungseinrichtung/ University of Chichester (15); das Akademische Orchester Berlin musizierte in der Aula der Schule mit zehn Erwachsenen und 60 Kindern als Teil eines Musikprojekts (5); die lokalen Medien sind zu abschließenden Projektaktivitäten (z.B. Theateraufführungen) eingeladen, um diese bekannt zu machen (3) und in verschiedenen Fällen werden die Elternvereinigungen oder die lokale Schulbehörde regelmäßig in Projekte mit einbezogen (z.B. 1, 7). 2.2.2. Anreize und unterstützende Faktoren Aus den Fallstudien geht klar hervor, dass eTwinning-Mitglieder in einer Schule gewisse Vorteile genießen. Diese Vorteile umfassen: Zugang zu Ressourcen (z.B. menschliche, soziale, physische und virtuelle), Zugang zu Informationen und berufl icher Fortbildung, sowie soziale und psychologische Zuwendungen wie Anerkennung und Status. Folgende Faktoren unterstützen eTwinning an Schulen: Zugang zu beruflicher Fortbildung und Information: Die Möglichkeit, an Fortbildungen und Seminaren auf nationaler und europäischer Ebene teilzunehmen wurde ebenso sehr geschätzt, wie die Fertigkeiten, die man bei diesen Veranstaltungen erwerben konnte. Es existieren auch andere Fortbildungsmöglichkeiten in Form von Peer-Training: z.B. wird eTwinning zur Ausbildung von JunglehrerInnen herangezogen (20); neu ausgebildete LehrerInnen haben gelernt, als Team zu arbeiten (9); es gibt eine schuleigene Akademie, wo eTwinning den KollegInnen näher gebracht wird (10); die leitende Lehrkraft bietet den KollegInnen Fortbildungen an (15). Unterstützung und Anleitung der Nationalen Koordinierungsstellen wurde oft als große Hilfe erachtet. Zugang zu Ressourcen: Flexible Stunden- und Unterrichtspläne: In einigen Schulen wurde eTwinning in den jährlichen Schulplan oder auf andere Weise in den Lehrplan integriert. Die LehrerInnen wussten es zu schätzen, dass sie ihr eTwinning-Projekt während der Unterrichtsstunden durchführen konnten. Das Budget wurde erwähnt – allerdings nicht sehr oft: In einigen Fällen erhielt der eTwinning- Koordinator fi nanzielle Unterstützung, zum Beispiel über Comenius oder andere externe Geldquellen. In anderen Fällen wurden den Lehrkräften zusätzliche Schulstunden zur Verfügung gestellt, um ihre organisatorische Arbeit erledigen zu können, ohne ihre Unterrichtsstunden zu beeinträchtigen. 11

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