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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

Regelmäßige Treffen:

Regelmäßige Treffen: Einige Teams hatten sich auf regelmäßige Treffen geeinigt, obwohl sich die TeamlehrerInnen auch oft informell trafen. Einige LehrerInnen wünschen sich zusätzliche Stunden für die eTwinning-Koordination. Ein geeigneter Ort, um sich zu treffen: Die Lehrkräfte schätzen das Vorhandensein eines Ortes, an dem sich das eTwinning-Team regelmäßig treffen und seine Planungsarbeit durchführen kann. Gute IKT-Ressourcen und IKT-Ausstattung. Soziale und psychologische Zuwendungen – wie Anerkennung und Status: Nahezu jede befragte Lehrkraft unterstreicht wie wichtig die Unterstützung des Schulmanagements für das eTwinning-Team und seine Aktivitäten sind. Anerkennung durch Qualitätssiegel auf schulischer (lokaler), nationaler und europäischer Ebene. Das Interesse der Eltern und Familienmitglieder an den Aktivitäten der Schule und des Teams: z.B. wurde ein Projekt am Anfang des Schuljahres den Eltern vorgestellt. Sie wurden regelmäßig über Fortschritte informiert und begannen, sich für die europäische Dimension der Schule zu interessieren (9). In einem Fall bestand die Hauptmotivation der LehrerInnen in der externen Anerkennung durch die Eltern der SchülerInnen, der Nationalen Koordinierungsstelle oder der Zentralen Koordinierungsstelle (3). Motivation der leitenden Lehrkraft und allgemeine Motivation der LehrerInnen, die an der Teamarbeit beteiligt waren. Eine freundliche und kollegiale Atmosphäre in der Schule: eine kreative Schulumgebung, die neue Ideen, Offenheit und Kooperation zulässt. Wertschätzung für internationale Netzwerke und die Motivation der LehrerInnen, Kontakte auf der ganzen Welt aufzubauen. Soziales Kapital: erfahrene Teammitglieder, aber auch externe KollegInnen, z.B. die Beteiligung von pensionierten KollegInnen (5). 12 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

ANALYSE DER FALLSTUDIEN 2.2.3. Hindernisse Die Teamarbeit hat aber auch mit Hindernissen zu kämpfen. Hier beschäftigen wir uns mit einigen institutionellen und menschlichen Faktoren, die sich negativ auf die Teamarbeit auswirken. Man muss festhalten, dass ähnliche Probleme oft in Fällen zu beobachten sind, bei denen IKT in einem Bildungskontext und allgemein für pädagogische Innovationsprozesse eingesetzt wird. Institutionelle Faktoren: Zeitfaktoren werden am häufi gsten als Hindernis für die Zusammenarbeit des Teams genannt. Die Gründe reichen von unfl exiblen Stundenplänen bis hin zu Zeitnot während des Schultages, um Treffen zu veranstalten. Raum wurde auch oft als Hindernis angegeben. Dabei meint man einen gemeinsamen Ort für die eTwinning-Arbeit und gemeinsame Ressourcen. Dies führte dazu, dass die Lehrkräfte ihr Projekt nicht wunschgemäß durchführen konnten. In einigen Fällen verhinderte die Aufteilung von Schulklassen auf unterschiedliche Orte die Arbeit des Schulteams. Technologie, die nicht funktioniert umfasst alle Probleme rund um die Infrastruktur der Schule (z.B. ungeeignete technische Ausstattung, nur unzureichende Technologie an der Schule), Einschränkungen durch die lokale Behörde (z.B. Filtern von Websites wie Skype) oder den Internet-Provider (z.B. Probleme mit der Internetgeschwindigkeit) oder das eTwinning-Portal (z.B. Probleme mit dem TwinSpace). Fehlende Unterstützung von offizieller Seite wurde im Zusammenhang mit der lokalen Behörde oder der Schulleitung erwähnt. Humanressourcen stellten einige Hindernisse für die Teamarbeit dar – Besetzungen und Personaleinsparungen oder Personaländerungen im nächsten Schuljahr. Dies wurde auch im Zusammenhang mit der Anzahl der am Projekt beteiligten SchülerInnen erwähnt. Notwendigkeit von Fortbildung im Allgemeinen und keinen Ersatz zu fi nden, wenn man Fortbildungskurse besucht, wurden als Probleme genannt. eTwinning verliert sich in der allgemeinen Comenius-Arbeit. Die internationale Spezialisierung einer Schule kann die eTwinning-Arbeit in den Hintergrund rücken. 13

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