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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

Menschliche Faktoren:

Menschliche Faktoren: KollegInnen: Schwierigkeit, andere für die eTwinning-Arbeit zu gewinnen und die Projektarbeit alleine durchführen zu müssen. Manchmal wurde von fehlender Motivation von NichteTwinning-LehrerInnen und einem etwas schwierigem Verhältnis zu anderen KollegInnen in der Schule berichtet. Darüber hinaus hatten manche LehrerInnen Probleme beim Kommunizieren in einer Fremdsprache. 2.3. Schlussbemerkungen Diese Fallstudien zeigen, dass es in Europas Schulen viele unterschiedliche eTwinning-Teams gibt. Betrachtet man die Charakteristika von eTwinning-Teams, so kann man feststellen, dass kein Teammodell existiert, das als „Modellteam” bezeichnet werden kann. Wir stellen institutionelle und menschliche Unterschiede fest: Die Teams wurden sowohl von LehrerInnen selbst als auch vom Schulmanagement initiiert und es gibt Unterschiede in den Führungsmodellen, bei der Zeitspanne und der Größe eines Teams. Was hat die Teams dorthin gebracht wo sie jetzt stehen? Können wir einige Gemeinsamkeiten in allen Fallstudien erkennen? Wir haben herausgefunden, dass in allen Fällen irgendeine Art der Unterstützung der Schulleitung von großer Bedeutung war. Besonders wichtig wird diese Unterstützung wenn es darum geht, Zeit und Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Teamarbeit erfordert fl exibles Planen und Umsetzen von Lehrkräften, SchülerInnen und zeitweise auch Eltern und externen Interessensvertretern. Ebenso wichtig ist die Unterstützung der Schulleitung in Bezug auf Auszeichnungen und Anerkennung der Arbeit der LehrerInnen. Eine weitere Gemeinsamkeit aller untersuchter Schulen ist deren reiche Schulinnovationsgeschichte. Es gibt natürlich Unterschiede bei den einzelnen Fallstudien, aber bei allen ist das eTwinning-Team Teil der Schulvision und fügt sich in der Innovationsprozess der Schule ein. Aus diesem institutionellen Faktor ergeben sich interessante Einsichten. Einige Schulen verfügen bereits vor ihrer eTwinning-Erfahrung über eine sehr umfangreiche und abwechslungsreiche Kooperations-Geschichte. Für andere wiederum war eTwinning der erste Schritt, eine Kooperation auf europäischer Ebene einzugehen. Die Fallstudien zeigen sehr deutlich, dass viele unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel führen. Die Fallstudien illustrieren aber auch, dass sich eTwinning-Schulteams auf unterschiedlichen Ebenen der Umsetzung befi nden: Einige befi nden sich noch am Anfang ihrer Reise und das Team muss sich erst fi nden, während andere Teams bereits eine lange Kooperationsgeschichte hinter sich haben. Dies kann mit dem Kontext der Schule oder dem allgemeinen Ziel der pädagogischen Innovation zusammenhängen. Es ist bekannt, dass pädagogische Innovation keine einmalige Sache, sondern ein komplexer Prozess ist, der Zeit und viele TeilnehmerInnen benötigt (z.B. Forkosh-Baruch et al., 2008). Die Fallstudien zeigen deshalb auch, dass eTwinning- 14 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

ANALYSE DER FALLSTUDIEN Aktivitäten des Teams einen Platz im Kontext der pädagogischen Bestrebungen der Schule haben können – entweder indem sie in bereits bestehende Strukturen passen und deshalb nur minimale Veränderungen nötig sind, oder indem sie neue, radikalere Innovationen einführen, welche die Schulkultur stark verändern. Die Flexibilität und Umsetzbarkeit von eTwinning unterstützt alle Ebenen der pädagogischen Innovation - von Assimilation über Transition bis hin zur Transformation. Die dritte Gemeinsamkeit der Fallstudien betrifft die Rolle der leitenden Lehrkraft oder in manchen Fällen von zwei oder mehreren leitenden Lehrkräften. Diese Personen inspirieren andere und ihr Enthusiasmus scheint sehr ansteckend zu sein. Die Fallstudien unterstreichen die Bedeutung dieser Persönlichkeiten, die „frischen Wind” in die Schulen bringen. Frühere Studien haben die Motivation dieser Führungspersönlichkeiten als wesentliche Komponente für die Stabilität des IKTunterstützten Innovationsprozesses identifi ziert. Deshalb ist es überaus wichtig, diese Menschen innerhalb der Schulorganisation zu halten (z.B. Anerkennung, Auszeichnungen). Ebenso wichtig ist es, das Bestehen eines Teams zu sichern, indem leitende Lehrkräfte bestmöglich unterstützt und ausgeschiedene ersetzt werden. Die Fallstudien sind interessante Belege für die unterschiedlichen Innovationsmuster in Schulen. Die leitende Lehrkraft arbeitet nicht alleine, sondern wird von einem Team unterstützt. In einigen Fällen ist dies ein ziemlich loses Team und in anderen Fällen eine sehr strukturierte Einheit. Dies zeigt, dass sich Innovation durchsetzt und dass Menschen, die mit leitenden Lehrkräften zusammenarbeiten, vom „eTwinning-Virus” infi ziert werden, was zur Verbreitung „pädagogischer 15

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