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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

BELGIEN Arbeitens. Die

BELGIEN Arbeitens. Die SchülerInnen stehen in direktem Kontakt mit der Sprache. Nach diesem ersten Projekt besuchte ich eine eTwinning-Konferenz in Prag (2009). Ab diesem Zeitpunkt wollte ich, dass alle meine Klassen an mindestens einem eTwinning-Projekt oder Sprach-Austauschprojekt beteiligt sind.” Ann Vermeiren unterrichtet an der Schule ebenfalls Französisch. Sie ist die zweite leitende Lehrkraft und wurde von Frau Ben inspiriert, ihr eigenes eTwinning-Projekt zu starten. Sie besuchte 2009 ein eTwinning-Kontaktseminar in Maastricht und ist seitdem der eTwinning-Aktion treu geblieben. In den letzten fünf Jahren nahmen rund 20 Personen der Schule an eTwinning teil. Von den 33 Projekten wurden 25 von einer einzigen Lehrkraft, sechs von zwei LehrerInnen, eines von drei und ein Projekt von vier Lehrkräften durchgeführt. Beide leitenden Lehrkräfte wurden Vorbilder für ihre KollegInnen. Der Schulleiter Eric Noyen berichtet: “Diese Lehrkräfte sind die Initiatoren – sie motivieren alle anderen LehrerInnen und organisieren das ganze Jahr über die eTwinning-Projekte.” Marc Meeus, Lehrer an der angeschlossenen Primarschule (elf-zwölfjährige SchülerInnen), sagte: „Ohne die beiden hätten wir nicht einmal darüber nachgedacht, ein eTwinning-Projekt zu starten. Ich habe mich wirklich sehr weiterentwickelt, denn IT ist nicht so meine Sache. Wir können uns glücklich schätzen, auf die [technische] Unterstützung dieser Lehrkräfte zurückgreifen zu können. Um ein Projekt zu starten braucht man wirklich jemanden, der sich mit allen Werkzeugen auskennt und damit Erfahrung hat.” Roxanne Vermander, Englischlehrerin, die an einem Projekt mit der leitenden Lehrkraft arbeitet aber noch nicht registriert ist, bestätigt dies: „Ich habe wirklich viel Arbeit, denn wir organisieren unzählige außerschulische Aktivitäten an der Schule. Ich möchte kein eigenes Projekt starten, aber wenn man mich fragt, arbeite ich gerne mit. Marie-Leet ist eine wirklich gute Führungspersönlichkeit. Sie defi niert die Projektziele und versucht alles so einfach wie möglich zu halten. Sie erklärt alles sehr schlüssig, stellt sicher, dass wir die Fristen einhalten und – wenn nötig – schickt sie uns Mails um uns zu motivieren.” Ann Geenen ist ebenfalls Englischlehrerin, unterrichtet aber nur zwei Stunden pro Woche, was es für sie schwierig macht, eigene Projekte zu starten. Die Unterstützung ihrer beiden KollegInnen ist sehr wichtig für sie, denn „sie haben so viel mehr eTwinning-Erfahrung als ich. Sie zeigen mir, wie man Aktivitäten durchführt oder verschiedene Werkzeuge einsetzt.” Der fächerübergreifende Zugang ist für sie sehr wichtig. „Wir als FremdsprachenlehrerInnen sind alle mit ähnlichen Dingen konfrontiert – es macht keinen so großen Unterschied, ob man Englisch oder Französisch unterrichtet.” Bert Cauwenberg unterrichtet Mathematik und fi ndet, dass „die Projekte Ergebnisse und direktes Feedback der SchülerInnen liefern, aber für mich dank Ann Vermeiren keine zusätzliche Arbeit bedeuten. Sie sammelt gemeinsam mit ihren SchülerInnen sämtliche Daten. Ich muss sie lediglich verarbeiten, was sowieso meine Aufgabe als Lehrer wäre. Durch diese Methode sind die SchülerInnen aber mit viel Einsatz und Motivation bei der Sache.” 26 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

BELGIEN 2010 haben der Schulleiter und die leitenden Lehrkräfte eine eTwinning-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die Mitglieder treffen sich zwei bis drei Mal pro Schuljahr, um eTwinning zu fördern, andere LehrerInnen zu unterstützen und das internationale Profi l der Schule weiterzuentwickeln. Das eTwinning-Team an der Immaculata wuchs von der Basis aus, wird aber in großem Maße von der Schulleitung unterstützt. Der Schulleiter merkt an: „Die neuen Technologien und die Sozialen Medien werden sich permanent weiterentwickeln und die Schule muss dieser Entwicklung folgen. Deshalb müssen wir den Lehrkräften aktuelle Fortbildung bieten und diese neuen Technologien in den Schulentwicklungsplan mit einbeziehen. Aus diesem Grunde unterstütze ich die eTwinning-Projekte und stelle ein Schulbudget für Infrastruktur und neue Technologien zur Verfügung. Es handelt sich um eine Evolution von der Basis aus. Als Schulleiter kann ich meine Lehrkräfte nicht zwingen, neue Technologien einzusetzen und neue pädagogische Wege einzuschlagen – sie müssen selbst davon überzeugt sein.” Teamaktivitäten Im Mai 2012 hatten wir sechs aktive Projekte an der Schule: zwei wurden von einer einzigen Lehrkraft und vier von einem LehrerInnenteam geleitet. Ein Beispiel von Koordination und Kooperation sind zum Beispiel Schülerpräsentationen für das Projekt auf Englisch im Rahmen des Englischunterrichts unter Einbeziehung der Statistikerfahrung der Lehrkraft. „Dies ist eine gute Abwechslung für die SchülerInnen: Sie lernen nicht nur Theorie, sondern arbeiten für das Projekt auch am Computer. Aber es macht auch mir Spaß: Manchmal muss ich die SchülerInnen nach einer englischen Übersetzung fragen, was das Verhältnis zu den Jugendlichen verbessert. Darüber hinaus ist es für mich sehr motivierend und interessant mit KollegInnen aus der Fremdsprachenabteilung zusammenzuarbeiten.” In einigen Fällen erarbeiten SchülerInnen der Primarschule (11-12-Jährige) Geschichten und Bilder und die SekundarschülerInnen (17 Jahre) helfen ihnen bei den Übersetzungen und beim Hochladen der Geschichten in den TwinBlog. Die SekundarschülerInnen besuchen regelmäßig die Primarschule, um die Kinder zu unterrichten und sie zu unterstützten (z.B. Geschichten erzählen, das Projekt erklären, etc.). Die IT-Koordinatorin der Schule ist eine „stille Partnerin”. “Solange alles funktioniert, braucht mich niemand.” Die LehrerInnen wissen, dass sie sich auf sie verlassen können, aber sie versuchen die Probleme zuerst selbst zu lösen. Die IT-Koordinatorin hält sich über informelle Gespräche im Lehrerzimmer und den Newsletter der Schule über das Projekt am Laufenden. Die Projekte werden vom Schulleiter und dem stellvertretenden Schulleiter unterstützt. Der Schulleiter organisiert die eTwinning-Arbeitsgruppe und deren Aktivitäten. Der stellvertretende Schulleiter, Lief Anthonis, unterstützt gemeinsam mit dem Schulleiter die LehrerInnen bei der praktischen Organisation der Projekte (z.B. Änderung der Stundenpläne für Projektaktivitäten oder Fortbildungen) und zeigt großes Interesse an den Projekten. Er nimmt an einigen Projektaktivitäten sogar selbst teil. 27

Publikationen

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Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
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