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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

BELGIEN Eine weitere

BELGIEN Eine weitere Fremdsprachenlehrerin, Martine Engelen, sagte, dass die Projekte einen positiven Effekt auf ihre berufl iche und persönliche Entwicklung hatten. „Kooperationen sind auch für Lehrkräfte eine große Bereicherung. Ich habe viel von meinen KollegInnen gelernt.” Die stellvertretende Schulleiterin bestätigt, dass sich ihre LehrerInnen berufl ich weiterentwickelt haben. „Eine LehrerIn, die unsicher und ängstlich war, ist nun eine führende eTwinning-Lehrkraft. Vor dem Projekt hatte sie Angst vor Gruppen zu sprechen und nun hält sie vor großem Publikum Vorträge in einer Fremdsprache.” Der Schulleiter hob die Bedeutung von eTwinning für das Ansehen der Schule hervor: „In Zukunft sollen Immaculata und eTwinning in einem Atemzug genannt werden. Das Immaculata Instituut ist im Moment in Kenia bekannter als in Oostmalle. Das möchten wir ändern. Wir erhoffen uns durch eTwinning mehr öffentliche Aufmerksamkeit in der Region.” Pläne für die Zukunft Der Schulleiter würde eTwinning gerne noch mehr in die Schule integrieren. „Es gibt viele außerschulische Aktivitäten, die einen großen Druck für den normalen Unterricht bedeuten. Deshalb möchten wir in Zukunft noch mehr Aktivitäten integrieren und kombinieren.“ Die leitende Lehrkraft möchte noch mehr Anerkennung für das Engagement der SchülerInnen erreichen. “Sie sollen ihre Arbeit anderen SchülerInnen der Schule präsentieren, um die positiven Effekte des Projekts hervorzuheben. Ich möchte die Projekte auch noch mehr aus den Klassenzimmern herausholen.” Im nächsten Schuljahr plant sie, noch mehr LehrerInnen für Projekte rund um Ökologie und Nachhaltigkeit begeistern zu können. Da die Lehrpläne für die Unterrichtsfächer ‘PAV’ (allgemeine Projektfächer) und ‘Kantoor’ (Büroverwaltung) im nächsten Jahr vom Ministerium reformiert werden ist sie der Meinung, „dass sich LehrerInnen bewusst sein müssen, dass es in eTwinning viele Möglichkeiten gibt, den neuen Lehrplan auf alternative Weise zu erfüllen.” Bezüglich allgemeiner eTwinning-Zukunft hat sie folgende Idee: „In Zukunft wäre es toll, wenn ich eine Stunde pro Woche (unterrichtsfrei) hätte, um die eTwinning-Arbeit zu koordinieren. Außerdem wäre es großartig, wenn alle beteiligten LehrerInnen während der Schulzeit die Klassen kurzzeitig verlassen könnten, um sich zu treffen und die Veranstaltungen (z.B. eine festliche Eröffnung/ Abschlussveranstaltung für eTwinning-Projekte im September/Juni) organisieren zu können. Im Moment ist das leider nicht möglich, da alle beteiligten Lehrkräfte unterschiedliche Stundenpläne haben und wir keinen Termin fi nden, an dem jeder frei hätte.” 30 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

3 SOU “Ekzarh Antim I” Bulgarien (Primar- und Sekundarschule) Schulwebsite: http://antim1.com Twinning-Schulprofil: http://www.etwinning.net/de/pub/ profile.cfm?f=1&l=de&n=31124 Schulkontext SOU „Ekzarh Antim I” umfasst eine Primar-, eine Sekundarunterstufe und eine Sekundaroberstufe. Die Schule befi ndet sich in Kazanlak, einer Stadt in der Provinz Stara Zagora. Die Schule hat 114 MitarbeiterInnen (96 LehrerInnen und 18 MitarbeiterInnen mit anderen Aufgaben) und unterrichtet 1167 SchülerInnen. Das Verhältnis von SchülerInnen pro Computer beträgt 16:1. Die Computer stehen den SchülerInnen in den Computerlabors und in der Schulbibliothek zur Verfügung und sind alle mit Breitband-Internetverbindung ausgestattet. Die Schule verfügt über ein interaktives Whiteboard (in der Schulbibliothek) und 14 Klassen sind mit Multimedia-Projektoren ausgestattet. Innovationsgeschichte der Schule Die Schule kann auf eine lange Geschichte internationaler Kooperationen zurückblicken. Sie begann 2006 mit eTwinning, als es für die LehrerInnen noch keine Computer in der Schule gab. Deshalb mussten die meisten Lehrkräfte in ihrer Freizeit von zu Hause arbeiten. eTwinning war die erste Aktion, bei der die Schule internationale Projekte entwickelte und durchführte. Dies führte zu verschiedensten anderen internationalen Kooperationen, unter anderen zwei Comenius-Partnerschaften. Die Schule hat bereits mehr als 30 eTwinning-Projekte durchgeführt – 17 davon wurden von LehrerInnen der Schule gegründet. Die Schule hat 18 Nationale Qualitätssiegel und 18 Europäische Qualitätssiegel erhalten und 2011 an der jährlichen eTwinning-Konferenz in Budapest teilgenommen. An der Schule gibt es über 20 registrierte Lehrkräfte (16 aktive LehrerInnen, eine Bibliothekarin und drei bis vier inaktive Lehrkräfte). Die meisten Projekte sind fächerübergreifend und in der Regel nehmen an einem Projekt zumindest drei LehrerInnen teil. Wenn mehr als eine Lehrkraft an einem Projekt beteiligt ist, wird die Arbeit gleichmäßig aufgeteilt, um möglichst viele Ideen einbringen zu können. 31

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