Aufrufe
vor 3 Jahren

eTwinning-Schulteams

  • Text
  • Schule
  • Lehrerinnen
  • Projekt
  • Etwinning
  • Teams
  • Fallstudien
  • Leitende
  • Kolleginnen
  • Schulleiter
  • Kooperation
  • Hhttps
Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

BULGARIEN teilnehmen

BULGARIEN teilnehmen können. Wie bereits erwähnt, muss jede Lehrkraft eine Website für die Klasse erstellen, in der jede Aktivität hochgeladen wird. Die Schulleiterin unterstützt die eTwinning-Aktivitäten der LehrerInnen. Sie arbeitet nicht aktiv an den Aktivitäten mit, aber die Aktivitäten müssen mit ihr besprochen werden, bevor sie durchgeführt werden. Es gibt viele LehrerInnen, die nicht im eTwinning-Portal registriert sind, aber ihr Interesse bekundet haben. Die Hauptmotivation für die Lehrkräfte ist die externe Anerkennung der Eltern und der Nationalen und Zentralen Koordinierungsstellen. Zumeist werden auch die lokalen Medien zu abschließenden Projektaktivitäten (z.B. Theaterstück) eingeladen. “Am wichtigsten ist die ideelle Anerkennung”, sagt die leitende Lehrkraft. Die LehrerInnen sehnen sich nach internationalen Kontakten, Projekten und Ideen. Es gibt keine direkte fi nanzielle Anerkennung für die eTwinning- Arbeit, aber LehrerInnen, die an einem internationalen Projekt arbeiten, erhalten extra Punkte wenn ihre Arbeit evaluiert und ihr Gehalt berechnet wird. Einfluss des eTwinning-Schulteams Da es sich bei eTwinning um Teamarbeit handelt, tauschen alle beteiligten LehrerInnen Ideen und neue Unterrichtsmethoden aus, diskutieren potentielle Projekte und planen gemeinsam Unterrichtsstunden. Die Teamarbeit hat zu weiteren Kooperationen geführt und das IKT-Wissen und den Klassenführungsstil der LehrerInnen verbessert. Viele LehrerInnen lernen, wie sie Multimedia und aktuelle IKT-Ressourcen in ihrem Unterricht einsetzen. Augenscheinlich sind die Synergieeffekte der eTwinning-Teamarbeit: Gute Praxisbeispiele und Unterrichtsmethoden werden sofort im Team ausgetauscht. Die Team-Mitglieder unterstützen sich gegenseitig. Meistens fungiert der leitende Lehrer als Mentor für die anderen KollegInnen, die über weniger eTwinning-Erfahrung verfügen. Bei Problemen stehen aber auch alle anderen Teammitglieder ihren KollegInnen mit Rat und Tat zur Seite. Die meisten SchülerInnen lernen, wie man Multimediapräsentationen macht und verschiedene Arten von Software und Webplattformen als effektive Lernwerkzeuge einsetzt. Pläne für die Zukunft Die Zukunftspläne umfassen die Registrierung weiterer LehrerInnen der Schule im eTwinning- Portal. Wenn das Team größer ist und über mehr Erfahrung verfügt, sollen auch noch interessantere und kompliziertere Projekte im Rahmen des nächsten Bildungsprogramms „Erasmus für alle” durchgeführt werden. Abschließend kann man sagen, dass das Schulteam der SOU „Ekzarh Antim I” ein gutes Beispiel sowohl für ein Schulteam als auch für ein lehrergeführtes Team darstellt. Für das NSS-Team war es eine Freude, mit Menschen zu sprechen, deren Motivation die Projektaktivitäten sind – auch wenn es dafür keine direkte Anerkennung gibt. 34 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

4 Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte (Sonderpädagogische Schule) Schweiz Schulwebsite: www.stadt-zuerich.ch/skb Twinning-Schulprofil: http://www.etwinning.net/de/pub/profile. cfm?f=1&l=de&n=126560 Schulkontext Die Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte (SKB) in Zürich ist eine sonderpädagogische Schule für Kinder und junge Erwachsene im Alter von 5-20 Jahren. Die SKB ist Teil der Vereinigung der sonderpädagogischen Schulen Zürichs. Es gibt zwei Schulstandorte in Zürich: das Hauptgebäude für SchülerInnen von 5-14 Jahren sowie eine gemeinsam mit Regelklassen genutzte Schule für die älteren SchülerInnen. Im Hauptgebäude gibt es vier Abteilungen, die eng zusammenarbeiten: Bildung, Pfl ege/Assistenz, Therapie und Transport (die Schule verfügt über einen eigenen Transportservice, der die Kinder jeden Tag abholt und zur Schule bringt). Das Thema Koordination ist täglich präsent, da jeder Schüler/jede Schülerin individuelle Betreuung, Unterricht und Therapie benötigt, welche die Schule auf unterschiedliche Weise anbietet. In jeder Klasse ist zu jeder Zeit zusätzlich zur Klassenlehrkraft eine Person des Pfl ege-/Assistenzteams anwesend. Insgesamt arbeiten 127 Personen an der SKB, davon sind 32 LehrerInnen. Im Moment besuchen 84 SchülerInnen die Schule – 47 davon werden in Regelklassen in Zürich integriert. Befragt über die Schulvision antwortete Christoph Keller, der leitende Lehrer des Projektteams, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr wichtig ist. Die Kooperation zwischen Lehrkräften, anderen MitarbeiterInnen und den SchülerInnen hat höchste Priorität, damit die SchülerInnen nicht aufgrund ihrer akademischen Fertigkeiten oder dem Fehlen derselben bewertet werden und jeder unabhängig von seinen Einschränkungen und Behinderungen respektiert wird. Es ist Christoph wichtig zu unterstreichen, dass eine Schule für behinderte Kinder kein „trauriger” Ort sein muss, wovon BesucherInnen oftmals ausgehen. Behinderte SchülerInnen sind ebenso wie ihre nichtbehinderten KollegInnen Jugendliche, die Höhen und Tiefen im Leben haben. Für ihn sind eine positive Einstellung und Respekt die Grundpfeiler seiner Arbeit. Er versucht, Konfl ikte und Probleme als Lernmöglichkeiten zu sehen. 35

Publikationen

Austausch bildet – Juni 2020
Austausch bildet – Dezember 2019
Austausch bildet – Juni 2019
Austausch bildet – Dezember 2018
Austausch bildet - Juni 2018
Austausch bildet Dezember 2017
Programme im Überblick
Bonjour und Guten Tag. Deutsch-französische Zusammenarbeit kompakt.
Jahresbericht 2018/19
Austausch in Zahlen 2018/19
Programme im Überblick
Austausch bildet – Informationsbroschüre
Partnerschulen suchen und finden
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2015: Unterwegs in die Zukunft
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
"Say no to plastic pollution"
Demokratie mit eTwinning lernen und praktizieren
eTwinning-Projektplakat
Aus der Vergangenheit lernen, unsere Zukunft gestalten: Europas kulturelles Erbe in eTwinning
Partnerschulen suchen und finden
10 gute Gründe für eTwinning
Pop songs and the stories they tell
Schaffung einer Inklusionskultur durch eTwinning
eTwinning-Auszeichnungen
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Web We Want – Handbuch für Pädagogen
Aktives Bürgertum durch eTwinning entwickeln.
Generation eTwinning
eTwinning-Schulteams
eTwinning Handbuch: Der TwinSpace
eTwinning – Das Netzwerk für Schulen in Europa
Projektkit "Teaching Hinduism, Buddhism and the meaning of life in all the major religions"
eTwinning-Projektkit "So schmeckt Europa"
eTwinning-Projektkit "In 40 Tagen durch Europa"
Projektkit: "Digital Positive News Magazine"
Projektkit "Grammunication"
Projektkit "Mach mich zu einem Europäer"
Projektkit "Technik trifft Sprache"
Projektkit "The Colourful Face of Europe"
Erasmus Accreditation
Erasmus+ Success Stories
Success Stories 2018
Erasmus+ Leitfaden für Schulleiter
Individueller Schüleraustausch mit Erasmus+
Erasmus+ für Schulen
Success Stories
Erasmus+ Schule in Europa gestalten
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Ein deutsch-polnisches Projekt zu Methoden aktiven Lernens in der frühkindlichen Bildung
Im Schulleiter/-innen-Alltag hilfreiche Führungsstrukturen für sich und andere schaffen
Ein Fortbildungsprojekt mit Erasmus+ Leitaktion 1
Strategische Schulpartnerschaft zum Thema Migration und Integration
Eine deutsch-norwegische Regio-Partnerschaft
Ein deutsch-niederländisches Projekt zur Qualität der Primarbildung
Strategische Schulpartnerschaft zur Biotechnologie
Zum Job-Shadowing nach Malmö
Schulpartnerschaften im Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH)
German-American Partnership Program (GAPP)
GAPP-Lexikon
PASCH begeistert junge Menschen für Deutschland – weltweit
Freiwilligendienst kulturweit
Deutsch vermitteln – Frankreich entdecken
Alles drin. FSA-Programm kompakt.
Success Stories
Pop songs and the stories they tell
Integration will gelernt sein. Ein eTwinning-Projekt zum Thema »Flüchtlinge«
Europäische Projekte an der Lessingschule Leipzig
International Business Class: Erasmus+ und eTwinning an einer berufsbildenden Schule
Achtung, hier kommen wir!
Anstoß für Auslandspraktika
Schulerfolg sichern in Leipzig und Riga
Success Stories 2018
"Say no to plastic pollution"
Deutsch im Gepäck
60 Jahre Prämienprogramm

Folgen Sie dem PAD