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eTwinning-Schulteams

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Wie das Zusammenwirken in Schulteams gelingen kann: Die Studie "eTwinning-Schulteams. Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen" gibt einen Überblick über verschiedene Strategien zur Bildung von Schulteams und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Lesen Sie an Beispielen aus der Praxis, wie Lehrkräfte es geschafft haben, Kolleginnen und Kollegen in eTwinning-Aktivitäten einzubeziehen und Teams aufzubauen. Hier über die Seite des PAD bestellen: goo.gl/WCSTWu

BULGARIEN teilnehmen

BULGARIEN teilnehmen können. Wie bereits erwähnt, muss jede Lehrkraft eine Website für die Klasse erstellen, in der jede Aktivität hochgeladen wird. Die Schulleiterin unterstützt die eTwinning-Aktivitäten der LehrerInnen. Sie arbeitet nicht aktiv an den Aktivitäten mit, aber die Aktivitäten müssen mit ihr besprochen werden, bevor sie durchgeführt werden. Es gibt viele LehrerInnen, die nicht im eTwinning-Portal registriert sind, aber ihr Interesse bekundet haben. Die Hauptmotivation für die Lehrkräfte ist die externe Anerkennung der Eltern und der Nationalen und Zentralen Koordinierungsstellen. Zumeist werden auch die lokalen Medien zu abschließenden Projektaktivitäten (z.B. Theaterstück) eingeladen. “Am wichtigsten ist die ideelle Anerkennung”, sagt die leitende Lehrkraft. Die LehrerInnen sehnen sich nach internationalen Kontakten, Projekten und Ideen. Es gibt keine direkte fi nanzielle Anerkennung für die eTwinning- Arbeit, aber LehrerInnen, die an einem internationalen Projekt arbeiten, erhalten extra Punkte wenn ihre Arbeit evaluiert und ihr Gehalt berechnet wird. Einfluss des eTwinning-Schulteams Da es sich bei eTwinning um Teamarbeit handelt, tauschen alle beteiligten LehrerInnen Ideen und neue Unterrichtsmethoden aus, diskutieren potentielle Projekte und planen gemeinsam Unterrichtsstunden. Die Teamarbeit hat zu weiteren Kooperationen geführt und das IKT-Wissen und den Klassenführungsstil der LehrerInnen verbessert. Viele LehrerInnen lernen, wie sie Multimedia und aktuelle IKT-Ressourcen in ihrem Unterricht einsetzen. Augenscheinlich sind die Synergieeffekte der eTwinning-Teamarbeit: Gute Praxisbeispiele und Unterrichtsmethoden werden sofort im Team ausgetauscht. Die Team-Mitglieder unterstützen sich gegenseitig. Meistens fungiert der leitende Lehrer als Mentor für die anderen KollegInnen, die über weniger eTwinning-Erfahrung verfügen. Bei Problemen stehen aber auch alle anderen Teammitglieder ihren KollegInnen mit Rat und Tat zur Seite. Die meisten SchülerInnen lernen, wie man Multimediapräsentationen macht und verschiedene Arten von Software und Webplattformen als effektive Lernwerkzeuge einsetzt. Pläne für die Zukunft Die Zukunftspläne umfassen die Registrierung weiterer LehrerInnen der Schule im eTwinning- Portal. Wenn das Team größer ist und über mehr Erfahrung verfügt, sollen auch noch interessantere und kompliziertere Projekte im Rahmen des nächsten Bildungsprogramms „Erasmus für alle” durchgeführt werden. Abschließend kann man sagen, dass das Schulteam der SOU „Ekzarh Antim I” ein gutes Beispiel sowohl für ein Schulteam als auch für ein lehrergeführtes Team darstellt. Für das NSS-Team war es eine Freude, mit Menschen zu sprechen, deren Motivation die Projektaktivitäten sind – auch wenn es dafür keine direkte Anerkennung gibt. 34 Fallstudien zur Kooperation unter eTwinning-Lehrpersonen eTwinning-Schulteams

4 Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte (Sonderpädagogische Schule) Schweiz Schulwebsite: www.stadt-zuerich.ch/skb Twinning-Schulprofil: http://www.etwinning.net/de/pub/profile. cfm?f=1&l=de&n=126560 Schulkontext Die Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte (SKB) in Zürich ist eine sonderpädagogische Schule für Kinder und junge Erwachsene im Alter von 5-20 Jahren. Die SKB ist Teil der Vereinigung der sonderpädagogischen Schulen Zürichs. Es gibt zwei Schulstandorte in Zürich: das Hauptgebäude für SchülerInnen von 5-14 Jahren sowie eine gemeinsam mit Regelklassen genutzte Schule für die älteren SchülerInnen. Im Hauptgebäude gibt es vier Abteilungen, die eng zusammenarbeiten: Bildung, Pfl ege/Assistenz, Therapie und Transport (die Schule verfügt über einen eigenen Transportservice, der die Kinder jeden Tag abholt und zur Schule bringt). Das Thema Koordination ist täglich präsent, da jeder Schüler/jede Schülerin individuelle Betreuung, Unterricht und Therapie benötigt, welche die Schule auf unterschiedliche Weise anbietet. In jeder Klasse ist zu jeder Zeit zusätzlich zur Klassenlehrkraft eine Person des Pfl ege-/Assistenzteams anwesend. Insgesamt arbeiten 127 Personen an der SKB, davon sind 32 LehrerInnen. Im Moment besuchen 84 SchülerInnen die Schule – 47 davon werden in Regelklassen in Zürich integriert. Befragt über die Schulvision antwortete Christoph Keller, der leitende Lehrer des Projektteams, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr wichtig ist. Die Kooperation zwischen Lehrkräften, anderen MitarbeiterInnen und den SchülerInnen hat höchste Priorität, damit die SchülerInnen nicht aufgrund ihrer akademischen Fertigkeiten oder dem Fehlen derselben bewertet werden und jeder unabhängig von seinen Einschränkungen und Behinderungen respektiert wird. Es ist Christoph wichtig zu unterstreichen, dass eine Schule für behinderte Kinder kein „trauriger” Ort sein muss, wovon BesucherInnen oftmals ausgehen. Behinderte SchülerInnen sind ebenso wie ihre nichtbehinderten KollegInnen Jugendliche, die Höhen und Tiefen im Leben haben. Für ihn sind eine positive Einstellung und Respekt die Grundpfeiler seiner Arbeit. Er versucht, Konfl ikte und Probleme als Lernmöglichkeiten zu sehen. 35

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